Beiträge von Pebbles

    :gut: Genau so meine ich es!

    Hallo Jens!

    Meine Kleine lernt auch so schnell. Fraglich ist für mich eben nur, ob sie dann wirklich ich sag mal täglich, was neues lernen soll. Und da ist meine Meinung ein klares nein. Ich finde da z.B. gefüllte Kongs usw. als Beschäftigung viel sinnvoller, daß der Hund einfach auch lernt, sich mal mit sich selbst / seinem Spielzeug zu beschäftigen. Sonst könnt ihr später auch Probleme mit Trennungsangst usw. bekommen. Denn auch das Alleinsein will gelernt sein! Ein Hund der so dermaßen fordert, würde von mir nur eins bekommen: Ignoranz. ICH entscheide, was wann wie trainiert wird. Nicht der Hund.

    Zum Regen: Weitermachen, hart bleiben. Wäre mein erster Ansatzpunkt. Wenn dein Hund so auf Aufmerksamkeit fliegt und sich im Regen so verweigert, wäre für mich die logische Konsequenz dazu, daß ich ihm meine Aufmerksamkeit und ihm seine Beschäftigung erstmal nur / hauptsächlich im Regen anbiete. Ich finde es einfach wichtig, daß nicht der Hund MICH zur Zusammenarbeit motiviert, sondern ICH den Hund.

    Diese Sprays sind nicht empfehlenswert. Je nach Windrichtung kann das im wahrsten sinn des Wortes ins Auge gehen.

    Den Schlüssel sollte man bei seinem eigenen Hund nicht werfen, bei einem Fremden ist es wurscht. Da muß man sich nicht extra ein Waffenarsenal anlegen.

    Zitat

    Wie könnte ich das am besten lösen?

    Durch regelmäßiges rausgehen wie bei einem Welpen.

    Ganz ehrlich? Wie sich das so liest, würde ich dir DRINGEND den Besuch einer Hundeschule anraten. Irgendwie scheint da ja eine ganze ganze Menge bei euch verquer zu laufen....

    Hallo Jens!

    Ausgelastet ist ein Hund m.M. nach immer dann, wenn er nicht anfängt, sich seine Beschäftigung selbst zu suchen. Aber Achtung: Oft kann dieses "selbst suchen" auch ein Zeichen von ÜBERlastung sein.

    Mir persönlich wäre euer Programm für einen 4 monate alten Welpen zu viel. Zumindest so, wie es sich anhört. Wenn sie euch jetzt schon fordernd ansieht, werdet ihr euch sonst einen Beschäftigungsjunkie heranziehen.

    Zum Schönwetterhund: Auch das ist ein Lernprozeß. Oft sind es nämlich nicht die Hunde, die auf Dauer wasserscheu sind, sondern einfach die Besitzer. Was meinst du, wie das hier abging am 1. Regentag? Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie mir das Tupfentier zwischen den Beinen durch wieder ins Haus raste. Sogar die verhasste offenen Treppe in den Garten war auf einmal überhaupt kein Problem mehr. Aber ganz ehrlich? Genau deswegen habe ich oft Regen und Schauer genutzt und bin gerade dann mit ihr raus gegangen. Heute findet sie Regen toll, bzw. alltäglich. Ein Jäckchen braucht dein Hund dann nicht unbedingt (wobei meine Bordüren auch durchaus im Winter eines tragen und ich da nichts schlimmes dran finde), aber er muß Regen genauso kennen lernen, wie Sonnenschein.

    Rute jagen gehört glaube ich ein wenig in dieses Alter. Das Tupfentier hat auch bis heute nicht wirklich kapiert, daß das wedelnde Ding da hinten zu ihr gehört. Ihr entsetzter Blick, wenn sie rein beißt "aua Mist, das tut ja weh", ist immer noch wieder köstlich. Und mittlerweile nimmt sie ihre Rute nur noch dann wahr, wenn sie mal irgendwie komisch da liegt. Sie hat z.B. dich Angewohnheit, sich auf die Rute zu setzen (so daß die grade noch vorne unter ihr raus guckt) und wenn sie dann wedelt, dann wird sie wieder interessant, weil sie da dann wohl wieder ihre eigene Rute nicht vermutet :irre:

    Ich finde immer, von "ausgelastet" sein bei einem Welpen kann und sollte man nicht sprechen. Welpen müssen Schlafen, Ruhe haben und tägliche Routinen lernen und nicht schon mit 6 Monaten als kleiner Hunde-Einstein gelten. Ausgelastet sein ist für mich Frage eines erwachsenen Hundes. Wenn der Border Collie (als Beispiel) anfängt, Lichtkegel zu jagen z.B. dann sollte man vorsichtig sein oder wenn der Terrier sich seinen Jagderfolg lieber alleine gönnt usw.