Beiträge von Pebbles

    Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen. Sowohl meine Hündin davor, als auch meine Pebbles hatten IMMER irgendwie wieder so kleine Zipperleinchen. Nichts großes, nichts weltbewegendes. Aber so Kleinigkeiten wie Durchfall usw. waren eben fast schon "normal". Oder Analdrüsenprobleme, Schuppen im Fell usw. Heute ist mir klar, woran das lag. Eben an dem Kaninchen-Futter, was ich ewig verfüttert habe. Getreide und Gemüse sind einfach nicht die Hauptnahrung eines Hundes. Auch bei meinem Welpen war ich erstaunt. Wir hatten Trockenfutter reichlich mitbekommen. 6 bis 7 Haufen am Tag - und zwar RIESIGE waren normal. Jetzt mit Frischfutter sind es zwei winzige Häuflein.

    Früher gab es noch kein Internet. Früher gab es aber auch nicht zig Industriefutter, wo billiger billiger billiger zählt. Oder eben "chice Marke" wichtig ist. Früher bekamen die Hunde viel mehr auch einfach noch mal vom Tisch, Schlachtabfälle usw. Und ich glaube, damit haben die menschen viel gesünder gefüttert, wie mit den meisten Industriefuttern.

    Meine kriegen die Knochen nicht. Markknochen sind einfach zu hart. Dazu kommt noch, daß das Loch in der Mitte des Knochens gefährlich werden kann. Das kann sich über den Unterkiefer schieben und dann hat man den Salat.

    Ich drücke meinen entweder das Mark einfach raus oder sie dürfen unter strengster AUfsicht kurz selbst das Mark auslutschen.

    Ich bin ja immer noch für meine Idee :D

    Sprich, wenn ich das sagen hätte, würde ich ein Gesetz ins Leben rufen, daß vorsieht, daß es für JEDEN Hund einen Ausweis geben MUSS. Ähnlich dem Equidenpass bei den Pferden. Und dieser Ausweis sollte richtig Kohle kosten. Also nciht nur 10 oder 15 Euro, sondern wesentlich mehr. Dazu würde ich dann eine Ausnahmeregel machen, daß Züchter, die eben über einen geregelten Zuchtverband züchten, diesen Pass umsonst über den Verband mit beantragen können. Alle anderen MÜSSEN diesen Pass für teuer Geld beim Tierarzt kaufen. Dieser Pass muß dann eben immer bei sich geführt werden.

    Das hat bei den Pferden nach Aussage einer Bekannten, die Anzahl der schwarz produzierten Fohlen drastisch eingedämmt und ich denke, das würde es bei den Hunden auch tun!

    Zitat

    Ja - sie ist ja auch in Rudel gekommen - aber was ist mit den Einzelhunden?

    Pebbles war auch ein Einzelhund und jedes einzelne Wort hätte ich auch über Pebbles so schreiben können. MIR persönlich wäre eine Übernahme mit 16 Wochen zu spät. Ob Einzelhund oder nicht. Ich bin ehrlich, würde das in Deutschland so eingeführt, würde ich definitiv jeden weiteren Hund im Ausland kaufen. Mir persönlich ist diese Phase im Hundeleben enorm wichtig. Ich kann sooo viele Dinge mit einem Fingerschnippen erledigen und der Hund verinnerlicht sie sofort, für dich ich später einen erheblichen Mehraufwand bräuchte.

    Ich bin dagegen. Ich sehe ja, was in den vergangenen 8 Wochen hier mit unserem Tupfentier alles so passiert ist. Prägung, Einordnung in unser "Rudel" (damit meine ich Pebbles und Face), Beziehung zu mir aufbauen usw. usw. Aoibheann war mit 8 Wochen bereits relativ selbständig und ohne gezieltes Training wäre sie das jetzt auch noch. Durch konsequentes Schleppleinentraining, Handfütterung usw. ist aus dem Welpen, der alles toll und wichtig fand ein Junghund geworden, der zwar auch immer noch alles toll und wichtig findet, am wichtigsten aber mittlerweile seine Leute. Wenn ich bedenke, daß sie weitere 8 Wochen Zeit gehabt hätte, mit ihren Geschwistern und ihrer Mama lustig die Welt zu erkunden, ich denke, dann hätten wir eher Probleme gehabt.

    Und die, die es wirklich treffen soll, wird es eh nicht treffen. Das ist genau wie mit diesen ganzen Hundeverordnungen. Getroffen sind die Leute, die eh verantwortungsvoll mit ihren Hunden umgehen. Die, die da hätten angesprochen werden sollen, schummeln sich auch weiterhin gekonnt durch.

    Hier Hier! Wir haben auch ein "Füßchen" (Spitzname von Face). Den Hund 2 Std. allein in der Wohnung ohne offenes Fenster - und du gehst rücklings wieder raus. Wir kommen vom Spazierengehen bei trockenstem Wetter - der Hund hinterläßt nasse Pfotentapser. Manchmal habe ich Halluzinationen und sehe grüne Gaswölkchen von ihren Füßen entweichen. Futterumstellung hat NIX gebracht, Haare schneiden ein wenig - aber das Zeug wächst jetzt wie Unkraut nach... Wir leben damit - wir lieben uns Füßchen.

    Zum STaubsaugen kann ich auch empfehlen, einfach etwas Waschpulver über dem Teppich verteilen und das einfach mit aufsagen. Gibt nen SEHR angenehmen Frischegeruch, der auch einige Male saugen anhält.

    Ansonsten überlege ich ernsthaft, Face für alternative Narkosen ans Krankenhaus zu vermieten. Fuß in Sauerstoffmaske und TIEF einatmen :D

    Wenn ich mich nach dem Tupfentier (17 Wochen) richten würde, würde sie den ganzen Tag laufen wollen. Von daher - ist nicht. Wir gehne 3 mal täglich eine kurze Runde Gassi (15 bis 20 Min. mit Schnüffeln und interessante Dinge wie Tannenzapfen erkunden werden es auch mal 30).

    Dazu kommen noch 2 Clickereinheiten ca. zum Thema Sitz und Platz momentan. Wenn sie mit auf dem Hundeplatz ist, darf sie alle 2 Wochen ca. mal auf den Kontaktzonen sitzend futtern. Öfter aber auch nicht. Eigentlich wollte ich noch gar nichts in dem Bereich machen, dummerweise meinte so eine doofe Trulla neulich auf dem Turnier, daß sie JETZT sofort und unbedingt ihren Hund über die Wippe schicken muß, obwohl 2 Welpen direkt drunter spielten. Bescheid sagen vorher ging nicht. Das Tupfentier hat sich natürlich irre erschrocken, daher füttere ich ihr diese Geräte schön momentan. Mit Training hat das in dem Sinn aber noch nix zu tun.

    Sie darf drinnen dann noch ein wenig mit den Großen spielen, wenn das alles ruhig abgeht, dann ist es ok, sie fängt jetzt immer öfter an, sich von allein mal an meine Füße zu legen. Wird sie zu sehr "gaga in der Erbse", geht sie ab in die Box.

    Ich finde, einen Welpen KANN und DARF man nicht "auslasten". Man trainiert dem Welpen Aktivität und Ausdauer an. Wie will man das später bei einem erwachsenen Hund weiter bieten können, denn der wird dann mehr und mehr fordern. Ich finde es viel wichtiger, daß ein Welpe / Junghund Ruhe und Routinen in seinem Leben hat, an denen er sich später orientieren kann, daß er Entspannung lernt usw.