Ups - ok - auch sorry! ![]()
Beiträge von Pebbles
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Zitat
Meine Fresse, warum fühlt sich hier eigentlich jeder immer gleich zu 100 % auf den Schlips getreten??
Habe ich explizit geschrieben "der Terrier von baffo?" Schau doch mal über den Tellerrand.
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Zu Wetter: ICH laufe hier momentan mit Fleece-Pulli und Wolldecke durch die Gegend. Hier im Norden ist es ar....kalt und vorgestern abend war unser Rasen sogar leicht angefroren.
Scheren hat nichts mit frieren oder nicht zu tun, Scheren / Schneiden ist bei einigen Hunden einfach nötige Fellpflege (verfilzen).
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Doch - ich denke schon, daß es mehr positiv ist. Der Hund selbst wird dabei mit keinem Wort und keinem Blick negativ belegt. Das ist ja das ganz wichtige an der Methode. Daher ist es auch wichtig, da wirklich sofort von "motzmecker" auf "tüdelidütundheititei" umschalten zu können. Genau das kriegen viele Leute nicht hin. Sicher ist nicht zu verleugnen, daß dem Hund sein stinkiges Herrchen unangenehm ist (das nutzen wir ja mit dem abwenden des KOpfes zum direkten "Lob" sprich losschicken auf die Flanke), aber ich habe die Anwendung jetzt bei wirklich vielen Hunden gesehen - und keiner davon hat das auf sich bezogen.
Pebbles startet mittlerweile ja "bei Fuß". Also sie sitzt rechts oder links neben mir und ich schicke sie los. Ich "haue" dann einmal kurz vorher ohne sie anzusehen auf den Boden und dann kriegt sie ihr Flankierkommando.
Bei Face arbeite ich auch so - aber: Da muß ich NOCH dosierter rangehen mit meiner Körperhaltung usw. Denn sobald sie meint, ich habe Stress, kriegt sie auch Stress "Frauchen, du findest die Schafe blöd - ok, ich helf dir" und dann ist das Chaos perfekt. Bei Face reicht wirklich ein kurzes Knurren und mal mit dem Stock leicht auf den Punkt ditschen. Sobald ich da zu stinkig auf den Boden werde, will sie mir helfen *g* ODER bezieht das im schlimmsten Fall auf sich und läuft gar nicht erst los.
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Beim Hüten ist es ja so, daß der Hund in Kreisform um die Schafe laufen soll, dabei möglichst "rechtwinklig" am Anfang abbiegen, damit der Bogen weit wird. Junge Hunde oder Hunde mit schlechten Nerven usw. nehmen aber oft viel lieber den direktesten Weg, rennen möglichst wenig Bögen usw. Ich stelle mich dann zwischen Schafe und Hund, brumme den Teil des Bodens an, den der Hund möglichst nicht betreten soll, haue evtl. auch mit dem Stock auf diese Stelle, grummele sie an. Wichtig: Ich schaue dabei auf gar keinen Fall (!!) den Hund an. Wenn ich mit der Schimpftirade auf die böse Erde fertig bin, gebe ich meinem Hund super super freundlich sein Flankierkommando. Die meisten Hunde ziehen schon den Kopf weg, wenn man mit dem Boden "schimpft", diesen Augenblick sollte man abpassen um dann das Flankierkommando zu trällern. So ist eigentlich immer gewährleistet, daß der Hund weiter rausläuft, als er es im Normalfall tun würde. So kann ich dann direkt über Lob bzw. Weiterarbeiten dürfen das gute Verhalten bestätigen. Ich habe damit mit Pebbles SEHR gute Erfahrungen gemacht.
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Hallo!
Also ich halte es da eigentlich mit meiner Tierärztin. Klar sind Hunde ursprünglich mal dafür gezüchtet worden, daß das Fell sie vor Umwelteinflüssen schützt. Aber: Können sich unsere Hunde denn noch wirklich auf Umwelteinflüsse und Wetterwechsel usw. einstellen? Ich denke (und meine TÄ auch *g*), daß es in vielen vielen Fälle nicht so ist. Die Hunde sitzen oft 20 - 21 (oder mehr?) Stunden am Tag in den gut beheizten Wohnungen, gut beheizten Autos usw. Sie haben so gar keine CHANCE sich umzustellen. Anders sieht es bei den Hunden aus, die stundenweise draußen sind, viel Zeit des Tages im Freien verbringen usw. Die können sich umstellen. Warum aber nicht der 1. Gruppe dann auch eine Jacke anziehen?
Obendrein gibt es natürlich auch gesundheitliche Dinge, die übermäßiges Frieren auslösen können. Z.B. ist Frostbeuligkeit u.a. auch ein Zeichen für Schilddrüsenprobleme usw. usw. Das sollte man evtl. auch nicht aus den Augen verlieren.
Wenn ich weiß, daß meine Mädels draußen im Kalten und / oder Nassen sind und sich NICHT ständig bewegen (z.B. Training, Plauschtreffen, Turniere usw.) bekommen sie, obwohl sie Border Collies sind *fg* ihre Mäntel über.
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Ich glaube, über den Border Collie kannst du hier Bücher lesen. Ich habe immer betont, daß ich mit Pebbles ja so eine tolle Ausnahme habe - und was passiert? Da hat das Aas ne Schilddrüsenunterfunktion und seid sie jetzt eingestellt ist, nehme ich JEDE Äußerung in diese Richtung zurück. Die ist anstrengender als ein Sack Flöhe

Ich denke z.B. auch an ganz viele Malinois. Mir fällt diese Rasse immer und immer wieder als sehr aggressionsbereit auf - und genau da fällt mir dann auch auf, daß es oft die Hunde sind, die NICHT regelmäßig einem Job nachgehen, die so sind. Ein Bekannter führt einen Mali im Dienst - DER ist vom nicht mehr gewollten Hibbel zu einem tollen Partner geworden!
Terrier sind das nächste sehr gute Beispiel. Verfette Kläffer, Hackenbeißer - warum? Weil sie ja sooooo niedlich und klein sind. Wir haben so einen "Familien-Terrier" in der Verwandtschaft - jetzt ist er alt und halbwegs erträglich. Als Junghund? Haben alle nur die Augen verdreht, wenn er kam.
Oder auch andere totale Spezialisten, die man irgendwie verkümmern sieht. Ich bin ja auch etwas besorgt, daß der Toller der nächste Modehund wird und dann auch verkümmert
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Das ist ja genial

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Ich kenne das nur als Hütemethode. Dort nennt sich das "bad ground". Ich "schimpfe" mit dem Stück des Bodens, über den der Hund nicht laufen soll (beim rund um die Schafe laufen). Das funktioniert beim Hüten bei vielen Hunden sehr gut - warum sollte es dann nicht im Alltag auch klappen?
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Oh wie prima - ich hab einen Engel unter den WElpen.
Nein im Ernst. Wir haben die WOhnung h ier regelrecht gepflastert mit Spielzeugen und Kauknochen und veruschen momentan mit unseren Sachen einfach etwas ordentlicher zu sein und die mal eher in den SChrank zu räumen usw. Bisher ist ein paar Schuhe meinem Tupfentier zum Opfer gefallen - selbst schuld, ich hatte nachts vergessen, die Box zu schließen und da war ihr dann wohl langweilig geworden *g*
Für mich hört sich das bei euch zwar immer noch relativ welpig-normal an, aber dennoch solltet ihr mal drüber nachdenken, ob ihr nicht etwas ändern könntet an euch. Sprich: Sachen, die der Welpe NICHT soll in unerreichbare Ferne stellen und dafür eben massig Knotentaue, Welpenspielzeug, Futterbälle, Kauknochen usw. anbieten. Grade in der Zahnung wird sonst die Knabberei schier unerträglich werden. Ich selbst liebe z.B. Kongs mit Rinderhack gefüllt und tiefgefroren - damit beschäftigt sich so ein kleiner Scheißer gut und gern mal 2 Std., kühlt seine angegriffenen Kauleiste und hat keine Veranlassung, sich an euren Sachen zu vergehen.
Mit dem Rufen: Üben üben üben. Immer Leckerlies in der Tasche haben, mach dich interessant. Wenn der Hund jetzt lernt, daß er auf Zuruf zum einen nicht kommen braucht und zum anderen eh keine Belohnung bekommt, habt ihr verloren. ICh hab das TUpfentier lange an einer Schleppleine gehabt draußen und drinnen ganz gezielt mit dem hungrigen Hund (also vor den Futterzeiten) das kommen auf Zuruf geübt.