Beiträge von Pebbles

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    Naja, aber wenn ich nur Fleisch gebe, dann habe ich ja erst recht ein Problem mit dem Calcium-Phosphor-Verhältnis :???: nämlich deutlich zu viel Phosphor ...

    So ganz leuchtet mir die Erklärung auch nicht ein, ich glaube diese Diskussion gab es hier in einem Thema schon mal ... ich such mal ...

    Nein, bekommst du nicht. Wie gesagt, in den meisten TroFus ist eh schon zu viel Calcium. Und Knochen sind eben auch SEHR Calciumreich. Sie haben zwar auch viel Phosphat, aber nicht ausreichend um das auszugleichen.

    :ops: :ops: Das wollte ich nicht. Aber ich kann es nur so weitergeben, wie ich es eben selbst gelernt habe. ICH würde keinem teilgebarften Hund Knochen geben, da ich obige Theorie eben nicht nur von meiner TÄ, sondern auch auf anderen BARF-Seiten schon gelesen habe. Mir wäre das zu riskant.

    Also meine Tierärztin (die mich zum barfen überredet hat, also nicht so wie die anderen *g*), hat mir das folgendermassen erklärt (da ich eben auch Sorge wegen der Knochen hatte). Problem an der Knochenfütterung ist, daß die zwar vertragen werden, anscheinend auch verdaut, aber bei fehlenden Magensäften einfach nicht ALLES verdaut wird. Und genau diese Reste lagern sich u.U. im Darm ab und führen dann ganz langsam zum Darmverschluss. Es MUSS natürlich nichts passieren, aber ich würde das Risiko nicht eingehen. Klar, mal ein paar Hähnchenhälse ok und ganz selten mal auch vielleicht was anderes zum knabbern, aber regelmäßig würde ich einem teilgebarften Hund keine Knochen geben. Auch weil ja im TroFu häufig schon mehr als genug Calcium ist und man so Probleme mit dem Calcium:Phosphor-Verhältnis bekommen KANN.

    Ihr müsst schauen, viele Hunde vertragen die gleichzeitige Gabe von Fleisch und Fertigfutter nicht, aufgrund der unterschiedlichen Verdauungszeiten. Also Fleisch JA! aber möglichst in getrennten Mahlzeiten zum TroFu (Z.B: Frühstück fertig und abends frisch oder umgekehrt).

    Füttern kannst du fast alles (außer Schwein, wie ja shcong esagt wurde). Auf Knochen solltest du verzichten, da ein TroFu-Hund nicht die Magensäfte hat, um Knochen richtig verdauen zu können. Knochen sollten nur von vollgebarften Hunden verspeist werden.

    Dein Hund kennt doch sicher das nette Wort "NEIN". Und genau das würde ich immer und immer wieder anwenden, sobald er die Treppe betreten will. Damit er dann nicht nur unter Kontrolle unten bleibt, würde ich mich gezielt auf Lauer legen, mich also verstecken und ihn bei Bedarf bei Betreten der Treppe schimpfend überraschen. Das zieht häufig.

    Ansonsten - Gitter stehen lassen.

    Also wenn er keine Anzeichen macht, würde ich ihn NICHT anziehen usw. Denn er hat dann keine Möglichkeit, sich auzuzuihen bei BEdarf.

    Du könntest ihm ein zweites Bett anbieten, in das du z.B. ein Körnerkissen legst oder noch besser, so einen Snugglesafe (siehe google). Denn dann kann er frei wählen, was ihm lieber ist, die warme Ecke oder die normale.

    Bei uns ist es so, daß wir eine Frostbeule haben (Pebbles), die sich von sich aus zudeckt, wenn ihr warm ist und auch gezielt in geschützten Ecken schläft. Face ist es nie zu kalt - eher zu warm.

    Zitat

    He Hee,

    so langsam wird Hartz 4 für uns Freiberufler ja richtig interessant :)

    Diesen Spruch finde ich mal wieder einfach nur daneben! Weißt du, wie HartzIV Empfänger leben? Mann, 61 Jahre alt, hat Zeit seines Lebens geschuftet. Seine Frau hat bis vor 2 Jahren die schwerst pflegebedürftige Schwiegermutter bis in den Tod allein gepflegt zuhause. Die beiden konnten NIE gemeinsam ausgehen, weil immer jemand bei der Mutter bleiben mußte. Sie haben nie wirklich leben dürfen. Also die Mutter starb und alles geregelt war, haben sie "Leben" kennen gelernt. Nicht übermäßig, aber mal abends essen gehen usw. Vor knapp 1 Jahren die Hiobsbotschaft: Der Betrieb des Mannes ist pleite, er sitzt von heute auf morgen auf der Straße. Beim Arbeitsamt wurde er AUSGELACHT, daß er Arbeiten wollte. Frührente gibt es nicht - er ist ja gesund. In wenigen Wochen werden sie ins Hartz IV rutschen. Sie wissen nicht, wie es dann weiter gehen soll. Es wurde ihnen shcon jetzt gesagt, daß sie wohl ihr kleines Häuschen verkaufen werden müssen von amtswegen. Das Haus, daß ihr einziger Lebensinhalt war. Sie haben auch Tiere, Tiere, die z.T. aufwändigeres Futter brauchen, weil krank. Sie haben die Aufrechnung vom Amt bekommen, was sie an Hartz IV beziehen werden - sie sucht ein Zuhause für ihre Tiere!

    Auch ich habe bis Ende 2006 Hartz IV bezogen. Mit Miete, Fahrtkosten von ca. 200 bis 250 Euro usw. usw. hatten wir ingesamt 1200 Euro im Monat zur Verfüung. Nach Abzug von Strom, Wasser, Miete, Versicherungen usw. blieb uns fast nichts mehr zum Leben, da Sven durch seine Arbeit auf ein Auto angewiesen ist. Glaubst du, das war eine schöne Zeit, in der ich mir hier in der Nase gepopelt habe und mich gefreut habe? Ohne die Unterstützung des IHIN (Irische Hunde in Not) hätte ich damals Faces Not-OP NICHT zahlen können. Nun hätte unsere TÄ uns Ratenzahlung in kleinsten Raten gestattet - aber auch sowas findet man nicht überall.

    Leute, kommt mal auf den Teppich. Natürlich bin ich auch nicht dafür, daß HartzIVer sich 5-6 Hunde anschaffen und sich ein schönes Leben machen. Aber: Der Lebensinhalt in der HartzIV-Situation ist so düster und so trost- und hoffnungslos, das ein Hund einen vielleicht am Leben erhält. Denn: Jeden der sein Leben so nicht lebenswert findet mit den Demütigungen durch die Gesellschaft und die Ämter kann ich VOLL verstehen. Was man sich alles anhören muß ist unter aller Kanone.

    ICH befürworte die Tiertafeln. ICH befürworte Spendenaktionen für Tiere in Not. Ich kann auch nicht immer mich beteiligen und helfen, weil in Reichtum schwimmen tun wir immer noch nicht, aber so es irgendwie geht, werde ich solche Projekte unterstützen wo es nur geht!