Beiträge von Pebbles

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    Sollte ich nur einen Hund oder beide Hunde kastrieren / sterilisieren?
    Oder ist das wurscht?

    Allein die Frage zieht aber ein Pro und Contra nach sich. Ich für meinen Teil würde nie wieder einen Rüden kastrieren, so es keine medizinischen Gründe dafür gibt. Unser damaliger Rüde hat sich sowas von verändert nach der Kastration, das war defintiv nicht mehr mein Hund. Jede Aktivität wie weg geblasen

    Bei HÜndinnen habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht, werde aber meine jetzige auch nicht mehr kastrieren lassen. Ich bin ehrlich, ich habe es aus Feigheit gemacht, weil ich einfach ahnungslos war in puncto Läufigkeit. Letztes Jahr hatte ich hier dann eine Hündin in Aufzucht, die dann auch läufig wurde, und ich habe deutlich gemerkt, daß dieses Angstwort Läufigkeit gar keine Angst machen braucht, wenn man sich an ein paar Verhaltensregeln hält.

    Von daher würde auch ich euch raten, wartet doch erst einfach mal ab, was passiert und überstürzt nichts. Und wenn überhaupt, würde ich persönlich die Hündin kastrieren lassen, das erscheint mir aus meinen Erfahrungen heraus folgenärmer für den betreffenden Hund.

    Risiken gibt es dennoch. Bei Face wurde etwas gepfuscht, die ist seither inkontinent und muß, seit sie zwei Jahre alt ist, Medikamente dagegen nehmen. Auch das solltet ihr alles mit bedenken.

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    Was passiert aber, wenn der Rüde kastriert ist und die Hündin wenn sie läufig ist von fremden Rüden beschnüffelt wird

    Die Frage ist mir nicht so ganz klar - wie was passiert dann? Vom Schnüffeln wird sie nicht schwanger *g* ;)

    Ich würde generell eine läufige Hündin NIE zu einem fremden Rüden lassen - auch nicht zum Schnüffeln. Erstens hat der fremde Rüde dadurch einfach Stress und zweitens sind shcon die dümmsten SAchen passiert.

    Wie alt ist denn euer Rüde? Und wie alt ist die Hündin, wenn sie kommt?

    Ich hab das immer als völligen Quark abgetan - bis Pebbles einzog.

    Bei diesem Hund ist es aber noch viel extremer. Rumtapern in der Vollmondnacht, damit könnte ich leben - aber: Bei ihr ist es so, daß sie schon 4 bis 5 Tage vor Vollmond anfängt, unausstehlich zu werden. Sie will nicht raus, sie bockt rum, sie schläft unruhig, ist dementsprechend über Tags völlig unausgeglichen usw.

    Manche Mondphasen merken wir das nur so am Rande. Dieses Mal war es richtig extrem. Ich wäre bald Amok gelaufen, bis mir klar wurde, das wieder Vollmond ist. Gestern wurde es schon besser, heute habe ich meine alte Pebbles wieder.

    Ich versuche momentan trauszufinden, ob es hom. Mittel oder ähnliches gibt, was die Problematik ein wenig lindert. Denn wenn sie in der nächsten Mondphase noch so ist - bringe ich entweder sie oder mich um :motz:

    ICh würde es nicht mit diesem Hau-Ruck verfahren machen. Lass dir doch Zeit. Fotos sind doch nichts lebenswichtiges, für das es sich lohnt, einen Hund so in Streß zu versetzen, daß er sogar Futter verweigert! Irgendwie verstehe ich das nicht, warum man da so auf Krampf drauf aus ist.

    Ich würde auch die Kamera als völlig normalen Alltagsgegenstand liegen lassen, immer mal in dei Hand nehmen, weg legen usw. Das das Gerät an sich was alltägliches wird. Dann langsam steigern mti einschalten, auschalten, Blitz an, in die Gegend fotografieren usw. usw. bevor ich überhaupt dran denken würde, den Hund zu fotografieren.

    Auch wenn die Aussage sich im 1. Moment nach Panikmache anhört, ist sie im 2. Moment wirklich ernsthaft mal zu überdenken.

    Denn, was aufgrund der Rassevielfalt, der niedlichen Wutzis usw. immer wieder schnell vergessen wird ist einfach, daß unsere Hunde Raubtiere sind. Natürlich wird es einem Chihuahua recht schwer fallen, einen 1,80 großen Bodybuilder tot zu beißen ;) , aber man darf einfach nicht vergessen, was wir da an der Leine führen. Und ab einer gewissen Hundegröße besteht potetiell IMMER eine Gefahr.

    Das heißt natürlich nicht, daß übermorgen Pebbles zum Werwolf mutieren wird, nichts desto trotz gibt es einfach Situationen, in denen ich weder sie noch meine anderen Hunde allein lassen würde. Z.B. mit Krabbelkindern, z.B. wenn sie SChmerzen hat, z.B. wenn sie sich erschreckt.

    Natürlich gibt es immer Gründe, WARUM ein Hund in dem AUgenblick so handelt, sei es schlechte Sozialisation, schlechte / falsche Erziehung, Krankheit usw. - aber die grundsätzliche Möglichkeit ist definitiv da.

    Leider wird das m.M. nach aber heutzutage viel zu oft und viel zu gern vergessen. Die Tutnixe und Willnurspielen sind mir dabei immer ein ganz besonderer Dorn im Auge, die einfach auch ein schlechtes Licht auf all die Hundehalter werfen, die wirklich verantwortungsvoll und bemüht sind.

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    @ Pebbles: Echt??? Pebbles ist zu pummelig? Sieht auf den Fotos gar nicht so aus. zwinkern

    Naja - sie war halt. Momentan hat sie 17 kg und das ist auch ok, sie fühlt sich ganz gut an jetzt mittlerweile.

    Lillyan: Achnee, war mir ganz neu :???: Nichts desto trotz unterstütz der Fastentag ihr abnehmen. Es ist einfach nicht ganz leicht, einen Hund mit Unterfunktion zum abnehmen zu kriegen. Sie hat jetzt 2 von 4 binnen kürzerster Zeit zugenommenen Kilos wieder runter, was jetzt auch ok ist, da sie sonst ja eher immer zu dünn war. Aber noch weiter kann ich die Menge nicht reduzieren, da sie sonst Probleme mit ihrer Verdauung bekommt.