Beiträge von Pebbles

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    Sorry, aber auf diese Aussage möchte ich gerne noch einmal eingehen. 2 - 3 Würfe im Jahr sind bei mir bereits WEIT jenseits von Hobby. Dabei bedenke ich, dass jeder Wurf 10-12 Wochen dauerhafte Betreuung beansprucht. Das heißt, das fast 2/3 des Jahres alleine für die Aufzucht von Welpen "drauf" geht. Von weiten Fahrten zu Zuchtrüden, TA Besuchen, Ausstellungsbesuchen gar nicht zu sprechen.
    Ein berufstätiger Mensch kann solche Zeiten doch gar nicht erfüllen. Das ist weit mehr als der Jahresurlaub hergibt.
    Unter Hobby verstehe ich, vielleicht einen Wurf jedes Jahr, alle zwei Jahre. Denn dann ist es in meinen Augen wirklich Hobby, in der Freizeit vollbringbar.

    Also erstmal sind es 3 mal ca. 8 Wochen. Und dann ist es so, daß die Pupse die ersten 14 Tage kaum Arbeit machen. Einmal am Tag die Decken wechseln, einmal am Tag wiegen, einmal am Tag durchgucken und ab und an mal alle durchknuddeln (ok, was natürlich auch in stundenlanges beknuddeln ausarten kann, erlebe ich grade live, daß man sich kaum aus der Wurfkiste loseisen kann *g*).


    Wenn man dann also alle 2 Monate für 2 Monate diese Arbeit hat, dann hat man wieder mal Zeit zum entspannen. 3 Würfe im Jahr finde ich absolut machbar von der Betreuung der Althunde UND der Würfe her, wenn der Partner mitzieht.

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    Was ist los? Gibts hier ein Mensch-Hund-Dominanzproblem wie mir die andren Hundehalter auf dem Seminar sagten? Oder versucht Maxi in der Hundehierarchie hochzuklettern?

    NEIN. Für mich hört sich das an, daß dein Hund VÖLLIG überfordert war mit der Situation im Seminarraum. Die Situation mit dem Rüden könnte noch eine Folge davon sein, wenn sie in irgendeiner Form gemerkt hat, daß sie eben damit durchkommt. Auch kann hier Stress durchaus eine Rolle spielen. 30 Minuten Toben ist realtiv lange. Vielleicht wurde auch das ihr einfach zu viel.

    Habt ihr schonmal ihre Werte bestimmen lassen, seit sie das Fortyron bekommt? Wie lange bekommt sie es jetzt? DAs wäre jetzt auf jeden Fall mein erster Weg, das zu überprüfen. Einer Freundin ging es ähnlich, daß sie schnell von einer starten UF in eine ÜF "gerutscht" ist mit ihrer Hündin. Das wäre absolut mein erster Weg.

    Dann würde ich prophylaktisch erstmal den Stress runter fahren. Gib ihr mehr Ruhe. Spielphasen würde ich nach ca. 5 bis 10 Minuten erstmal unterbrechen. So schön spielen ist, es kann halt auch zu viel werden. Nach einer Pause kann man dann ja noch einmal rennen lassen.

    Vor allem pass auf, daß du selbst jetzt nicht zu unsicher wirst. Das könnte sich übertragen. Gib ihr Ruhe und Sicherheit. Sie ist keine "Kampf-Schnecke" ;)

    Ich beobachte eben bei Pebbles auch, daß Schilddrüsen-Hunde einfach besonders ausgeprägte "blöde Phasen" haben. Das gibt es einfach. Wobei das wie gesagt für mich dann in so recht extremen Fällen immer ein Anlass wäre, die Blutwerte abzuchecken und dann eben erst weiter zu überlegen. Solange eben die Auslöser vermeiden, bis man Bescheid weiß.

    Versuch einfach, ihr zu zeigen, wie sicher sie sich bei dir fühlen kann. Arbeite ruhig mit ihr. "Gehorsam pauken" wie du nennst, einfach Teamwork, gemeinsames Spaß haben usw. Das stärkt die Bindung und dann wirst du auch eher in diesen Situationen die Kontrolle über deine Maus bekommen.

    Und wie gesagt, nimm sie raus aus solchen brenzligen Situationen. Du schreibst ja selbst "die Situation war brenzlig" - genau das darf dann nicht sein. Dann braucht sie einfach eine Auszeit.