Ich hab eher die Einstellung kann ja nix dramatisches passieren, also alles gut.
ABER nur weil Knightley angeleint und mit Körbchen unterwegs ist und generell eher gut im gehorsam steht.
Beiträge von grPups
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Hier treffen wir eigentlich recht viele Hunde, Gott lob, keine 40
, aber genug das ich Knightley nicht einfach frei laufen lassen kann (kommen aber ach ständig Radfahrer und Jogger, egal welche Uhrzeit) .... dafür fahren wir an die Felder. Da treffen wir zwar auch einige Hunde, aber die sieht man sehr früh.
Schade ist, wie @kamikazeherz schon schrieb, das hier der Rhein so nah ist, aber auch so überfüllt
Auf besagter, eigentlich echt schön großen Hundewiese sind wir im Sommer mit dem Social Walk gewesen. Ich bin immer wieder erstaunt wie manche Leute mit ihren Hunden umgehen, bzw. wie wenig Kontakt die untereinander halten und wie egal denen das Verhalten ist. Evtl. wissen sie es aber auch einfach nicht besser.
Was die Uhrzeit angeht, so geh ich zwar nicht grad an den ersten schönen Tagen (grad am Wochenende) gern raus, aber ich geh wenn ich Zeit und Lust habe und achte nicht mehr sonderlich drauf wie viele evtl. unterwegs sind.
Liegt zum einen daran das auch Sonntags um 6Uhr genau soviel unterwegs sind und ich keinen Vorteil darauf ziehe mitten in der Nacht aufzustehen und zum anderen daran das Knightley inzwischen so gut mitläuft das es relativ Problemlos ist.
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Hat hier von euch jemand das Buch Fight!: So helfen Sie Ihrem Hund, besser mit Artgenossen auszukommen?
Lohnt es sich zu kaufen ?
Hab mir mal grad die Beschreibung durchgelesen, find das klingt ganz gut. Gelesen hab ichs aber noch nicht.
Falls du es dir besorgst, berichte mal wie du es findest. Bin immer neugierig auf gute Hundebücher. -
Unser erster und bis Dato einziger Hundeurlaub (oder überhaupt Urlaub
) war an sich schön. Wir waren auf Juist.
Allerdings hat Knightley in dem Urlaub sowohl sein Halsband als auch seine Leine zerrissen als er in die vollen ging... er war einfach total gestresst, bzw. fertig und übermüdet. Und das obwohl wir recht entspannt Spazieren waren es nicht so voll war und er viel schlafen durfte.
Die Überfahrt mit der Fähre war total mies. Ganzes Schiff voll mir schreienden Kinder... Gott sei dank ist das Halsband und Leine erst nachher gerissen und zur Rückfahrt hatte ich ein Ersatz Halsband und die Schlepp dran. Hinfahrt war noch recht gut, hab Knightley 1std mit Futter vollgestopft. Bei der Rückfahrt war er voll Ends bedient
Nächstes mal gibt es die Überreise nur in der Box. Oder direkt am Festland, am besten im Nirgendwo. Das find ich toll, auch abgesehen vom Hund.Zur Betreuung ist Knightley wenn nur mal für ne Nacht, dann in der Familie (RuDako kümmerst sich im zweifel gerne, sie hat ja sein Schwesterchen) oder sonst kann er auch zu meiner Trainerin.
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Ui, das ist aber schon ne ordentliche Schramme @Brizo.

Zur Körperhaltung und ob Hund ein Angst-pöbler ist, sag ich immer gern Knightley reagiert aus Unsicherheit raus, aber nicht aus Angst. Der macht sich schon groß, sein Gewicht verlagert er nachvorne und er wendet sich auch schon mit der Brust Richtung Hund (was ich schon abbreche). Er ist von sich aus eher der Typ Hund der sich etwas anschaut/stellt, aber ihn verunsichern eben auch ganz viele, gerade neue Dinge.
Wie sagte RuDako so schön, die Wutzen haben ne Neophobie.Bzgl. nach hinten schaun,ich lass Knightley schaun, wenn er wirklich nur schaut, mitkommen muss er aber trotzdem.

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Wir haben das mit dem Tauschen so gemacht das ich mehrere Dummies auf eine Stelle gelegt habe, bzw. welche verteilt auf dem Weg zur späteren Wurfstelle. Dann eben eine Markierung geworfen und apportieren lassen.
Nimmt er den richtigen lob ich und animier ihn zu mir zu kommen, allerdings nicht unbedingt mit nem Rückruf, nimmt er den falschen kommt ein Fehlerwort und ich fang nochmal von vorne an.
Später hab ich alle auf einen Punkt gelegt und er musst dan den zuletzt geworfenen bringen. Das müssen wir aber nochmal was üben
Ruf ich ihn übrigen schon ab wenn er den Dummy noch nicht ganz im Maul hat, dann kommt er ohne zurück. Er muss also quasi schon aufm Rückweg sein.
Und ich bin ganz stolz auf den kleinen Mann, ich hab ihn jetzt ein paar mal bei der Suche zurück gerufen wenn er zuweit gelaufen ist und ihn dann entsprechend auf halbem Weg im Suchengebiet wieder das Suchenkommando gegeben und es klappt!

Und, auch ganz toll für meinen etwas äh unverträglicheren Hund, er hat ganz brav gearbeitet in der Dummyhundestunde. Und das obwohl ein Hund direkt neben ihm gejammert hat und immer eingesprungen ist zu 'unserem' Dummy. Auch die Junghunde hat er brav ignoriert, wobei man ganz deutlich gemerkt hat wie blöd er das fand als mehrere recht eng gearbeitet haben oder einer direkt an ihm vorbei ist zum apportieren.
War ne Anfänger Just-for-fun Dummy Stunde die wir mit machen für mehr Impulskontrolle vom kleinen Mann.
Bei jedem geworfenen Dummy saß Knightley hochkonzentriert udn komplett gespannt neben mir, aber er ist nur 2mal kurz eingesprungen und hat nur in der ersten Stunde etwas genöhlt.
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Bzgl. dem 'Touch'.
Habt ihr schon mal überlegt das Kommando, wenn es recht sicher sitzt, auch in den Hundebegegnungen durchzusetzen?
Also genau so wie 'sitz' z.B. Sag ich das muss Hund das auch tun. Wenn nicht ermahn ich ihn, hol mir sine Aufmerksamkeit zurück und bleibe solange dran bis er es wieder macht. Keks gibt's aber nur bei direkter Ausführung.
Belohnt ihr das 'Touch' bei Hundesichtung und dann wieder danach? Auch wen der Hund zwischen durch gepöbelt hat? Dann kann er ja ganz schnell ne Verhaltenskette daraus bilden. Touch-pöbeln-Touch-Keks.
Wenn der Hund 'touch' versteht, dann müsste man doch jetzt nur noch loben wenn er es auch ausführt, und eben nicht wen er trotzdem Ausrastet. Quasi ganz einfach so das ich 'Sitz' nur belohne wenn der Hund sitzt, nicht wenn er Platz macht oder sich direkt nach dem Sitz ins Patz schmeißt. Ich glaub so würde ich das machen.Knightley Wohlfühl-Distanz ist, bitte keine unbekannten Hunde in der Umgebung.
Aber inzwischen kann er in ruhigeren Gruppen mitlaufen und entspannt da auch nach einiger Zeit und er kann auch in 2-3Meter Abstand an fremden Hunden vorbei mit mir. Bei letzterem entspannt er nur wenn der andere Hund tiefenentspannt bis komatös an uns vorbei geht.
Aber Ausrasten tut Knightley inzwischen generell nur noch sehr selten, wen ist das auch nur ein müder Abklatsch von früher. Entspannt sieht aber definitiv anders aus. -
Wir waren ja sowohl in Social Walks, normalen Familienhundestunden und reinen Raufer-Gruppen.
Die Social Walks waren wirklich bunt gemischt. Da waren gut sozialisierte Hunde dabei und auch weniger gut sozialisierte, als auch Trainerhunde. Wir sind hier wirklich 'nur' Spazieren gegangen (unter Anleitung quasi) und haben den Hunden soviel Freiraum gelassen wie es eben geht.
Von den gut sozialisieren Hunden waren da z.B. welche die ständig spielen wollten, nicht auf den Halter geachtet haben, 'zu großen' Radius hatten oder typische 'tut-nixe' die gern mal einfach auf alles fröhlich zustürmen. Auch die können hier lernen, auch von den Raufern.In den Raufer-Gruppen (die ja bei jedem Trainer anders heißen und ggf. auch was anderes meinen) waren die üblichen unverträglichen Verdächtigen. Heißt fast alle kannten sich schon aus den anderen Gruppen. Alle waren im Prinzip gut im Gehorsam und keiner war (mehr) ein total explosives Exemplar auf die der Halter kein einwirken hat. Es waren/mussten da also auch nicht alle mit Korb gesichert werden. Waren also unterschiedliche 'Grade' von 'unverträglich'.
Hier haben wir eigentlich das Aushalten geübt.
Manchmal waren wir mit der Gruppe auch als Social Walk unterwegs. War also quasi eine spezielle Hundestunde für spezielle Kandidaten.
In den Familienstunden waren überwiegend 'normale' Familienhunde. Aber auch da kamen eben nur Hunde mit zu die trotz Unverträglichkeit (oder Aggressionsverhalten aus welchem Grund auch immer) kontrollierbarer waren, von Halter oder Trainerin.
Mit Knightley hab ich in keinem der Gruppen irgendwelche Probleme mehr. Da läuft alles sehr schön ruhig und kontrolliert ab und Knightley fühlt sich da so sicher das er auch wusselige Junghunde und Welpen da komplett gewähren lässt.
Er hat da halt gelernt das Ich, die Trainerin (Knightley liebt sie) und alle anderen Halter auf ihre Hunde aufpassen. -
Die Erfahrung hab ich leider noch nie gemacht bei einem Hund der zielstrebig auf uns zu ist mit Blickkontakt und selbst bei knurren nicht langsamer geworden ist oder abgewendet hat.
Deswegen schrieb ich 'je nach Hund'

Ich hab inzwischen mit meinem wirklich kaum direkt Kontakte. Außer natürlich ich will sie.
Ich nehm Knightley ran (lockeres Fuß auf meiner höhe) und geh ohne Blickkontakt zügig (aber nicht schnell) an den anderen Hunden vorbei. Dabei schau ich natürlich das ich auf der anderen Seite des Weges und Knightley auf der abgewandten Seite führe. Damit fahren wir sehr gut.
Kommt ein Hund und will hinten schnuppern geh ich ohne zögern weiter. Steht er/bzw. will er frontal Kontakt aufnehmen schlag ich nochmals einen kleinen Bogen, halte da aber auch das Tempo.Ab und an, sehr selten, wenn ich merk der andere Hund ist wirklich nett und sehr ruhig, Knightley ist in der richtigen Stimmung, lass ich Kontakt zu.
Aber natürlich gibt es hier auch Hunde denen wir weiträumig ausweichen, bzw. die wir erstmal mit Abstand vorbei lassen. Dazu zählen alle mal die großen Flexi-Hunde die pöbeln auf 5m stehen sobald sie uns nur sehen.
Sollte ich aber mal im ganz extremen auf nem sehr engen Weg sein und wirklich nicht ausweichen können (weil Wand und Zaun oder ähnliches) würde ich Knightley am Halsband nehmen (bei unsere Größe geht da sogar locker) und ihn vorbei ziehen.
Es sei den zwei meter weiter hinten wäre es breiter etc.
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Je nach entgegenkommenden Hund reicht es ja manchmal auch aus wenn man nur einen sehr kleinen, angedeuteten Bogen läuft, z.B. 1m, und der andere Hund reagiert entsprechend.