Beiträge von BeardiePower

    Ich finde es schade, daß die Juna nicht ins Finale gekommen ist. Die süße Maus hätte ich gerne nochmal gesehen.

    Ben finde ich auch hübsch.

    Der kleine Chihuahua war super! Ich hoffe, die Zuschauer merken sich das, daß auch ein Minihund ein richtiger Hund mit Bedürfnissen und Talenten ist!

    Der Cocker war lustig und süß.

    So ähnlich wäre meine Hündin wahrscheinlich auch. Meine Hündin hätte erstmal jedem "Hallo" gesagt, und angefragt, ob sie etwas Eßbares für sie haben.

    Efeu ist wirklich ein Teufelszeug. Meine Oma hatte den mal gepflanzt, um eine nicht so schöne Mauer zu kaschieren. Ständig ist man am schneiden, weil der überall hin wuchert. Der ist sogar schon mal zum Nachbarn ins Haus gewuchert (also durch die Mauer durch). Für Vögel ist das natürlich schön.

    Dann hat sie mal Efeu an einen Baumstumpf gepflanzt. Der Baumstumpf ist zwar schön bewuchert und zu einer "Spatzen-Burg" geworden, aber auch hier muß man dran bleiben und schneiden, weil er so wuchert.

    Was sich meine Oma dabei gedacht hat, ist und bleibt mir ein Rätsel. Freiwillig würde ich nie Efeu pflanzen.

    Das sind meine Mohnblumen. Die Samen hatte ich mal von einer Nachbarin bekommen und sie auf gut Glück einfach ausgestreut. Im nächsten Jahr sind sie dann gewachsen. Seitdem kommen sie jedes Jahr.

    Vielleicht habe ich einen Mohn-freundlichen Boden?

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    Das stimmt. Die Wände sind wirklich unfair. Die Kleinen, Leichten haben fast keine Chance, sie in kurzer Zeit umzuschmeißen, wenn überhaupt. Das sollten sie bei einer Fortsetzung hoffentlich überdenken.

    Nachtrag:

    Im Nachbarlandkreis, der hinter unserem Ort anfängt, wird der Brauch des Erwesbärs so beschrieben:

    https://nordhausen-wiki.de/wiki/Erwesb%C3%A4r

    Zitat:

    "Brauchtum im Harzer Raum

    In der Goldenen Aue fanden einst Umzüge mit Verkleidungen und Narrenpossen statt; dieser Brauch ist eingegangen. Erhalten hat sich in einigen Orten der Erbsenbär (in Nordthüringen „Erwesbär/Ärwesbär“) zur Fastnacht, der aber im allgemeinen auf die Herbstzeit verlegt ist. Ursprünglich gehört der Erbsenbär in das Frühjahr. Das Auftreten der Figur bildete einen Teil der Fastnachtspiele, bei denen mit viel Lärm der Winter „ausgetrieben“ wurde. Zuweilen wurde dabei eine Strohpuppe nach dem Umzug angezündet und verbrannt. Die Figur des Erbsenbären stellte eine Verhöhnung des Winters da, über den der Frühling schließlich triumphierte.

    In Regionen mit überwiegend landwirtschaftlicher Produktion war die Kirmes das Hauptfest des Jahres. Ursprünglich ein kirchliches Fest – „Kirchmesse“ oder „Kirchweih“ – als Erinnerungsfest an die Weihe der Kirche, verband man es später mit dem Dank für den Erntesegen, sodass es sich immer mehr zu einem weltlichen Fest entwickelte. Das Datum für die Kirmes-Feste liegt seit Jahrhunderten in jedem Dorf fest und reicht von der Kirsch-Kirmes im Juli bis hin zu den Martinsfesten im November.

    Die Kirmes (nordthüringisch „Kärmes“) zieht sich über mehrere Tage hin. Das Auftreten des Erwesbären/Ärwesbären ist dabei seit altersher ein Brauch der Dorfjugend,

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    Am 2. oder 3. Kirmeßtage zieht der Erbsbär durch das Dorf, heute leider fast ausschließlich ein Heischegang der Burschen, um Geld und Sachen zu erbitten, die Kirmeß weiter feiern zu können. Tatsächlich steckt ursprünglich mancherlei Sinn hinter den vermummten Gestalten. Im Mittelpunkt stehen die beiden Bären mit dem Bärenführer. Die Bären sind mit Erbsstroh umkleidete Jünglinge mit einer Maske oder Verkleidung vor dem Gesichte, die Anspruch erhebt, dem Haupte eines Bären ähnlich zu sein
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    Hans Silberborth, in: Vom alten Brauchtum in den Landen zwischen Harz und Hainleite

    Silberborth schätzt ein, dass der alte Sinn des Erwesbären im Laufe der Zeit verlorenging. Geblieben ist das aufsehenerregende tapsige Benehmen, die äußere Ausgestaltung, die Umzüge, zu denen noch andere Personen hinzugekommen sind, wie der Baias, der durch Lärm, Schellengeräusche und Peitschengeknall die Dämonen zu vertreiben hat, oder der Schwarze Mann mit dem Rußtopf, der die Vorübergehenden schwärzt, damit sie vor den bösen Geistern unkenntlich gemacht sind."

    Da wir so dicht aneinanderhängen, wir immer viel zusammen zu tun gehabt haben (außer in der Zeit, wo der Nachbarlandkreis zur DDR gehört hat), denke ich mir, daß der ursprüngliche Sinn des Brauches bei uns derselbe ist wie da.

    Ok, ich muss das jetzt wissen.

    Wie ist die Geschichte zu diesem Erwesbär, was ist das für ein Brauch?

    Hmmm ... Nicht so leicht zu erklären.

    Während woanders solche ähnlichen "Gestalten" den Winter austreiben, kommt bei uns der Erwesbär zum Schützenfest Anfang August.

    Angeblich soll das an die Fahrenden erinnern, die früher zu dieser Zeit immer hier gewesen sind, mit Tanzbär und so weiter. Als sie dann irgendwann nicht mehr kamen, wollte man halt an sie erinnern, weil sie irgendwie dazugehört hatten.

    Und so läuft dann immer zu Schützenfest eine verkleidete Truppe herum, macht Lärm und sammelt Geld.

    Ob dieser Erwesbär auch einen anderen Sinn hat, ähnlich wie die am Ende des Winters, kann ich leider nicht sagen.

    Dieses Jahr ist zwar kein Schützenfest - jedenfalls nicht wie gewohnt - aber der Erwesbär ist trotzdem gezogen (wie letztes Jahr auch).

    Das Lustigste ist immer, wenn die Gäste den Erwesbär kommen sehen. Die wissen dann nicht, was das soll. Das ist immer herrlich!

    Da es ja dann doch auf dem Spaziergang gewesen ist, paßt es hier rein

    Es ist aber auch ein Skandal, weil die Bundestrainerin ihr zugerufen hat, sie solle draufschlagen:

    Zitat:

    "Danach gab es heftige Kritik an der Sportlerin und an Bundestrainerin Raisner. "Hau mal richtig drauf! Hau drauf!", hatte sie – im Fernsehen deutlich hörbar – Schleu zugerufen. Die sichtlich überforderte Athletin hatte daraufhin verzweifelt mit der Gerte auf das verunsicherte und verängstigte Pferd eingeschlagen."

    https://www.t-online.de/sport/olympia/…mehr-dabei.html