In Köln sind die Sittiche ja inzwischen heimisch geworden, seit diesem Jahr auch vermehrt in meinem Stadtteil. Momentan fliegen hier ca 50 im Schwarm herum und knuspern die Weissdornbeeren vor meinem Fenster.
Über die gab es letztens eine Dokumentation. Ich glaube, das war auf Arte. Nur fällt mir leider der Titel nicht mehr ein. Irgendwas mit "frech(e)".
Hier machen die Eichelhäher Bussarde nach, wenn sie zur Futterstelle kommen. So hat man gleich die Konkurrenz verscheucht. Denn die Piepser verkriechen sich bei solchen Geräuschen - und der Eichelhäher hat freie Bahn.
Ich kenne das auch, daß Reitbeteiligungen bezahlen müssen. Und Stallarbeit mitmachen müssen.
Von früher kenne ich das so:
Ein Pflegepferd ist kostenlos. Man pflegt es, und wenn man Glück hat, darf man dafür zum Dank oder Lohn auch reiten (ist aber nicht selbstverständlich).
Bei einer Reitbeteiligung zahlt man etwas, damit man reiten kann. Pflege und Stallarbeit hat man aber auch zu machen, weil es einfach dazugehört. - Wie man das findet, bleibt jedem selbst überlassen. Ich finde das auch selber ein wenig ... na ja ... wenn man die ganze Stallarbeit machen und dafür auch noch Geld zahlen muß. Andererseits gehört das Drumherum eigentlich schon dazu. Man darf sich nur nicht ausnutzen lassen.
Im Apfelbaum im Garten wächst wilder Wein, der nun kleine Trauben hat. Oder besser gesagt: hatte. Denn die Vögel - vor allem die Hausrotschwänzchen - sind total verrückt danach. Schön, wenn man so natürliches Futter hat.