Beiträge von BeardiePower

    Seltsam. Seit ein paar Tagen sehe ich so gut wie keine Vögel mehr hier. Sonst ist hier immer eine Menge los. Und jetzt? Tote Hose. Langsam frage ich mich, woran das liegen kann. Mauser? Zu viele Katzen oder Greifvögel hier? Krankheiten? Woanders schmeckt es besser?

    Man macht sich da schon seine Gedanken.

    Die Spatzenbande sieht man auch nicht. Ich weiß aber, daß sie da sind, weil dauernd unter ihren Dachverstecken Vogelscheiße liegt. Sie scheinen zu Stubenhockern mutiert zu sein.

    Habt ihr schon mal Haareis gesehen? Mir war das tatsächlich ganz neu.

    Auf unserem Sonntagsspaziergang im Wald gefunden. Leider nur ein schlechtes Handyfoto.

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    Das habe ich hier auch schon öfter gesehen. Sieht lustig aus.

    "Das Herz Irlands" von Suzanna Cahill

    Ein tolles Buch!

    Ich habe schon viel über die irische Geschichte gelesen; Hintergründe und so weiter. Bisher waren das alles Sach- und Fachartikel gewesen. Und nun habe ich einen Roman gefunden, der teilweise in der schlimmen Zeit des irischen Freiheitskampfes spielt. Somit wird alles greifbarer.

    Zum Inhalt:

    Es gibt zwei Erzählstränge. Einmal Jetzt-Zeit und ein Strang von 1916 - 1923. Die Stränge sind mehr oder weniger abwechselnd. Immer so, daß es spannend bleibt.

    Caitlin - die in Amerika lebt - ist enttäuscht von ihrem Verlobten und braucht ein wenig Zeit, um nachzudenken, ob sie ihn wirklich heiraten will. Da kommt es ihr ganz recht, daß ihr Onkel aus Irland auf Weltreise geht, und sie auf sein Haus und den Hund aufpassen kann.

    Auf dem Dachboden findet sie eine Kiste mit Sachen von ihrer Urgroßmutter, die 1923 nach Amerika gegangen ist. Es handelt sich um ein Tagebuch und um Briefe.

    Als sie anfängt, die Briefe zu lesen, bekommt sie Lust, mehr über ihre Urgroßeltern herauszufinden. Vor allem über ihren Urgroßvater weiß sie nur, daß er noch vor der Abreise gestorben ist. Mehr hatte ihre Urgroßmutter nie erzählt.

    Gemeinsam mit Aidan - den sie da kennenlernt (wie sollte es auch anders sein?) - geht sie auf Spurensuche. Sie finden heraus, daß ihr Urgroßvater ein Freiheitskämpfer gewesen ist. Auch finden sie heraus, daß die Urgroßmutter einige Zeit vor der Abreise nach Amerika Zwillinge geboren hat, und nicht nur ein Kind, wie alle dachten. In Briefen erfahren sie, daß die Urgroßmutter nicht geglaubt hat, daß das eine Baby nach der Geburt gestorben ist, und immer herausfinden wollte, was mit dem Baby passiert ist. Was sie dann herausfinden, verrate ich nicht.

    Im historischen Teil geht es um die Urgroßeltern Maureen und Paddy. Es geht um ihre Geschichte. Auch darum, wie sich Paddy nach dem Osteraufstand 1916 radikalisiert hat, um für Irlands Freiheit zu kämpfen. In die Erzählung ist viel Geschichtliches eingewoben, so daß man auch was bei lernen kann (gut, für mich war es jetzt nichts neues).

    Maureen findet es überhaupt nicht gut, was Paddy da macht. Sie möchte am liebsten nach Amerika, um in Frieden zu leben. Aber Paddy will für Irland kämpfen.

    Als sie hochschwanger ist, wird Paddy bei einem Anschlag, den er mit anderen verübt hat, erwischt und festgenommen...

    Der Roman war so spannend, weil man unbedingt wissen wollte, wie das damals mit den beiden ausgegangen ist, was das Geheimnis ist, daß ich kaum aufhören konnte, zu lesen. Ein toller Roman!

    Ich glaube, Emma verarscht mich. Sie bekommt immer ein Leckerli wenn sie Pipi oder ihr großes Geschäft draußen macht. Das hat die Maus natürlich kapiert und mittlerweile setzt sie sich hin, als wolle sie ein Häufchen machen und dann kommt sie und holt sich ihr Leckerli ab. Da ich es ja aber einsammel, ist mir jetzt schon das vierte Mal aufgefallen, dass sie gar nicht gemacht hat und nur so getan hat. Bei der nächsten Runde hat sie dann ihr Häufchen immer ganz normal gemacht.

    Maddy tut auch gerne mal so, als wenn sie was macht. Vor allem, wenn sie wegen Regen keinen Bock hat oder weiß, daß es gleich was zu futtern gibt.

    So pauschal läßt sich das nicht sagen.

    Es gibt Beardies, die sind hochsensibel, ängstlich, gar panisch in manchen Situationen.

    Dann gibt es Beardies, die sind scheinbar unverwüstlich.

    Und alles dazwischen.

    Da müßte man sich über die Linien schlau machen.

    Was andere Hunde betrifft, ist es auch unterschiedlich. Für gewöhnlich sind Beardies selber lustige Kasperköpfe mit viel Energie, die gerne mit anderen herumtoben. Es gibt aber auch welche, die keinen großen Wert auf Gesellschaft (zumindest zu Hause) legen.

    Konsequent sollte man schon sein. Liebevoll konsequent. Ja, und ab und an läßt man trotzdem mal was durchgehen ... Keiner ist perfekt. Und bei so einem Hund, der einen mit Charme um die Pfote wickelt...

    Wobei es auch da Unterschiede gibt. Es gibt Beardies, da reicht es schon. tiefer Luft zu holen, und sie hören mit etwas auf. Welche, die man kaum erziehen braucht, weil sie alles richtig machen wollen. Und dann gibt es welche, die hart im Nehmen sind; das tun, was sie wollen, und sich unter keinen Umständen davon abhalten lassen.

    Beardies sind gerne mal stur, eigensinnig und selbständig. Auch hier ist die Ausprägung wieder unterschiedlich. Sie sind bzw. waren Hüte- und Treibhunde. Sie haben Viehherden zum Markt gebracht. Später hat man sie losgeschickt, um die in den Bergen verstreuten Schafe zu suchen und ins Tal zu treiben. Dabei mußten sie vieles selber entscheiden. Und das ist heute noch in vielen Beardies drin, was fälschlicherweise als stur bezeichnet wird.

    Eine Übung mehrere Male hintereinander machen? Pöh, wozu?

    Oder, was auch mal jemandem passiert ist: Bei einer Obedienceprüfung bei Hitze und knallender Sonne hat sich der Beardie bei der Ablage einfach woanders hingelegt, wo Schatten war.

    Meine verstorbene Hündin Rica war erst panisch, weil sie in ihren ersten 8 Monaten nichts kennengelernt hatte. Mit Arbeit war sie zum besten Hund der Welt geworden. Sie war zwar noch sensibel, was laute Geräusche anging (was viele andere Hunde ja auch nicht abkönnen, von daher nicht so besonders), aber konnte mehr ab, als so manch andere Beardies. Trotzdem war sie sensibel; hat Gewitter schon Stunden vorher gespürt.

    Wir haben uns ohne Worte verstanden. Man brauchte sich auf Spaziergängen in der Natur keine Gedanken zu machen, daß sie jagt. Sie hat Spaß am clickern und Tricksen gehabt.

    Sie war nach der harten Arbeit ein relativ einfacher Hund geworden.

    Lustig war sie. Und sie hat auch gerne mal die Mittelkralle gezeigt, wenn sie der Meinung war, daß die Übung gerade nicht angebracht war bzw. wenn man doch mal eine Übung dreimal hintereinander machen wollte. Beim Schema für die BH fing sie an zu humpeln, weil sie darauf keinen Bock hatte.

    In unserer Familie war sie ausgelassen, ein Kasperkopf und verschmust. Bei fremden war sie - weil nichts kennengelernt - zurückhaltend.

    Fellpflege war bei Rica kaum nötig. Alle 6 Wochen bürsten hat völlig ausgereicht. Selbst dann war nichts verfilzt.

    Maddy ist ganz anders. Die Züchterin gab sie mir mit den Worten: "Maddy macht IHR Ding." Denn sie war schon als Welpe sehr unabhängig. Sie hatte es geschafft, im Garten aus dem Blickfeld der Züchter zu gelangen, ist zum Gartenzaun gelaufen und hochgeklettert. Im Zaun hängend wurde sie dann gefunden.

    Maddy hatte keinen Folgetrieb, ist ihrer Wege gegangen, so daß sie an einer leichten Schleppleine war. Ich mußte ihr erst zeigen, daß ich auch noch da war, daß sie auf mich achten sollte.

    Maddy hat sich auch von Verboten nicht beeindrucken lassen. Ein böses Nein hat sie nicht interessiert. Wollte man sie irgendwo von abhalten, konnte es sein, daß sie geschnappt hat.

    Sie wollte zu allen Menschen hin. Schon als Welpe so selbständig. Und sie hätte - hätte man sie gelassen - alles gejagt. Sie ging auf Sicht und Fährte.

    Als Welpe war sie nicht gerade einfach. Ein Anfänger hätte daran verzweifeln können.

    Allerdings lernte sie ratzfatz. Dummytraining brachte sie endlich dazu, sich an mir zu orientieren. Auch beim Jagen hat es geholfen.

    Dann ging es. Pubertät hatten wir keine Probleme. Das hat sie wahrscheinlich alles schon in der Welpenzeit durchgemacht.

    Trotzdem blieb sie selbständig. Man mußte immer auf sie achten, daß sie nicht stiften geht.

    Dummytraining ist ihre Lieblingsbeschäftigung geworden. Und sie meckert gerne, wenn ihr was nicht paßt. Sie ist hart im Nehmen. Gewitter, Silvester? Kein Problem.

    Menschen liebt sie auch noch immer. So sehr, daß es manchmal peinlich ist.

    Bürsten einmal die Woche. Denn bei ihr verfilzt es schneller. Sie hat allerdings keine Fellberge wie viele andere.

    Ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen.

    Bei einem Bearded Collie musst du halt im Hinterkopf haben, dass es ein Hütitüt ist :nicken: und die muss man bekanntlich können und wollen.

    Wenn ich es von meiner Recherche noch richtig im Kopf habe, fällt der bei denen gerne mal doller aus, als bspw. den Collies. Und ich meine da muss man auch auf die Linien/Züchter gucken, dass die etwas gemäßigter sind. Bei uns im Colliefaden hat jemand einen Bearded, ich geh mal suchen....

    Als bisher immer Hüter(mixe) Habende würde ich auch immer wieder was Ähnliches dazu holen. Mein Eindruck ist, dass das Spiel und die Interaktion zwischen denen einfach anders und unkomplizierter ist.

    Aber das ist nur meine Erfahrung mit Meinen und ihrem Umgang mit den Hunden aus dem Familien- und Bekanntenkreis sowie vom Hundeplatz.

    Edit: gefunden BeardiePower kann bestimmt mehr sagen.

    Man hat mich gerufen?

    Was wollt ihr denn genau wissen über den Beardie?