Beiträge von BeardiePower

    Erbsen hatte unsere Cockerhündin meiner Jugend immer aussortiert - und zwar abgeleckt, aber vollkommen intakt. Wie sie das hinbekommen hat, frage ich mich noch heute.
    Dann hat diese Cockerhündin Steine gesammelt - aber nur die runden Steine. Die hat sie immer vom Spaziergang mitgenommen und zu Hause unter der Eckbank deponiert. Ihre gesammelten Steine lagen alle haargenau in einer geraden Reihe, einer neben dem anderen.

    Meine verstorbene Beardiehündin hat zu gerne mit den Müll rausgebracht. Sah sie, daß die Mülltüten genommen wurden, wurde sie ganz irre und sie bellte ihr "Mach hinne"-Bellen.
    Sie stupste gerne. Und je älter sie wurde, desto mehr stupste sie, daß man schon mal den Kaffee verschüttete.
    Sie hat Regenwetter geliebt. Kam dann noch Wind oder besser noch Sturm dazu, dann war sie in ihrem Element und ist umhergehüpft wie ein kleines Kind.
    Sie liebte es, Sachen, vor allem Altpapier, zu klauen. Da tappelte sie immer ganz stolz damit umher.
    Beim Saugen lag sie grundsätzlich im Weg. Sie wußte ganz genau, wo man als nächstes saugen wollte (man hat ja seinen Ritus) und legte sich genau da hin. Dann mußte man sie immer vertreiben, denn sie hatte vor dem Staubsauger keine Angst, daß man sie absaugen hätte können.
    Hier gibt es einen Steinbruch. Früher wurde noch öfter gesprengt. Sie wußte ganz genau, daß nach dem Tuten der Knall kommt und wurde dann immer unruhig. Nach der Sprengung tutet es wieder, daß die Gefahr vorbei ist. Das wußte sie auch. Nach diesem Tuten war sie wieder ruhig. Hörte sie das Tuten nach der Sprengung nicht, lief sie noch länger unruhig umher.
    Und dann gab es noch etliche andere Eigenheiten.

    Beardie Maddy hat auch so ihre Macken. Sie ist eine Partymaus. Wenn sie hört oder sieht, daß irgendwo was los ist, dann will sie da hin.
    Dann flirtet sie mit den Menschen, daß einem das manchmal richtig peinlich ist.
    Sie steigt zu Fremden ins Auto, wenn man sie lassen würde.
    Sie macht gerne Rucksackkontrolle, wenn man sie läßt.
    Obwohl sie ansonsten eine coole Socke ist (Silvester verschläft sie mehr oder weniger), findet sie Fliegen und dergleichen ganz furchtbar.
    Wenn was im Fell hängt - sei es auch nur 3 mm klein - dann geht sie erst weiter, wenn man es entfernt hat.
    Regen findet sie doof. Und wenn sie im Regen naß geworden ist, dann schubbert sie sich am Sofa und der Holzwand im Flur entlang.
    Bei Gewitter sitzt sie am Fenster und sieht sich das Geschehen an (und wenn es zu lange dauert, legt sie sich dann schlafen).
    Sie ist insgesamt eine ganz verrückte Nudel.
    Sie klaut gerne. Sucht man einen Strumpf oder die Hausschuhe, dann braucht man nur in ihrem Körbchen nachzusehen und schon hat man sie gefunden (sie bringt sie einen aber auch, mal von alleine, mal auf Zuruf).

    Ich habe auch noch eine Abkühlung zu bieten. Ist schon fast 20 Jahre her. Mein Gott, wie die Zeit vergeht...

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    Oh, ich würde natürlich gerne sehen, wenn du die schwarze Hündin (meinen Favoriten) nehmen würdest. Dann würde ich sie auch weiterhin sehen können, auch, wie sie später mal aussieht.
    Aber ich will dir da nicht reinreden.
    Ein Rüde zwischen Hündinnen ist schon so eine Sache, wegen Läufigkeit und so; vor allem, wenn eine der Hündinnen die Mutter ist. Für mich persönlich wäre das dann doch zu viel Streß.
    Wo kommen die anderen denn alle hin? Du mußt ja nicht unbedingt den Ort direkt nennen, es reicht schon der Name der Gegend.

    Wenn die Hitze noch weitergeht, ist vom Bach auch bald nichts mehr zu sehen. Der trocknet nämlich im Sommer ganz schnell aus. Liegt wahrscheinlich am Karst. Etliche hundert Meter weiter ist sowieso eine Bachschwinde, wo das meiste vom Wasser (oder auch mal alles) im Untergrund verschwindet und dann irgendwo weiter abwärts wieder an die Oberfläche kommt.
    Nach der Schneeschmelze und großem Regen kann der kleine Plätscherbach aber auch ganz schnell zum reißenden Fluß werden. In den 40er Jahren hat es sogar mal die massive Brücke weggerissen.

    Hier ist ein Kater in der Nachbarschaft, der liebt Wasser. Der geht unter die Dusche (die für jemand anderen bestimmt ist) und wenn es regnet, geht er vor die Tür und setzt sich mitten in den Regen und genießt die "Dusche".

    Gestern war ich sogar zu faul, um mit Hundchen die 5 Minuten zum Bach zu latschen. Auch wenn es gelockt hat, selber hineinzugehen, aber sobald man draußen ist, ist jeder Schritt zu viel.

    Bin mal gespannt, wie das heute wird.

    Und eine Abkühlung ist es ja nächste Woche auch nicht wirklich. Jedenfalls nicht für mich.
    Die Frage ist ja auch, ob die Abkühlung auch hierher kommt. Ich kann mich daran erinnern, daß ich schon öfter im Wetterbericht hörte, daß es sich abkühlen sollte, daß es nicht mehr so schwül sein sollte. Ja, überall war es der Fall, nur hier nicht. Hier blieb es heiß und schwül.
    Bin mal gespannt, wie es diesmal wird.

    Das alte Haus hat sich schon wieder aufgeheizt. Im Schlafzimmer, was eine Schräge hat, ist es schon wieder unerträglich. Auch die anderen Zimmer sind wie geheizt. Den ganzen Tag ist es hier duster, weil die Rolladen unten sind.

    Ich habe wieder meine Pumpspraydose mit Wasser gefüllt und beriesele mich damit immerzu, damit sich die Haut dank Verdunstung abkühlen kann. Aber selbst das hat seine Grenzen.

    Ich will Herbst!!!