Beiträge von BeardiePower

    Also aus meiner Erfahrung geht da nichts am Leben vorbei.Man sitzt in einem Cafe, zack streichelt mal jemand deinen Hund und liest so gar nicht, dass er Angst hat, su sitzt in der U Bahn, zack.....
    Die Besitzerin hat erzählt, dass ihre Freunde ein Kind bekommen haben. Da geht so eine Bedrängung schneller als man schauen kann. Vor allem bei einem Hund mit so einem niedlichen Äußeren kommst du ständig ständig ständig in die Situation, dass der Hund bedrängt wird.
    Freunde von mir haben einen sehr großen schwarzen Schäferhund Mix aus dem Tierschutz, der nicht niedlich ist und selbst der wird von Leuten angetatscht wenn er nicht die Chance hat auszuweichen. Die Leute meinen es ja auch gar nicht böse.

    Der Hund tut mir leid, die Halter tun mir mega leid!

    So einen Hund sollte man am besten zu Hause lassen, wenn man in ein Café oder Restaurant etc. geht. Zu Übungszwecken ist das ja ganz gut, aber dann muß man sich wirklich auf seinen Hund konzentrieren. Normales Kaffee trinken, essen (wo man abgelenkt sein kann) würde ich mit dem Hund, wenn er noch so drauf ist, nicht machen. Ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine.

    Der arme Mini Aussie!
    Man sollte ihn erstmal gesundheitlich abchecken lassen. Wie oft sind Schilddrüse oder Tumore etc. schuld an seltsamen bzw. ängstlichem Verhalten!

    Dann könnte man ja mal zusätzlich z.B. mit Bachblüten versuchen zu helfen. Die sollen ja auch für die Psyche gut sein. Daß Bachblüten helfen, habe ich bei meiner Hündin schon öfter gesehen (hartnäckige Mandelentzündung, wo kein AB half - aber mit Bachblüten nach 2 Tagen so gut wie weg war; 2x nicht heilende Narben - mit Bachblüten nach ein paar Tagen zu). Das würde ich versuchen, zusätzlich zum "Training".

    Und er sollte kleine, machbare "Mutproben" mit seinen Menschen machen, um das Selbstvertrauen zu stärken: Auf Baumstämmen balancieren, durch etwas durchkriechen, über einen Bach hüpfen (oder durchgehen), Tricks lernen, einfach Aufgaben machen, mit seinen Menschen etwas machen.

    Meine vorige Hündin war die ersten 8 Monate ihres Lebens bei der VDH-Züchterinn im Bretterverschlag gewesen, hatte nichts kennengelernt. Dementsprechend panisch war sie. Mit harter Arbeit wurde sie nach einem Jahr zum besten Hund der Welt. Dazu gehörten auch Agility und Clickertraining (Tricks) und beschriebene Mutproben. Agility hat sie geliebt, ebenso zu tricksen. Das half, das Selbstvertrauen aufzubauen.

    Zusätzlich zeigte ich ihr die Umwelt in kleinen Dosen und dann immer mehr.
    Hatte sie zu Anfang Angst vor Fahrrädern und Autos, konnte ich nach ein, zwei Jahren mit ihr an unserer Hauptstraße laufen, und selbst LKW bekamen noch nicht mal ein Wimpernzucken. Nur Gewitter und Knallgeräusche blieben unheimlich, sowie fremde Menschen (bei Menschen konnte sich das aber ändern, wenn sie sie kennengelernt hatte).

    Was haben die Leute zu Anfang geredet - vor allem welche aus dem Schäferhundeverein, denen ich begegnet bin -, daß ich den Hund weggeben sollte, aus dem würde ja eh nichts werden. Tja, und nach ein paar Jahren staunten sie, und konnten nicht glauben, daß das derselbe Hund wie früher war; staunten, wie toll sie hörte, wie toll sie sich benahm und so.

    Es ist also nie aussichtslos. Gut, es wird immer etwas bleiben. Aber trotzdem kann man etwas machen. Von daher finde ich das auch unmöglich, daß der Mini-Aussie irgendwie abgeschrieben wurde. Für die Zuschauer kann das auch wieder so rüberkommen, daß man eh nichts machen kann - und falls sie auch einen ängstlichen Hund haben, versuchen sie es gar nicht erst.

    Naja, wenn ich mir die Hose mit einem Gürtel 10cm enger ziehen muss und die Jacke trotz Fleecejacke viel Spiel hat, ist das halt nicht wirklich optimal :ka:
    Ich hab jetzt einige Jahre lang eine Good Boy Jacke getragen, die eine Nummer zu groß war. Ja, es ging, aber es war wirklich nervig und nochmal will ich das nicht.


    Edit:
    Hat jemand Erfahrung mit den Hosen von Pinewood?

    Willkommen im Club der "Alles zu groß-Leidenden"!

    Von Pinewood habe ich eine Outdoorhose - auch viel zu weit ... Sowohl an den Oberschenkeln als auch am Bund. Wenn ich die mit dem Gürtel enger schnalle, dann schlägt alles Falten. Ich ziehe die zwar trotzdem an, aber schön ist was anderes.

    und hier liegt mMn der größte Fehler, den die meisten Hundebesitzer machen (nicht du, der Satz passt nur gerade.)Hunde sind KEINE Fleischfresser. Sie sind allesfresser, die seit jeher die Reste ihrer Besitzer fressen. Fleisch, Fleischabfälle, Abfälle aller Art aus der Küche wie Obst und Gemüseschalen, Getreidebreie aller Art, Essensreste.... was halt übrig war und es in dem jeweiligen Haushalt oder Stand eben gab.
    Darum sind gerade die meisten "Schoßhunde" so mäklig... wo sie doch jahrelang die feinsten Pastetchen und Gebäck direkt aus Frauchens Hand auf dem Schoß bekamen.
    Und die großen (Arbeits)Hunde die Knochen und Reste in den Zwinger geworfen bekamen.

    Genau meine Rede. Dieses Wolfsgelaber kann ich nicht mehr hören. Vor allem macht ja erst die Massentierhaltung Fleisch für Hunde möglich. Sonst war Fleisch immer rar, wertvoll und wurde deshalb vom Menschen selber gegessen, wenn es denn mal welches gab. Selbst bei Selbstversorgern gab es nicht viel Fleisch und wurde selber gegessen. Hunden - die damals nur Nutztiere waren - hat man sowas wertvolles nicht gegeben. Außerdem gab es Aussagen, daß man Hunden kein Fleisch geben dürfe, weil sie sonst wildern würden und so. In uralten Büchern wurde von Getreidebrei und Hundebrot geschrieben, daß das die richtige Ernährung für Hunde wäre. Hundeernährung: - Ein Streifzug durch die Geschichte


    Daß getreidefreies Futter sich negativ auswirken kann, kann ich mir vorstellen. Die Darmflora von Mensch und Hund sind sich sehr ähnlich. Beim Menschen warnt man ja auch davor, ganz auf Getreide zu verzichten. Denn die Darmflora braucht Getreide, um nicht falsch besiedelt zu werden, wie gesagt wird. Wobei auch kleine Mengen reichen. Wenn also die Darmflora vom Hund ähnlich ist, dann braucht sie auch ein gewisses Maß an Getreide - so im Umkehrschluß.
    Außerdem soll Getreide gut für die Psyche sein, beruhigend wirken und so.

    Als meine Hündin Clostridien gehabt hat, also eine Überzahl von schlechten Bakterien, mußte sie Schonkost fressen: 1/3 Fleisch / Quark / Yoghurt / Fisch und 2/3 Getreide (und Gemüse und Obst). Bei Clostridien soll man so wenig Fleisch wie möglich essen, weil Clostridien von Fleisch / Tierischem "leben".