mein erster gedanke wäre auch den hund zu aller erst einmal gründlich untersuchen zu lassen.
wir haben ein ähnliches problem.... und über 2 jahre alles probiert.... nichts halt geholfen/erfolg gebracht.
hatte er sehr viel stress(das konnten durchaus alltagssituationen sein),hat er nachts erbrochen und bis zu 3 tage gebraucht bis er wieder einigermaßen zugänglich war.
erst eine sehr gründliche untersuchung in der klinik bei einem facharzt,ein sd profil und die bestimmung sämtliche blutwerte die es gibt haben endlich licht in das ganze gebracht.
heraus kam eine sdu(sehr eindeutige werte)
sowie eine reizverarbeitungsstörung.
da ich bauchweh mit dem vom arzt vorgesehenen medikament hatte ,hab ich mich anfangs geweigert,wollte erst alles andere an möglichkeiten ausschöpfen.
der kleine bekam ein adaptilhalsband und zylkene plus(beides vom arzt verordnet) dazu einen plan für den alltag.
wie hier schon geschrieben,sollten wir immer den gleichen weg gehen ,kurze wege,hin und gleiche seite wieder zurück,damit er keine zus. reize bekam.
ich hab zusätzlich die ernährung umgestellt.
gebracht hat es wenig.
mit dem forthyron wurde es dann etwas besser..... aber das reichte nicht... der arzt hatte von anfang an gesagt das es nicht reichen wird.
seit 7 wochen bekommt er nun selgian,ein medikament was bewirkt das serotonin im gehirn langsamer abgebaut wird.
nach 2 tagen selgian hat sich erste wirkung gezeigt..... ich dachte anfangs der hund sei krank....
dies medikament muß von einerm trainer mit zusatz verhaltenstherapeut begleitet werden.
wir haben lange gesucht eine trainerin dann in 100 km entfernung gefunden.sie war die letzte auf der liste vom klinikarzt.... sie hat den kleinen vor der medikamenten gabe kennengelernt und wie auch der arzt gesagt ohne medikation geht es nicht,sich dann mit dem arzt beraten....
vergangenen samstag hatten wir nun einen folgetermin..... ihre aussage, er benimmt sich inzwischen wie ein ganz normaler hund.... kein vergleich mehr zum ersten mal.
nun ist er in der lage in ganz kleinen schritten zu lernen reize zu verarbeiten.
mehrfach wurde uns geraten ihn abzugeben... es hieß immer wieder diese hunde müssen arbeiten....
inzwischen wissen wir das er garnicht ausbildbar gewesen wäre.
kein schäfer hätte ihn an schafen arbeiten können........
noch einen tip möchte ich da lassen
wegen ännis erkrankung hatte ich mir das buch "schmerzen und verhalten" von dr. patrick blättler-monnier und katrien lismont ,gekauft
beim lesen bin ich sehr nachdenklich geworden..... habe oft meinen kleinen darin wieder gefunden....
wir haben nun beschlossen ihn auch auf ein schmerzgeschehen im körper untersuchen zu lassen.
vielleicht hilft dir das ja ein bischen...
lg