Cortison.... bevor man Cortison gibt, würde ich erstmal auf Schonkost setzen.. Kartoffeln, Möhren, Huhn zu gleichen Teilen- matschen oder besser noch pürieren... drei kleinere Mahlzeiten statt einer oder zwei und immer lauwarm, NICHTS kaltes!, - Leckerli zwischendurch streichen- regt den Magen jedesmal neu an !!- .. das geht nicht von heute auf morgen, aber in unserem Fall hat es eine Gastritis kuriert... wem das zu aufwendig ist, kann auch Babygläschen nehmen... Ulmenrinde kann auch helfen; wird hier aber nicht genommen...hier ist es Haferbrei... STRESS ist ein ganz wichtiges Thema... zeitweise habe ich Beruhigungsmittel gegeben, um aus dem Teufelskreis Stress-Magen-Stress-Magen rauszukommen... Ruhezeit von tierplus...da sich manche Stressfaktoren nicht abstellen lassen, aber man irgendwie Ruhe reinbringen muss. Alles Gute !
Beiträge von settermix
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..bin hier gerade durch ein Suchwort reingeraten und habe mitgelesen... möchte meinen ungefragten Senf dazugeben: m.E. ist bei Magen/Darm/Allergie problematik Trockenfutter oder überhaupt Fertigfutter ein No go... schon mal an Futtermilben gedacht worden?? ( die befinden sich ggf. leider auch in Dosenfutter). Also Ausschlussdiät und selber kochen, dann weiß man , was drin ist. Den Rat muss ja Keiner befolgen; aber vielleicht doch mal drüber nachdenken... ich wünsche gute Besserung
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Auch die Tabletten sollten einige Zeit vor dem Futter gegeben werden.
..nicht nur "sollten", sondern nützt Sucralfat (oder Gastrosel) nur etwas, wenn es 1 Std. VOR der Mahlzeit eingenommen wird- und zwar idealerweise pur..die Wirkung beruht auf der Bildung einer Schutzschicht auf der Magenschleimhaut. Im/ mit dem Futter bringt es gar nichts....
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Die Redaktion sagt: erstelle ein neues Thema, das Thema ist veraltet. Das Thema ist leider alles andere als veraltet.... es bleibt .
Liebe Grüße an alle Leidensgenossen und Leidensgenossinnen
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DieZoey : " Morgens sofort nach dem Aufwachen gibt es dann den ersten Snack und nach dem Morgengassi das richtige Frühstück."
und die Frage: w a s füttert Ihr als Frühstück ?
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leider haben wir nach ca. 2 Jahren Ruhe einen heftigen Rückfall ... hartnäckig hält sich abendliches , nächtliches Hecheln und Schmatzen... und somit ungeklärte Fragen, wie: Trofu abends oder absolut gar nicht ( hier streiten sich ja die Geister ); Magen nachts entlasten oder gerade nicht.. also eine Spätfütterung oder gerade früh füttern ? Die Tipps, Toast, Brotscheibe, Keks, etc. zu geben funktionieren hier absolu nicht~ wird einfach nicht gefressen..aber was dann bei Schmerzen in der Nacht?
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Ulmenrinde-Leinsamen- Haferschleim ?
was hilft am besten bzw. was macht man, wenn Ulmenrinde -egal wie- einfach nicht gefressen wird( weder aus der Spritze, schon gar nicht im Futter)
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Gastritis, welche Erfahrung habt Ihr ?.....
Kaustangen und alle Leckerli mit/aus Fleisch sind /waren gestrichen... das einzige, was geht, sind Dentasticks. Leckerli unterwegs sind ebenfalls tabu . Anderes gebe ich nicht~ jeder "Ausrutscher" -" darf er ein Leckerli haben?" brachte wieder einen Rückfall... wir sind heilfroh, dass es s o jetzt relativ gut geht. Abendliche Unruhe, Lecken, Knabbern, Hecheln ist immer noch mal mehr mal weniger vorhanden, etwas Grasfressen und gelegentliches Erdefressen auch... das ist aber nichts gegen die Ausgangssituation.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Kauartikeln aller Art gemacht? Was gebt Ihr um das enorme Kaubedürfnis zu befriedigen? Geht es bei Leckerlis/Kauartikeln eigentlich in erster Linie um das Kauen an sich, den Proteingehalt, Bindegewebe oder Haut, ...? wodurch die Magensaftproduktion jedesmal getriggert wird..? Und was ist von den Nylonknochen zu halten? Keine Ahnung, ob es wirklich gut ist , auf Plastik rumzukauen...zumal, wenn es ggf. noch aus China kommt... Weichmacher, Giftstoffe ...wir haben immer noch ein Stück Geweih belassen; nun habe ich aber gelesen, dass es viel zu hart für die Zähne sei und sie zerstört...
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Trinkflasche für Hunde, welche?- habe schon zwei verschiedene ausprobiert; auch einfach eine Dose mit Deckel- Hund trinkt aber nicht daraus; bzw. nur wenn der Durst unerträglich ist. Frage: könnte es an Plastik liegen? oder ist es : trinke kein abgestandenes Wasser- nur ganz frisch aus der Leitung oder aus dem fließenden Bach (?)
Ähnliche Erfahrungen?
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Ich lasse meine Erfahrungen auch mal kurz hier:
Bei unserem Pudel ging es schon so mit 4,5 Monaten los. Ähnlich wie bei Dir: Sodbrennen, manchmal Schaum gekotzt, usw.
Er hat auch oft das Futter verweigert, was leider zu meiner Hypothese, er sei einfach ein mäkeliger Pudel, geführt hat. Trifft aber nicht zu. Wenn es ihm gut geht, würde er Pappe fressen.
Jetzt ist er 1,5 Jahre alt und hinter uns liegt eine Odyssee an Tierarztbesuchen, Untersuchungen, Laboranalysen, etc. Alles ohne Befund.
Interessanterweise ist es bei ihm recht ok, wenn er in der Hundepension ist. Die Dame (die jahrzehntelange Hundeerfahrung hat) "gibt halt ab und zu ein Stückchen Brot". Ansonsten bekommt er dort nur sein Futter und sonst nichts.
Nachdem es jetzt so langsam besser wird, kann ich rückblickend feststellen:
* Unsere teils aktionistischen "Gegenmaßnahmen" mit irgendwelchen Mittelchen und Pülverchen haben oft nur das Gegenteil bewirkt.
* Wechsel auf anderes Futter (alles sehr hochwertig) war auch nie der Game Changer.
Wir haben es halbwegs im Griff durch folgende Maßnahmen:
* Der Hund bekommt nur eine Sorte Futter. Es wird nicht mehr gewechselt und rumprobiert (Grund: Allergien schließe ich bei uns aus, sonst hätte er andere Symptome).
* Er bekommt 2 mittlere und eine kleine Portion (vor dem Schlafengehen)
* Keine Kauknochen, Kopfhaut, etc. - egal wie hochwertig. Das hat bei ihm immer zu Übersäuerung geführt, leider.
* Als Leckerli gibt es sein Trockenfutter.
* Es liegt immer etwas Zwieback bereit, auch im Schlafzimmer. Wenn ich das Gefühl habe, "es geht wieder los", biete ich es an. War aber schon lange nicht mehr notwendig.
* Ich versuche NICHT mehr, ihn irgendwie zum Essen zu "motivieren". Wenn er nicht essen mag, wird das seinen Grund haben. Meist isst er dann 1-2 Stunden später mit viel Appetit und die Probleme sind vorbei.
* Ich versuche mich nicht verrückt zu machen. Ich glaube, durch meine Sorgen ist es eher noch schlimmer geworden.
Insgesamt ist also viel mehr Ruhe in jeglicher Hinsicht eingekehrt und das funktioniert bei uns am allerbesten.
Allerdings habe ich bei ihm den starken Verdacht, dass Stress auch eine Rolle spielt. Er ist ein relativ unsicherer Hund, und wenn ihn irgendetwas stark gestresst hat, hat er oft am kommenden Morgen wieder Probleme. Ich versuche dann, es ruhig angehen zu lassen. Meist ist der Spuk spätestens am Mittag wieder vorbei.
Danke für die Schilderungen... ist m.E. sehr viel Wahres dran...Stress spielt auf jeden Fall eine große Rolle ... Hunde haben derart sensible Antennen...