Malik ist mit fünf Monaten seinem ersten Reh nach, das völlig unvermittelt auf den Weg gesprungen kam.
Obwohl ich (in leidvoller Erinnerung an die Fehler, die ich bei meinem ersten Hund gemacht habe) von Anfang an in nur allen erdenklichen Formen den Knirps schon dahingehend vorbereitet hatte.
Ich wüsste auch im nachhinein nicht, wie ich es beim nächsten Hund besser machen könnte.
Vermutlich genau diese Situation schon früher provozieren und sicherstellen, dass der Hund an Schlepp und ich vorbereitet bin.
Ich war mit Malik "nur" im Tierpark Rehe gucken...
Beiträge von Pirschelbär
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Bin noch am ausprobieren. Hab ja schon einen Jäger erfolgreich trainiert. Mit zwei Hunden wird's ungleich schwerer. Und es nervt einfach nun weil dieser Hund in allen anderen Situationen einen Top Gehorsam hat.
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Ein Beauceron.
Dass er auf Sicht gerne mal hinterher möchte hab ich schon gemerkt aber es bislang noch immer geschafft ihn vorher abzurufen. Wild treffen wir blöderweise bei so gut wie jedem Spaziergang. Mein Mann ist wohl regelrecht von ner Herde Rehe überrannt worden, da gabs dann kein Halten mehr. -
Das kleine Ungestüm war jagen. Also nicht nur mal kurz Rehe scheuchen, sondern wohl ernsthaft etwa eine halbe Stunde hinter ner Herde Rehe verschwunden und hat meinen Mann in Angst und Schrecken versetzt.
Ich hatte so gehoft, dass mir das diesmal erspart bleibt mit dem Jagen...

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Auch meine Daumen für deine Hexe.
Sehr schlimm. -
Ja das sieht aus als könnten wirs hinbekommen.
Cool. Danke für die Erklärung und das Video.Und wer ist Ivan?
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das kenn ich bislang nur aus der Theorie und hab ich noch nie (bewusst) gesehen. Worauf kommt es da an?
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Mein großer und langer Hund spring rückwärts in die GS. Nicht schön, aber selten. Für BH und rettungshundeprüfung bislang absolut ausreichend. Grund ist, dass es für uns beide einfach logischer war und er nie den Wechsel hintenrum angeboten hat.
Ist mit dem Kleinen grad im Aufbau ähnlich. Der wird mindestens so ein Schiff wie der Große und ich hadere mit mir. Mir liegt der Aufbau vorne herum eher. Im IPO würde ich da aber ungerne Punkte lassen. -
Ok, da kommen wir an den Punkt, an dem es schwierig wird mit Erklären. Daher eben auch die hundert Seiten der Heuwinkels.
Ne Belohung gibts schon, mein Hund hätte nur für nette Worte auch nie das Fußlaufen gelernt. Aber die zusätzliche Bestätigung (die irgendwie über ein einfaches "verbales Lob" hinausgeht, man darf sich halt nicht zu schade sein, sich zum Deppen zu machen) macht letztlich das Fußlaufen zu einer selbstbelohnenden Handlung. -
In Kurzform hat es mir jedenfalls irre geholfen zu verstehen, dass man den Hund während der Fußposition feiern muss und nicht danach.
Klingt jetzt banal aber auf den Hundeplätzen/-Schulen denen ich war, wurde der Hund gefeiert, wenn er die Fußposition 'durchgehalten' hat.
Dass das Fußlaufen selbst so richtig mit positiven Emotionen verknüpft wird hab ich erst im IPO Bereich erlebt.
Hätte mir beim Aufbau meines ersten Hundes sicher geholfen. So als tipp für alle bh Muffel die hier noch so mitlesen.