Der Dicke bekam mit 2 (?) Jahren nen Chip und wurde danach kastriert. Zur Vorgeschichte: Er hat über Wochen nicht mehr richtig gefressen und stand 24/7 unter Strom. Hat nie tief geschlafen, ist draußen wie ein Zombie unterwegs gewesen. Ist auf alles abgefahren, was irgendwie nach Hund roch, nicht nur Hündinnen.
Wir haben das lange ausgesessen (ein halbes Jahr vielleicht, wirklich helfen konnte ich ihm nicht, vielleicht hätte es jemand anders besser gemacht, ich weiß auch im Nachhinein nicht, was ich hätte anders machen sollen) er wurde dünner, noch stressanfälliger, bekam dauernd Magen-Darm Infekte und dann ne Pankreatitis. Dann nen Chip.
Sämtliche gesundheitliche Probleme waren auf einen Schlag verschwunden. Er ist entspannt und immernoch ein Macho, interessiert an Hündinnen, selbstbewusst, freundlich, sicher (meist).
Er markiert,scharrt und leckt Urin (und sabbert dabei genüsslich), aber alles in gesundem Maße.
Er frisst inzwischen für sein Leben gerne und ich muss (trotz gleich gebliebenem hohem Bewegungspensum) aufpassen, dass er nicht mopsig wird.
Ich frage mich trotzdem oft, was wäre gewesen wenn.... bzw. wenn nicht.
Aber es ist wie es ist und es ist gut so. Ich denke, sein Leben hat sich positiv verändert.
Mein Kleiner ist mit seinen 1,5 Jahren ganz anders drauf. Sexuell auch interessiert, aber lenk- und trainierbar.