Beiträge von Pirschelbär

    Zitat

    Siehe Eingangsposting....

    Aber ist auch im offiziellen Antrag der letzten Bundessitzung zu finden (Nr. 802)
    http://www.julis.de/fileadmin/down…Duesseldorf.pdf


    Ich zitier auch den Absatz mal hier rein:

    Zitat

    Schlachtverbote aufheben – Auch Hunde kann man essen
    Die Jungen Liberalen fordern die Aufhebung des Schlachtverbots für Hunde und Katzen.
    Begründung: Für das erst 1986 in Deutschland eingeführte Schlachtverbot ist lediglich durch merkwürdige Moralvorstellungen zu erklären. Vielmehr stellt dieses Verbot eine Diskriminierung anderer Kulturen dar, in denen Fleisch der genannten Tiere als Delikatesse gilt.


    Was mir als erstes auffällt: Grammatik: :respect:
    Und zweitens frag ich mich, was für Kulturen das sein sollen, bei denen Hunde- und Katzenfleisch zum Kulturgut gehört? Bei Muslimen? Das wär mir neu.
    Haarsträubend.

    Zitat

    Ich weiß ja nicht, wer sich sonst noch die Mühe gemacht hat, in das Programm der Julis zu schauen. Aber ich konnte dort keine Forderung nach einer Schlachtfreigabe zum Verzehr von Haustieren finden – aus kulturellen Gründen schon gleich dreimal nicht (also ist der Teil der Diskussion gleich doppelt unangebracht). Sondern eher uninformiertes geblubber.
    Wer da was Anderes findet möchte mir gerne bescheid sagen – interessiert mich nämlich schon.


    Danke Taschenhund, um nichts anderes hatte ich doch gebeten. Und nicht unhöflich wie ich finde.
    Deswegen finde ich die Diskussion über den Umgang mit anderen Kulturen trotzdem unangebracht. Vor allem weil sie nur von dem blöden Gespinne einer Partei ausgelöst wurde und nicht von denen, die es eigentlich betrifft.

    Zitat

    Das haben die JuLis in dem besagten Interview von sich gegeben. Hättest Du das gelesen, müsstest Du nicht uninformiert blubbern....


    Welches Interview? Jetzt blick ich nicht mehr durch.
    Uninformiertes Geblubber bezog sich auf das Parteiprogramm. Beleidigungen kannst wieder einstecken.
    Tut mir leid wenn kritisches nachfragen nicht erlaubt ist sondern man nur reißerische Schlagzeilen nachplappern darf und immer feste Draufhauen!

    Zitat

    Ich hab das auch schon ne Weile vermutet.... Ich denke du irrst dich nicht!


    Das war mein erster Gedanke. Und ich hab mich gewundert warum ihr der TE erklärt, dass Läufigkeit und Trächtigkeit nicht zusammengeht.
    Denn die Frage war ja: Kann ein Hund trotz Läufigkeit tragend werden? und nicht:
    Kann ein tragender Hund läufig werden? oder so :???:

    Ich weiß ja nicht, wer sich sonst noch die Mühe gemacht hat, in das Programm der Julis zu schauen. Aber ich konnte dort keine Forderung nach einer Schlachtfreigabe zum Verzehr von Haustieren finden – aus kulturellen Gründen schon gleich dreimal nicht (also ist der Teil der Diskussion gleich doppelt unangebracht). Sondern eher uninformiertes geblubber.
    Wer da was Anderes findet möchte mir gerne bescheid sagen – interessiert mich nämlich schon.

    Und ich hab auch erst gedacht: Ja mei, ob jetzt Hund oder Kaninchen ist doch egal, Tier ist Tier. Aber soweit hab ich anscheinend gar nicht gedacht:

    Zitat


    Ich hätte weniger mit dem eigentlichen Schlachten eines Hundes Problem als mit der damit verbundenen kommerziellen Haltung. Wir haben die Tiere immerhin so gezüchtet dass sie sich an den Menschen dranhängen. solche Tiere dann wie Vieh zu halten und zu töten, um sie zu essen, geht mir irgendwie gegen den Strich.


    :gut:

    Zitat

    Nachtrag: Abgesehen von vielzitierten Spinnern stecken da auch einige sinnvolle Gedanken, was Tierschutz angeht, drin: http://www.julis.de/fileadmin/down…Duesseldorf.pdf


    Aus o.g. Programm:

    Zitat

    Obwohl Tiere sich in ihrer Entwicklung und ihren kognitiven Fähigkeiten stark unterscheiden, ist für die Jungen Liberalen jedes tierische Lebewesen schützenswert und darf nur in seiner körperlichen Unversehrtheit und seiner natürlichen Lebensweise eingeschränkt werden, sofern dies in Verhältnismäßigkeit zum Wohle des Menschen steht.
    Daraus ergibt sich ein Spannungsfeld, in dem es immer wieder aufs Neue abzuwägen gilt. Ziel muss es auch sein, durch den technischen Fortschritt und die Weiterentwicklung der Gesellschaft den Tierschutz für alle Tiere Stück für Stück weiterzuentwickeln und zu erhöhen.
    Der Verzehr und das Töten zum Verzehr von Heimtieren unterliegen denselben rechtlichen Bedingungen wie die für Nutztiere.


    Also das war alles, was ich dazu gefunden hab. Aber da versteh ich jetzt den Zusammenhang grad nicht. Wie haben die da den Bogen von "jedes tierische Leben schützenswert" zum "Töten zum Verzehr von Heimtieren" bekommen?
    Häh? :???: Die schreiben das als wär das ne Tatsache - aber stimmt doch gar nicht?
    Ist das so gemeint, dass im Sinne des TS alle Tiere gleich gestellt werden müssen?

    So, falls es jemanden interessiert, ich hab nochmal rückwirkend nachgerechnet was mein Hund bislang am Tag an Kalorien verdrückt hat und bin bei einer Mischung aus Trofu (250g) und Frischfutter (1kg) tatsächlich auf 2500kcal gekommen. Dazu noch die Leckereien und Knochen.
    Da der Herr echt mager ist, werd ich also deutlich über dem Richtwert von 1700 kcal anfangen.
    Freu mich schon drauf endlich wieder für den Hund einzukaufen :smile:

    Danke für den Tipp mit den Flocken. Die hab ich bislang für überteuerten Schnickschnack gehalten, aber unter dem Aspekt machen sie natürlich Sinn.

    Zitat

    entstellen Karikaturen eines Hundes


    Exakt diese Worte schießen mir jedes mal durch den Kopf.
    Ob nun die Proll-Bulldoggen oder die Teacup-Ratten mit den riesen Köpfen und den hervorquellenden Augen.
    Allerdings hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass man sich diesen Karikaturen durch perverse Zuchtwahl in diesem Maß annähern kann.