Beiträge von Connylein800

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    Hüterin,

    Sie sollte als erstes lernen, das du interessant bist. Das sie lernt sich auf dich zu konzentrieren.

    Genau dass denke ich, ist bei Euch ein entscheidender Punkt. Beobachte Deine Hündin mal wenn ihr draußen seit und schau, wie oft Sie Blickkontakt zu Dir sucht. Überleg mal, wie oft Du es vieleicht nicht richtig wargenommen hast bzw. nicht darauf reagiert hast?
    Wenn Sie den Blickkontakt überhaupt nicht mehr sucht, hast Du es womöglich schon zu oft "übersehen". Da solltet ihr dann ansetzen.
    Belohn Sie jedesmal wenn sie dich ansieht. Z.B indem du sie lobst oder sie ranrufst und ein leckerchen giebst oder ein spielzeug wirfst....da sind dir keine Grenzen gesetzt.
    So merkt sie, dass du interessant bist und wird ihre aufmerksam sicher mehr und öfter auf dich lenken.
    Da solltet ihr auf jeden fall erstmal ansetzen.

    Viel Glück und schreib doch mal wie es vorran geht.

    Das Video ist wirklich klasse. Ich hoffe mir ist nichts Wichtiges entgangen, weil es auf Englisch ist:
    Auf jeden Fall ist es gut rüber gebracht.
    Verwendet ihr auch andere Wörter für "Gieb" z.B. "Aus"? Und wenn ja bei welchen Situationen verwendet ihr Sie?

    Morgen,
    Meine Amy will mal wieder ihr Spielzeug beim Spielen nicht hergeben und macht ein schönes Ziehspiel daraus. Im Austausch mit anderen Sachen und Leckerchen klappt das ganz gut. Aber ich möchte auch dass Sie es mir giebt wenn ich ihr nicht immer etwas anderes anbiete. Wie kann ich Sie darauf Konditionieren dass ich sie danach mit einem Spiel oder Knuddeln belohne statt mit einem anderen Gegenstand? Es kann ja auch mal sein dass Sie etwas hat, womit Sie nicht spielen soll und dann hab ich möglicherweise kein Leckerchen oder Spielzeug zur Hand.
    Habt Ihr ein paar Tips für mich?

    Hey SheltiePower,
    Vielen Dank für deine Lösungsansätze. Mit den letzten Beiden könntest Du recht haben. Es wäre möglich dass das "Nein" doch noch nicht so sitzt wie ich gedacht habe. Dann werde ich das nochmal aufbauen und festigen.
    Auch mit dem Spielen, das wäre möglich. Ich habe diesen Gedanken auch schon gehabt, das sie mich damit zum spielen animieren will.


    Was habt ihr denn für Lösungsvorschläge zum "Nein" trainieren?
    Ich hab es erstmal mit leckerchen aus der Hand anbieten geübt. Wenn ich die Hand geschlossen habe, hab ich "Nein" gesagt und sie aus der anderen Hand belohnt. So hat sie es schnell begriffen. Aber ich vermute, dass das übertragen auf andere Situationen nicht so richtig geklappt hat???! Ich hab es dann so gehandhabt, dass ich in verschiedenen Situationen "nein" gesagt habe, wenn sie z.B Auf´s Sofa wollte oder etwas aus dem Müll holen oder was vom Tisch klauen....und natürlich dann gelobt.
    Habt Ihr vieleicht noch bessere Techniken wie man das gezielt trainieren kann?
    Könnt ihr mir da weiter helfen?

    Hallo,
    ich hab da mal eine Frage. Gerade ebend musste ich an die Tür und als ich wiederkam, hatte meine Amy (8 Monate, Labrador-Mix Hündin) einen Getränkeuntersetzer aus Pappe im Maul und schaute mich schwanzwedelnd an. Ich hab Ihr denn dann weggenommen, was nicht so einfach war weil Sie da so schön mit spielen und knabbern konnte. Gleich darauf, kaum das ich mich umgedreht habe, geht sie zu einer großen Topfpflanze und klaut sich die Tongranulatsteine daraus. Das hat Sie schon öfter gemacht und ich habe jedesmal geschimpft. Auch wenn sie bereits andeutet das Granulat zu klauen und ich deutlich "Nein" sage, interessiert sie das gar nicht. Sie macht es trotzdem wenn ich nicht schnell genug bin.

    Was will Sie mir damit sagen bzw. was ist ihr Antrieb das zu tun und wie kann ich das abstellen? Nimmt Sie mich nicht ernst? Was kann ich tun damit sie mich ernst nimmt?

    Danke schonmal

    Vielen Dank Euch allen.
    Ja die Hundepension werde ich nicht mehr besuchen. Ich habe eine Hundetrainerin, die auch schon bei uns zu Hause war. Mit ihr bin ich sehr zufrieden und sie hat mir eine Hundepension empfohlen. Die werde ich bei Gelegenheit mal besuchen. Mit der Hundeschule von ihr habe ich bisher auch nur gute Erfahrungen gemacht. Doch hin und wieder hab ich doch auch mal ne Frage, die ich beim Hundetraining nicht gleich parat habe und die mir dann zuhause einfällt oder gerade aus der Situation heraus. Deshalb frage ich mal hier. Ich finde es echt toll dass einem hier so schnell und umfassend geholfen wird.

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    Der Hund ist grad mal zwei Monate bei euch, was erwartet ihr? :???: Er ist noch in der Eingewöhnung. Ihr kennt ihn noch überhaupt nicht! Gerade erwachsene Hunde tauen erst nach und nach auf. So langsam testet sie aus, was geht. Das hat nicht nur mit Pubertät zu tun.
    Nach zwei Monaten den Hund schon über Nacht in eine Pension zu geben, würde ich nicht unbedingt machen, wenn es nicht sein muss. Die Reaktion finde ich auch total überzogen! Ihr habt doch Geld dafür bezahlt und seid Kunden. Den Halter der Pension geht es eigentlich kaum was an, ob der Hund erzogen ist oder nicht. Solange er nicht beißt etc. Spielsachen sollte man doch eigentlich in einer Pension sowieso nicht rumliegen lassen, da sie immer Konfliktpotential beherbergen.
    Ich finde euer Hund ist völlig normal! Nach zwei Monaten kann doch nicht alles so mir nichts dir nichts klappen.


    Warscheinlich hast du recht. Was das weggeben über nacht angeht, habe ich den Besitzer der Hundepension gefragt ob wir soetwas wie einen probetag machen können. Seine Antwort darauf war, dass es nicht sinnvoll sei, weil sowiso immer andere Hunde da wären. Also würde das nichts bringen denn es wäre jedesmal anders. Das klang für mich schlüssig. Deshalb sind wir quasi ins kalte wasser gesprungen. Und es ging auch nicht anders denn wir waren bei Bekannten mit einem Riesenschnauzer der als Deckrüde gehalten wurde. Bei unserem letzten Besuch dort hat er Amy nicht eine Minute in ruhe gelassen. Das wollten wir ihr einfach nicht zumuten, also blieb nur die wahl zwischen Abgeben in eine Pension, bei der wir darauf vertrauen mussten dass sie dort gut aufgehoben war, oder zwei tage mit einem Rüden der sie ständig besteigen will und es darauf hinausgelaufen wäre beide zu trennen. Aber wie will man das realisieren ohne das es wie eine strafe wirkt für den Hund der weggesperrt wird? Zumal der Rüde dort zuhause ist und Amy nichts verbrochen hat.

    Fürs nächste mal müssen wir uns sowiso eine lösung überlegen denn bald gehts zum campen und amy und der Rüde sind dabei......wir haben uns jetzt so eine Hundebox gekauft in die sie sich zurückziehen kann. Ich hoffe der Rüde respektiert das dann auch :fear:

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    Hallo,

    ich wollte nur mal anmerken,dass ich die Reaktion des Hundehotels echt unmöglich finde.
    Der Hund war zum ersten mal von euch weg-ist doch klar,dass da nicht alles super klappt.Und der Ton macht ja auch die Musik-gebt den da besser nicht mehr ab. :???:

    LG


    Nein das machen wir nicht mehr. Ich habe mir die ganze zeit gedanken gemacht, hab sogar den ersten abend angerufen (sie war zwei Nächte weg) ob alles gut ist.... hab sorge gehabt ob sie uns vermisst oder nicht klar kommt. Alles natürlich unbegründet denn sie war fröhlich und ausgelassen als ich sie abgeholt habe. Aber die Kritik war heavy. Ich bin ja kritikfähig. Aber mir kam es vor als wollte er sagen...."Du musst unbedingt mit Deinem Hund in MEINE Hundeschule kommen, da bring ich Dir alles bei damit dein Hund sozialer wird. Naja es hat ihr nicht geschadet und das ist das wichtigste.

    Vielen Dank erstmal für Eure schnellen Antworten
    YorkieFan: Das mit dem Spiegel ist ein Toller Tip, werde ich machen. Danke


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    Hast du ein Kommando, mit dem du sie auf ihren Platz schicken kannst? Dann könnte sie auf einer Decke/im Körbchen liegen, wenn du den Raum verlässt. Dann kannst du mehr Ruhe reinbringen.

    Das Kommando ist "Decke". Leider üben wir das "Bleib" noch. Sie hält noch nicht so lange durch. Sobalt sie mich nicht sieht, steht sie auf.

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    Wie beschäftigst du dich mit ihr? Macht ihr was zur Auslastung? Wie lang geht ihr Gassi?.

    Wir handhaben es so, das im Haus Ruhe ist. Also Ausruhen, Kuscheln, Fressen aber nicht spielen. Dafür gehen wir in den Garten oder ins Feld. Momentan im Feld auch nur mit Schleppleine, weil bei uns bis mitte Juli Leinenzwang ist. Draußen wird gespielt und trainiert. Sie ist dort nie sich selbst überlassen. Also besonders im Garten. Im Feld sowiso nicht, versteht sich;). Momentan gehen wir mit ihr 4 mal raus, davon zweimal kurz und zweimal je mindestens ne halbe Stunde maximal ne Stunde. So das wir auf 1,5- 2 Stunden ausgiebige Spatziergänge kommen. Die beiden langen spatziergänge dann jeweils mit spiel, spass und training, aber auch schnüffeln. Wir üben dann Kommandos wie Hier, Sitz, Bleib, Stop, Lauf und machen apportier- und Suchspiele. Aber auch nicht nonstop sondern auch mal einfach nur laufen.

    Das problem liegt eher bei den kleinen Dingen, wie z.B. Anspringen wärend der Apportierspiele oder ignorieren von Kommandos wie Pfui wenn sie z.B Haufen am Wegesrand frisst oder eben auch Sachen klauen.

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    Übe einfache Situationen, wende die Kommandos an, wenn nicht so viel Ablenkung ist etc.

    Das versuche ich doch leider klappt das nicht immer. Warscheinlich ist es einfach blöd dass wir sie erst mit 6 Monaten bekommen haben, völlig unerzogen aber lernwillig. Also haben wir erst richtig angefangen mit erziehung und schon kommt die Puppertät in die Quere. Die Lernwilligkeit lässt deutlich nach und der übermut wird größer. Dabei müsste sie noch so viel lernen.
    Aber wie war das denn jetzt mit der Tolleranzgrenze?