Beiträge von Cherubina

    Ich hatte das auch vor kurzem mit ganz besorgten Neuhundehaltern und ihrem Jack Russell Welpen. Dieser bekam braune Flecken an den ansonsten weißen Beinen (mMn Tickings). Verfärbt hatte sich nur das Fell.

    Bemerkenswerter Weise war für die Leute das helle braun "orange" und nach ihrer Internetrecherche hatte ihr Welpe Herbstgrasmilben. Zum Glück konnte ich sie davon überzeugen, das Herbstgrasmilben ganz bestimmt anders aussehen, ganz eklig jucken und ein deutlicher Befall nach den frostigen Nächten hier in der Gegend eigentlich dieses Jahr nicht mehr vorkommen sollte.
    Mit einer Veränderung der Fellfarbe hatten sie offensichtlich nicht gerechnet.

    Übrigens färben auch Beagle um, aber eher von schwarz nach braun...

    Besorg ihm ein Brustgeschirr, damit er sich nicht ständig würgt und lass ihn ansonsten so sein wie er ist, denn in dieser kurzen Zeit wirst du eh nichts bei ihm ausrichten - und für was auch, wenn er dann wieder bei seinem Herrchen ist und der mit ihm so klarkommt wie er ist.

    Das kann ich so unterschreiben!
    Ein Brustgeschirr wäre wichtig, besonders wenn du eine lange Leine (Schleppleine) verwendest. Und das würde ich draußen in Wald und Feld wirklich machen, denn so kann er ohne die permanent angespannte Leine besser entspannen und sich freier bewegen.

    Ansonsten hilft es oft tief durchzuatmen. Ich habe selbst mal einen unheimlich unter Strom stehenden Dackel-Mix als Pflegehund mit auf Spaziergänge genommen. So ein Hund kann schon sehr an den Nerven zerren und einen auf die Palme bringen. Genau das hilft aber niemandem weiter. Also: Ruhe bewahren!

    Smilla hat gestern auf einem Spaziergang einen Tervueren mit einem Reh verwechselt - zumindest kann ich mir ihr Verhalten nicht anders erklären :-)

    Sie rennt normlerweise nicht im gestreckten Galopp auf fremde Hunde zu und sie ist bei Hundesichtung auch abrufbar. Als uns ein Mensch mit Tervueren im Freilauf entgegenkam ist sie aber losgesprintet wie eine Rakete. Auf meinen Ruf blieb sie stehen - scheinbar verwirrt, dass das blonde schmale Tier vor ihr nicht die Flucht ergreift - und kam erst nur widerwillig zurück. Genauso verhält sie sich sonst, wenn sie irgendwo Wild gesichtet hat.

    Als wir dann gemeinsam näher kamen ging ihre Jagderregung in ihre klassische unsicher-neugierige Fremdhund-Begegnungs-Haltung über...

    Das hört sich sehr bedrohlich an.
    Bierbrauner Urin! die argen Schmerzen....

    Ich würde den Hund nehmen und in eine gute Klinik fahren!

    Leptospirose ist auch zu bedenken.

    Aber wie gesagt, hier würde ich auf Nummer sicher gehen und in eine sehr gute Klinik fahren oder zu einem SEHR guten Tiermediziner.

    Alles Gute für euch!

    Die Leptospirose hatte ich auch als erstes im Kopf - die behandelnde Tierärztin wohl auch, denn sie hat einen Leptospiren Antikörpertiter bestimmt. Der ist zwar negativ, das muss aber nicht viel heißen, da die Antikörper in der Regel erst ab der zweiten Krankheitswoche hochgehen.
    Mit viel Flüssigkeit und Antibiose habt ihr in jedem Fall erstmal alles richtig gemacht und wenn es ihr schon so viel besser geht, ist das ja ein gutes Zeichen. Auch die Tatsache, dass die Nierenwerte OK zu sein scheinen ist sehr positiv!

    Zur Weckerfrage:
    Eigentlich muss man nur aufhören sich selbst zu verarschen :ugly:
    Wenn du den Wecker 10 Mal weiterstellen kannst und es dann immernoch schaffst rechtzeitig zur Arbeit zu kommen, dann weißt du ja beim ersten Klingeln schon, dass du den Wecker noch weiterstellen kannst!
    Meine Taktik ist den Wecker so zu stellen, dass ich ihn genau noch einmal weiterstellen kann (ich mags einfach so gerne mich nochmal umzudrehen). Wenn er dann erneut klingelt, weiß ich, dass es höchste Zeit wird und ich sofort raus muss, weil ich sonst zu spät komme.

    Besser wäre natürlich, den Wecker so zu stellen, dass man immer sofort raus muss, dann konditioniert man sich tatsächlich selbst darauf beim Klingeln wach zu sein. Zieh es mal 2 Wochen durch nach rechtzeitigem Zubettgehen beim ersten Klingeln aufzustehen (ja das geht, wenn man sich zusammenreißt). Es wird mit jedem Tag ein bisschen leichter.