Hmh ich weiß nicht. Meine Hündin hat ja auch Angst vorm TA. Sie war fast jedes Mal dabei, wenn ich mit Frodo im letzten Jahr beim TA war, auch wenn sie gar nichts hatte und sie ist schon entspannter geworden. Klar, sie freut sich nicht, aber sie zittert nicht mehr wie verrückt und versteckt sich nicht mehr sofort unter dem nächsten Sessel.
War sie denn in der Zeit auch mal dran? Ich meine, musste sie auf den Tisch, wurde untersucht, gepickst o.ä.? Die Frage ist ja, ob sie dann sofort wieder ins alte Verhalten zurückfällt. Wenn ja, sehe ich die vorherigen Besuche als unnötig an. Wenn sie cooler bleibt, wäre das natürlich ein Grund auch mit Frodo Besuche zu üben.
Festhalten ist bei Frodo ja so ein Thema 
Das fand er schon immer richtig scheiße und hat da auch schon als Welpi rumgebrüllt. Von mir lässt er sich ja schon lange problemlos festhalten (muss er ja auch fürs Scheren und Schneiden), aber wenn Fremde ihn gegen seinen Willen festhalten/anfassen wollen (muss ein TA zum Impfen nun mal irgendwie) ist Holland in Not. Der wird da richtig hysterisch und bei Fremden kommt auch nicht irgendwann der Einblick "Oh mir passiert ja gar nichts." 
Das Vertrauen in mich, dass ich auf ihn aufpasse, das Finya da hat, fehlt ihm irgendwie offensichtlich oder es ist in dem Moment nicht relevant...keine Ahnung.
Das Allermeiste kann der Tierarzt untersuchen und machen, während du denn Hund hälst. Seitlich im Arm gehalten und eine Hand am Hals den Kopf leicht fixierend funktionierts meist gut. Auch zum Spritzen geht das, man muss sich nur vorher ein bisschen mit dem Tierarzt absprechen, wo er hinspritzen will.
Zum Blutabnehmen zum Beispiel kannst du ihn dir quasi unter den Arm klemmen und mit einer Hand das Vorderbein knapp über dem Ellenbogen umfassen. Dabei wird das Bein gestreckt und das Gefäß gleichzeitig gestaut.
Ich denke mir oft, dass viele Hunde deutlich weniger Stress haben, wenn der Besitzer selbst gut halten und fixieren kann.