Ist jemand aus Fulda hier?
Nicht ganz, aber aus Lauterbach.
Ist jemand aus Fulda hier?
Nicht ganz, aber aus Lauterbach.
Der Eignungstest ist ja keine Prüfung und üben soll man dafür eigentlich gar nicht!
Laut Regeln der meisten Verbände soll dieser Eignungstest gemacht werden BEVOR man die Ausbildung mit dem Hund beginnt.
Ich weiß, dass viele den erst verspätet gemacht haben (ich auch), aber das hat meist organisatorische Gründe.
Um bei dem Eignungstest durchzufallen müsste sich der Hund aggessiv oder übermäßig ängstlich zeigen. Können muss er nichts und keiner besteht den Eignungstest nicht, weil der Hund bei Tragen zappelt oder beim Rauch erstmal nicht weitergehen will.
Trotzdem freue ich mich natürlich mit dir, dass die Hürde nun genommen ist. Man fühlt sich damit ja irgendwie erst richtig aufgenommen.
Räudemilben sind Parasiten. Man kann nicht impfen, sondern nur behandeln. Räude ist furchtbar lästig, macht einen hochgeradigen Juckreiz, führt aber nicht zum Tod! Klar, unbehandelt mit Sekundärinfektionen etc. vielleicht irgendwann... Aber soweit kommt es bei einem Haushund nicht.
Räufe ist allerdings für verschiedene Spezies unterschiedlich schlimm. In der Fuchspopulation halten die sich ganz gut, weil die meisten Füchse recht lange damit klarkommen. Beim Luchs ist die Lage anders. Gerade sehr junge Luchse sterben häufig an einer Räudeinfektion. Das ist ein Grund dafür, dass vielerorts bereits bestehende Luchsvorkommen wieder eingebrochen sind.
Wahrscheinlich meinte der Jäger wirklich Staupe - welche übrigens beim Hund oft einen recht leichten Verlauf hat und auch nicht zwangsläufig zum Tod führt. Impfung ist hier jedoch eindeutig zu empfehlen.
Die Bilanz des bisherigen Katastrophenjahrs:
Es fehlen noch 6 Schafe.
Nur für mein Hirn ... was wären Deine Konsequenzen, wenn dem so wäre?
Fürs nächste Jahr eventuell eine andere Weide während der Frühträchtigkeit? Ohrclips als Gnitzenabwehr? Insgesamt die Ohren offenhalten, ob noch mehr Fälle in der Region auftreten! Wenn sich das ausbreitet auf nen Impfstoff hoffen!
Ich glaube eigentlich nicht, dass da was ist, aber nach zwei Aborten und einem missgebildete Lamm sehe ich es als sinnvoll an dem nachzugehen.
Hier geht es sehr traurig weiter ![]()
Das kleine krumme Mädchen werde ich heute Abend einschläfern und morgen zur Sektion nach Gießen fahren. Ich will sicher gehen, dass ich es nicht mit Schmallenberg zu tun habe. Das Amt übernimmt die Kosten.
Es weiterleben zu lassen wäre auch nicht fair. Jeder Schritt ist ein Kampf und alleine Trinken geht auch nicht.
Und dann hatte ich heute Früh ein richtiges Drama im Stall. Häseken, eine erfahrene Aue mit bisher immer problemlosen Geburten hatte schon in den letzten Tagen immer wieder Probleme mit einer leicht vorgefallenen Vagina im Liegen. Stand sie auf, ist alles wieder an seinen Platz gerutscht.
Letzte Nacht muss sie aber so viel Druck von innen gehabt haben, dass das Gewebe oberhalb der Vagina gerissen ist und durch diesen Riss die Grbärmutter vorgefallen ist.
Ich habe noch einen Kollegen angerufen, damit er hilft chirurgisch zu retten was zu retten ist, aber kurz nachdem ich das zweite tote Lamm draußen hatte, ist sie an ihren Verletzungen verblutet.
Einfach schlimm und traurig und man ist so hilflos. Nichts hätte das wirklich verhindern können. Vorfallbügel, Bühnerband... hätten es alles eher schlimmer gemacht.
Das hat Häseken nicht verdient! ![]()
Heute ging es endlich los und Pünktchen hat nen wirklich ordentlichen Start hingelegt.
Kleiner Wermutstropfen: Das kleinste der drei Mädels hat eine krumme Wirbelsäule und schiefe Beine. Es kann stehen und gehen, tut sich aber sehr schwer das Euter zu finden. Mal sehen wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt.
"Wenn beim Elo der Eurasieranteil hoch ist, kann damit der starke Jagdtrieb des Samojeden (der ja irgendwie auch beim Eurasier beteiligt ist) durchkommen, was wiederum zu einer gesteigerten Aggressivität führt.
Dem kann man nur durch eine frühe Kastration vorbeugen."
Zum Glück bekommt besagter Elo nun als Kastrationsersatz Mönchspfeffer und Bachblüten, sonst hätte er mich wohl längst gefressen.
(Übrigens bekommt er keinen Kastrationschip, weil dieser ja echt gefährlich ist und man da vorher unterschreiben muss, dass man weiß, dass der Hund durch das Setzen des Chips tot umfallen kann.)
Wieder was gelernt.
Lebender Loriot-Sketch
Paar, 70+ Jahre alt, mit Katze beim Tierarzt.
Sie trägt die Plastik-Transportbox, er läuft mit Gehstock neben ihr und schimpft deutlich artikuliert mit ihr.
Er: "Nun halte doch den Korb gerade. Der ist ja ganz schief."
Sie: "Dann nimm du ihn doch!"
Er: "Ich kann ja nicht. Ich habe den Stock." Fuchtelt damit in der Luft.
Nächste Szene im Behandlungsraum. Kiste ist geöffnet, alte Katze sitzt auf dem Tisch.
Frau beginnt ihr Anliegen zu schildern.
Mann beginnt einige Sekunden später ebenfalls sein Anliegen zu schildern.
Beide reden einige Sekunden gleichzeitig ohne sich zu beachten.
Man unterbricht das Schauspiel energisch: "Wer redet jetzt, Du oder Ich?"
Frau schweigt und verdreht die Augen.
Er: "Also gut, dann rede du!"
Zwischenblende
Katze wurde behandelt und es wurde (sehr zum Erstaunen des Mannes ohne Verletzungen des Personals) Blut genommen.
Katze darf zurück in die Kiste und schlägt beim Schließen der Tür mit bekrallter Pfote nach der Hand an der Tür. Die gehört der Tierärztin, die getroffen mit einem kurzen scharfen Einatmen die Hand zurückzieht.
Mann, mit überaus gehässiger Schärfe und übersteuerter Lautstärke: "Haha!"
Einige Tage später.
Frau berichtet fröhlich und in einigen Details über die Besserung des Zustands der Katze.
Mann wirft alle paar Sekunden ein "Das meinst du nur." "Ja, aber gut kann man das nicht nennen." "Ach, Unsinn."
Irgendwann, Mann hat sich zwischenzeitlich auf einen Hocker niedergelassen.: "Du redest zu viel! Auch zu Hause redest du einfach den ganzen Tag!"
Ich könnte so weitermachen....
Ja, Haftpflicht.
Achso, meinst du? Ich dachte, weil der abgeleint viel eher einen Schaden (für sich und andere) versursachen könnte usw.
Ich glaube solche Sonderfälle sind in der Kalkulation der Versicherung einfach mit drin. Es fragt ja auch keiner wieviel man mit seinem Hund spazierengeht, ob man ihn überhaupt ableint, ob man in der Stadt oder auf dem Land wohnt... Das alles wären ja auch Punkte, die das Risiko deutlich mit beeinflussen.