Beiträge von SabineAC69

    Oftmals ist es auch Mischfell, was man teilweise scheren und teilweise trimmen muss.

    Ja und das auch bei Ausgangsrassen, in denen gar kein Trimmfell vorkommt. Mila als Labradoodle ist so ein Fall. Auf dem Rücken Trimmfell und weiter runter wird es dann komplett anders und wird geschoren. Und ihre Eltern waren eine braune Labbi Hündin und ein weißer Großpudel. Also definitiv kein Anteil von Trimmfell in den Ausgangsrassen.

    Durch die 2 kenne und lese ich viel über Pudel und Doodle und würde daher nie behaupten das einer pauschal besseres Fell hätte. 😅

    Das habe ich ja auch nicht behauptet. Aber wir reden ja hier auch nicht über Pudel. Ich habe ja nirgendwo empfohlen sich einen Pudel anzuschaffen, sondern einen Havaneser. Und gerade beim speziellen Fall mit Havaneser habe ich nicht nur gelesen oder kenne welche sondern berichte da aus eigener Erfahrung. Einmal top und einmal die absolute Pest. Von daher weise ich daraufhin. Nicht als Bashing sondern aus eigener Erfahrung. Wir tauschen uns doch auch hier als Halter untereinander aus. Da sollte das auch möglich sein, ohne, dass es als Doodle Bashing aufgefasst wird.

    Oder der Hund kriegt, wie mein (lt. Gentest) Havaneser-Pudel-Bolonka-Mix, ein tolles Fell.

    Sowas streite ich ja gar nicht ab. Meine verstorbene Abby war auch ein Havi Mix und sie hatte wunderbares Fell und sah optisch komplett aus wie ein Havaneser und hatte auch dessen Fell.

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    Ich habe aber auch das komplette Gegenteil in der Familie mit der Hündin meiner Mutter, die Hündin verfilzt schneller als man gucken kann und ist extrem aufwendig in der Pflege.

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    Da blieb dann jetzt nichts anderes übrig als massiv zu kürzen und trotzdem neigt sie noch stark zum verfilzen


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    Und das ist wirklich wie gesagt kein Doodle Bashing. Liegt mir komplett fern, denn ich habe ja selber einen Labradoodle. Aber ich finde grade bei gewissen Kombis ist das Thema Fell doch ein großes und es gibt Hunde, da ist es mit regelmässigem kürzen nicht getan.

    Ich fand meine Abby total klasse und ich finde die kleine Jule von meiner Mutter total klasse. Optisch und vom Wesen genau mein "Beuteschema" und ich möchte nach Mila, von der ich hoffentlich noch viele Jahre habe auch unbedingt wieder so etwas haben. Werde aber dann aus vorgenannten Gründen einen reinrassigen Havaneser nehmen.

    Da würde ich dir empfehlen Dich nach einem reinrassigen Havaneser umzugucken. Die Kombination Havaneser und Pudel birgt ganz sicherlich die Gefahr für eine sehr blöde Fellstruktur, der man auch mit der besten Pflege nicht entgegen kommt. Versteh die Frage bitte nicht als Doodle Bashing (ich habe selber eine Labradoodle Hündin), aber war soll es ein Havapoo werden? Havaneser sind absolut tolle Begleithunde. Ich bin der absolute Havaneser Fan. Für mich käme da nur das Original in Frage. Da hättest Du auch bzgl. Gesundheit mehr Sicherheiten, wenn Du Dir einen aus einer VDH Zucht holst. Was gefällt Dir am Original nicht?

    Man muss Rassen wie Havaneser, Bolonka und Co nicht kürzen.

    Aber ehrlich gesagt schafft es vielleicht eine von 100 Besitzern, den Hund filzfrei zu halten... Ich halte es für die Hunde also sinnvoller sie zu kürzen.

    Danke. Viele unterschätzen den Pflegeaufwand (wobei ich auch den Eindruck habe, viele haben zwar das passende Werkzeug wie Activet/Les Poochs und co, wissen aber nicht wirklich, wie man damit umgeht und kämmen nur oberflächlich) und in der Filzphase wird dann oft kapituliert. Ich war diese eine von 100 und hatte meine verstorbene Abby lang. Bis sich dann leider als sie 6 Jahre alt war das Fell durch dauerhaftes Cortison und Kastration in Richtung wattig veränderte und ich sie schweren Herzen habe kürzen lassen.

    Danke, genauso ist es. Viele Halter geben zwar in der sogenannten Filzphase bei Junghunden auf, da die zugegebenermassen echt anstrengend sein kann. Aber grundsätzlich ist der Havaneser keine Scherrasse wie der Pudel.

    Vielleicht kann Fuchshexchen noch was dazu schreiben.

    Ich bin ja sehr, sehr skeptisch mit den Übernahmen und war auch erst entsetzt als meine Stammpraxis von VetPartners aufgekauft wurde, denn mein TA wollte nie an einen Konzern verkaufen und hat auch aus Prinzip nicht zu Anicura überwiesen. Ist jetzt wie gesagt ein Jahr her und bisher läuft alles für mich als Kundin wie immer. Das einzige was jetzt 10% teurer geworden ist, ist seit diesem Monat die Physiotherapie. Ansonsten wird abgerechnet wie bisher. Es wird kein höherer Gebührensatz genommen. Keine unnötige Diagnostik betrieben. Als ich vor 2 Monaten Mila nochmal röntgen lassen wollte, hat die dort angestellte TA mir das ausgeredet. Sie würde empfehlen Mila nur standardmässig einmal im Jahr (sie hat eine sterile Lungenentzündung und zur Vorsorge und zum Alterscheck, lasse ich einmal im Jahr Ultraschall und Röntgen von Abdomen sowie ein geriatrisches Profil machen) und ansonsten nur bei Verschlechterung zur röntgen. Auch im Notdienst ist es bei der Notdienstgebühr und 2-fachem Satz geblieben.

    Ich denke, es steht und fällt auch mit dem jeweiligen TA. Ich musste vor 2 Jahren (also auch schon neue GOT) mal nachts unter der Woche wegen eines häuslichen Unfalls mit einem Kitten in die Anicura Klinik, die als sehr teuer hier verschrien ist und auch fachlich nicht den besten Ruf hat. Aber unter der Woche hat nachts weit und breit sonst kein TA hier Notdienst. Das Kitten wurde untersucht, geröntgt und musste dann eine kleine OP in Narkose über sich ergehen lassen. Als es hieß OP dachte ich, okay heute gehst Du hier vierstellig raus. Und habe echt blöde geguckt als ich dann "nur" knapp etwas über 400€ bezahlen musste. Ich hatte mit deutlich mehr gerechnet.

    So neu ist das mit Evidensia nicht. Die haben ja auch mittlerweile sogar die Tierklinik Hofheim aufgekauft.

    Neben den beiden Ketten gibt es auch noch VetPartners. Die haben meine Stammpraxis vor über einem Jahr gekauft. Geändert hat sich nichts. Oder halt, eigentlich habe ich den Eindruck als ob sich noch mehr fortgebildet wird als vorher schon. Auf alle Fälle auch bei den TFA´s