Ich neige dazu, die Hunde ständig zu bequatschen oder zu betüddeln.
Ich bin alleine, hab nur die Hunde.
Vergangene Woche waren wir bei einer Hundetrainerin und die sagte "Du musst aufhören, deine Hunde als Lebensmittelpunkt zu betrachten" und im Nachhinein betrachtet hat sie Recht.
Beim Hausputz guckt einer niedlich, dann wird rumgeblödelt und Hund vollgequietscht. Dann kommt einer an und will gestreichelt werden. Dann kommt der nächste und will auch gestreichelt werden. Dann gehe ich zur Tür raus, Hunde dürfen nicht mit, also entfleuchen mir ein oder mehrere "Nein, ihr bleibt drinnen, geh zurück, mach Platz".
Ehrlich, mir war das nie so bewusst aber es stimmt.
Natürlich soll ich die Hunde nicht den gesamten Tag ignorieren und es wird auch mal gekuschelt, wenn einer das Bedürfnis dazu hat aber wir haben die Konversationen untereinander deutlich gedrosselt.
Die Aussies liegen gerade press an mir. Einer am Rücken, der andere in den Kniekehlen. Voll in Ordnung, sie brauchen und dürfen das aber ich mache daraus keinen großes Kuschelgelage (mehr). Gehe ich raus, mache ich kommentarlos die Tür auf und gehe halt.
Anstatt 4 Stunden Hausputz, sind es nur noch etwa 2 Stunden, das war total deutlich 
Bei meinen Hunden ist es nun besser so.
Sie springen nicht mehr sofort auf, wenn ich mich bewege oder den Raum verlasse.
Aber ich glaube auch, dass das von Mensch und Hund ein total individuelles Ding ist.