Alles anzeigenEine Nachzuchthündin meines Rüden war im September 6 Tage in der Klinik stationär.
Es sind 5 Seiten Rechnung, 3 Posten sind über 100€, alle anderen drunter.
Endergebnis waren 4240€ und ein an Leptospirose verstorbener Hund.
Da sieht man einfach, was diese ganzen Kleinbeträge so gebündelt ausmachen.
Für das, was die Klinik an Arbeit, Liebe und Fachwissen in diesen Hund gesteckt hat, ist das eine absolut gerechtfertigte Rechnung. Ich hatte mit mehr gerechnet!
Das tut mir sehr Leid für die Hündin
Wir haben Rhydian im August an Leptospirose und, wahrscheinlich eine dadurch ausgelöste Autoimmunreaktion verloren. Er war nicht stationär, aber ich war zwei Wochen lang fast täglich bei meinem Tierarzt und/oder der Tierklinik und am Ende haben wir insgesamt 2.159,79 € gezahlt - und dabei wurden wir zweimal von unserem Tierarzt einfach heimgeschickt ohne, dass er uns die Untersuchung und das Blutbild berechnet hat (gemacht wurden mehrere Blutbilder, davon ein großes, Ultraschall, Röntgen, Urinuntersuchung, Medikamente wurden ausgegeben und gespritzt ... und die Einschläferung ist auch in dem Betrag enthalten)
Das tut mir sehr leid 😔
Ja, so etwas ist teuer und leider nie mit Erfolgsgarantie.
Die Hündin ist letztlich an Multiorganversagen gestorben, der ganze Hund war Gelb, sie hat keinen Urin mehr abgesetzt, nicht gefressen, hatte Krampfanfälle, zwei Blutplasmatransfusionen waren ein kurzer Hoffnungsschimmer aber nach einer Woche kämpfen, ging es nicht mehr.
Und bei sowas nützt einem dann auch nicht die oft angepriesene OP-Versicherung. Es gab ja nie eine OP und dennoch ist der Betrag recht hoch, da sollte man vor Abschluss einfach immer genau drüber nachdenken.