Beiträge von kawaii

    Zitat

    also ich würds da eigl anders machen...in der Ruhe liegt hier die Kraft...fahre ich runter,rufe ihn ran,lass ihn ablegen und mich anschauen ist nach 10 sekunden das Terrierhirn wieder bei mir....

    Das ist eine Reizlage drunter, wo abrufen und ablegen noch gehen. Wenn Caspar vollkommen abdreht, kommt man nur noch mit körperlicher Einwirkung weiter. Knuffen hat null Effekt, Körperhaltung und Stimme, die eindeutig signalisieren, dass jetzt eine Grenze überschritten ist, hingegen schon. Ich red ja nicht von einer HB-Männchen-Aufführung, sondern einfach von einer deutlichen Ansage mit Nachdruck.
    Und wenn mein Hund nach mir schnappen würde, würde das Anmosern ehrlich gesagt auch eher meinem inneren Bedürfnis entsprechen als das Ablegen. :lol:

    Zitat

    Ich hatte genau das Problem vor ein paar Seiten schon angesprochen - mein Jagdterrier-Mix heißt übrigens auch Murphy ;-) - und er macht das bei ebendieser Korrektur. Wenn er eh grad hohl dreht und ich dann noch mit in die Seite knuffen ankomme, setzt es aus und er schnappt. Er beißt nicht, aber er zeigt, dass ihm das jetzt nicht passt.
    Jouh, mir passt das auch nicht, weder sein verhalten vorher, noch das schnappen. Die Frage ist nur: was tun? Jetzt mal ganz ernsthaft gefragt.
    Ansonsten weiß er schon sehr genau, wer hier das Sagen hat und hört 1A. Nur wenn er eben so aufdreht hab ich keine Chance, zu ihm durchzudringen.

    Wie genau reagierst Du denn da? Ich hab festgestellt, dass ich in solchen Momenten (also wenn der Hund geistig vollkommen abgedreht ist) nur noch mit gerechtem Zorn durchkomme, heisst: laute, nachdrückliche und ernstgemeinte Ansprache mit entsprechender Körperhaltung.

    Ich weiss es ehrlich gesagt nicht, ich würde es je nach Situation wohl auch erstmal als Ausrutscher bewerten. Andererseits weiß der Hund schon, wer da gerade hinter ihm steht und wen er da gepackt hat.

    Caspar hat aus einer ähnlich hohen Reizlage mal nach meiner Mutter geschnappt, allerdings war das ein Luftschnappen und er hatte keine Rückzugsmöglichkeit - in dem Fall habe ich es tatsächlich dabei belassen und stattdessen meine Mutter ermahnt. :roll:

    Das Argument mit dem Studieren ist eh so bescheuert. Als ob man heute als Arbeitnehmer noch weiß, wie das Leben in acht Jahren aussieht. Und als ob Studenten noch Kinder wären, die ihre Meinung nach zwei Wochen dann wieder ändern und dann doch lieber ein Meerschwein wollen....
    Wir haben unseren ersten Hund auch übrigens als Studenten bekommen, also nicht aufgeben. :)

    Den Notfall hatte ich aus der Dringlichkeit abgeleitet, mit der Du das geschrieben hast, ich hab beim ersten Post von Dir echt mit abgetrennten Gliedmaßen gerechnet.
    Ich glaube, das was Du beschreibst, ist für eine solche Orga nicht erkennbar, das ist zum Teil auch hier im TH nicht anders. Wir haben jetzt schon recht lange Gassihunde hier, bei dem einen hätte ich zB meine Hand ins Feuer gelegt, dass er nicht nach vorn geht und er hat es doch getan bei einem anderen Ausführer.
    Anfängertauglich würde für mich bedeuten: beisst nicht, frisst nicht alles, was erreichbar ist und ist kein totaler Angsthund. Aber das ist natürlich Interpretationssache. Dennoch kommt die Ehrlichkeit da an ihre Grenzen, einfach weil da die Möglichkeiten nicht gegeben sind, das genau zu beurteilen. (Bei uns war btw. die Rassenangabe komplett falsch...zum Glück, denn einen Jagdterrier-Mix hätte ich mir bewußt nie geholt.)

    Nochmal: ich wollte Dich nicht angreifen. Mein Hund verhält sich ähnlich und ich muss auch zugeben, dass ich ihn mehr als einmal gerne mit den Ohren an die Wand genagelt hätte. Aber das ist für mich zumindest wie gesagt kein Verhalten, dass die Orga hätte vorausahnen können und demnach für mich komplett in meinen Zuständigkeitsbereich fällt. Und würde ich meinen Hund vermitteln müssen, ich würde ihn trotz allem auch als Anfängerhund beschreiben, da er in relevanten Bereichen genau das ist.

    Zitat

    Eigentlich lebt es sich hier sehr gut mit Hund, denn die Hunde hier sind fast alle sehr gut sozialisiert , haben nette Halter und damit ist immer für Unterhaltung für alle Parteien gesorgt. Die Hundewiese in der Hasenheide ist eine Katastrophe. Da gibt es ständig Beissereien weil viele der Hundehalter da echt gestört sind und teilweise auch unter ziemlichen Drogeneinfluss stehen. Der etwas versteckt liegende 'Hundegarten' nervt auch weil das unglaublich viele Dauerkläffer rumlaufen. Ich bin da nur noch ganz selten.
    Ansonsten steh ich viel auf der Reuterwiese rum - immer auf der Hut vor dem Ordnungsamt - weil da total viele nette Hunde rumlaufen und dann gehen eigentlich immer alle die Teile des Kanals rauf und runter wo die Massen an Radfahrern einigermassen ausweichen können. Da kann man wirklich ewig gehen und das macht auch echt Spass. 1000Mal besser als bei meinen Eltern in Niedersachsen, wo die Leute alle ne Krise kriegen wenn sie mal nen unangeleinten Hund auf dem Gehweg sehen und man monatelang heimlich im Wald Gassi gehen muss wegen der verdammten Brut und Setzzeit.


    Wenn ich das so lese, ist Hessen gar nicht so scheisse, wie ich es immer finde. Ich wohne zwar in der häßlichsten Stadt Deutschlands, aber wir haben außerhalb der Innenstadt keinen Leinenzwang und das Schlimmste, was mir mal passiert ist, war, dass sich ein Opa über Caspars Gebelle bei anderen Hunden beschwert hat.
    Hundeauslaufgebiete gibt es hier in der Form nicht, zum Glück.


    Was war denn da los, dass es so gekommen ist?

    Zitat

    Aber was wirklich sehr stressig ist: sobald unser Hund einen anderen Hund sieht, flippt sie regelrecht aus. Sie hört auf nichts mehr, springt mit aller Kraft in die Leine und zieht um alles in der Welt auf den anderen Hund zu. Sie ist zum Glück nicht aggressiv, sondern möchte nur spielen.

    Aber sie hört auf nichts und niemanden mehr und veranstaltet einen Affentanz.
    Den Hund heftigst anrempeln und strenges "Sitz" bringt überhaupt nichts. Der Hund springt auf die Hinterbeine und schlägt mit den Vorderbeinen entweder auf die Leine oder auf mich. Teilweise knurrt sie. Eine Leine hat sie schon zerbissen als ich sie an einem Baum festgebunden habe.
    Ich habe ein dickes Hämatom am Oberschenkel, eine zerrissene Jacke und bis auf die Knochen aufgeschürfte Finger, weil der Hund mich einen Hügel hinab und eine asphaltierte Straße hinter sich her gezogen hat.

    Sei mir nicht böse, aber das sind für mich keine Probleme in einem Ausmaß, als dass ich mir von der Orga oder von einem inländischen Tierheim groß Hilfe erhoffen würde. Das ist kein Notfall, sondern etwas, dass Dir mit jedem Hund passieren, auch vom Züchter. Schau allein mal, wie viele Threads es hier zu dem Thema gibt.
    Ich weiß, wie ätzend das ist, hab hier auch so ein Exemplar, aber das gehört wirklich noch zum "normalen" Erziehungsaufwand.

    Zitat

    Ich habe auch eine Frage:
    Paco hatte gestern zwei Zecken an der Schnauze, die ich ihm dann entfernt habe und da beide sich noch auf dem Boden bewegt hatten, gehe ich davon aus, dass ich auch die Mäuler mit entfernt habe.
    Nun hat er dort heute zwei kleine Pickelchen und hat vor allem gequiekt, als ich beim Streicheln wohl an die Stelle gekommen bin und er mag es definitiv nicht, wenn man ihn da so draufpackt, da versucht er sich zu entziehen.
    Ich habe ihm jetzt erstmal Wundheilsalbe drauf gerieben, bin aber unsicher, ob das normal für einen Zeckenbiss ist und abwarten wirklich das Richtige ist, da ich mich nicht erinnern kann, dass die Hunde jemals so schmerzempfindlich nach einem Zeckenbiss waren.
    Deshalb wollte ich wissen, was ihr dazu meint?

    Ich kenn das von meinen Hunden, die Stellen waren bis zu 5 Tagen deutlich sichtbar, gerötet und beim Anfassen gabs Unmutsbekundungen. Kommt vielleicht auch einfach auf die Stelle an.