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zb ist es sehr schlimm wenn ich den Gemüse anteil portionsweise einfriere?
Das mache ich auch so, bei der geringen Menge die ich brauche wäre der Aufwand viel zu groß das
täglich frisch zu machen.
So wird ein mal im Monat O/G Mischung püriert und in Tagesportionen eingefroren. Dazu nutze ich die
kleinen Gefrierdöschen für Kräuter. Die lassen sich gut stapeln und immer wieder verwenden.
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Ja ich bin verzweifelt. Aber ich glaube auch, dass ich mehr auf meinen Bauch hören muss und nicht nach Büchern oder Erziehungsmethoden leben muss.
Sehe ich auch so, das ist der Punkt. Und je mehr du liest und alles verkopfst, umso mehr entfernst du dich von
deinem Bauchgefühl.
Ein Hund der aus Unsicherheit nach vorne geht hat für mich auch eine Leinenaggression. Das ist eine der Gründe
warum sich so was entwickelt. Hat dein Hund gar keinen Kontakt mehr zu anderen Hunden? Da ich auch so einen Hund hatte, kann ich zwar verstehen, dass du dem am liebsten aus dem Weg gehen möchtest. Nur das ändert dann leider nichts am Problem. Es gibt auch keinen geheimen Knopf am Hund den man drücken kann und dann ist "das" weg, aber das weißt du sicher.
Abhilfe hat bei uns geschaffen den Hund im gesicherten Rahmen mit ausgewählten Hunden zusammen zu bringen.
Nicht gleich im Freilauf, erst an der Leine, gemeinsam was gemacht. Der andere Hunde sollte sehr souverän sein
und sich in keinster Weise von den Getue beeindrucken lassen. Das nimmt für den unsicheren Hund die "Gefahr"
aus der Situation und er kann anfangen neugierig zu werden. Das ist dann der erste Schritt.
Parallel mußt du die Führung in eurer Beziehung übernehmen, das hat nichts mit Gewalt zu tun sondern mit deinem
Auftreten, nicht nur deinem Hund gegenüber sondern insgesamt. Du mußt versuchen in jeder Situation gelassen
zu bleiben, auch wenn sie pöbelt. Heranschiessende Hunde versuchen zu stoppen. Für deinen Hund ist es nicht so
schlimm wenn das nicht klappt, schlimmer ist wenn du es gar nicht versuchst.
Und ein ganz wichtiger und schwerer Punkt: Vertrauen statt Kontrolle, darauf solltet ihr hin arbeiten.
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Und ehrlich, wenn ich lese wie Du ElliundEtti angehst, könnte man glatt meinen, dass Dein Hund sich den Umgang mit Artgenossen bei Dir abgeschaut hat.
Interessanter Ansatz, da ist was dran 
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Wenn ich dann sehe, wie entspannt und problemlos andere Hunde sind zweifle ich schon sehr stark an mir und meinen Erziehungsmethoden.
So habe ich mir den Traum vom eigenen Hund nicht vorgestellt!
Das scheint auch oft nur so und selbst wenn, was nützt es dir dich an anderen zu messen. Du und dein Hund ihr zwei
seit in dieser Konstellation einzigartig. Mach dir weniger einen Kopf darum was andere von dir denken könnten,
das hilft dir nicht.
Wenn du die Probleme mit deinem Hund hier mal genauer schilderst, wirst du eine ganze Reihe verschiedener Ansätze
bekommen. Ob und was du umsetzen kannst hängt davon ab womit du dich identifizieren kannst, was dir liegt.
Das kannst du dann auch deinem Hund glaubhaft rüberbringen.
Gerade bei Problemen mit Artgenossen ist es sehr hilfreich die Motivation des Hundes zu kennen. Am besten ist es, wenn man es dann schafft das Grundproblem zu beseitigen und nicht nur die Symptome anzugehen.
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Was spielt ihr denn mit ihr? Verwöhnen an sich ist ja nichts schlimmes, so lange das nicht heißt
Hund darf alles und ist der nabel der Welt 
Ihr lasst sie nie frei laufen und sie hat nie Kontakt mit Artgenossen? Dann könnte die Ursache des
pöbelns sein, dass sie total unsicher geworden ist. Sie weiß nicht wie sie sich gegenüber anderen Hunden
verhalten soll. Terrier neigen dann dazu nach vorne zu gehen, obwohl sie eigentlich die Hose voll haben.
Habt ihr mal drüber nachgedacht noch mal eine Hundeschule zu besuchen um ihr dann dort die wichtigen
Sozialkontakte zu Artgenossen zu bieten?
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Bei mir ist das schon vorgekommen, dass ich plötzlich ins Krankenhaus mußte, da springen zum
Glück meine Eltern oder meine Schwester ein.
Sonst könnten die beiden zu Sandros Züchterin die hier wohnt, das würde gehen.
Sonst bleibt fast nur Tierpension oder Tierheim, die nehmen hier auch Pensionshunde.
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Mh, wir haben vor ca. zwei Wochen angefangen, immer mal wieder am Tag das Feuerzeug konditioniert. Schon "in der Hand" konnte ich ihr nicht verklickern, dass sie DAUERHAFT die Schnüss an das Feuerzeug halten soll.
Wir haben damals in der ersten Woche nur geübt: Feuerzeug in der Hand halten, Nase dran, click Futter. Sonst
nichts. Nase zum Feuerzeug sollte der Hund zeigen und wurde dann mit der Nase am Feuerzeug gefüttert.
In diesem Stadium kann und soll der Hund noch gar nicht dauerhaft anzeigen.
Das führt nämlich dann z.B. zu deinem Problem, der Hund stubst immer wieder. Andere Hund fangen an mit der
Pfote zu schlagen oder ins Feuerzeug zu beissen usw.
In der zweiten Woche ging dann die Hand zu Biden und aufs Kommando Go sollte der Hund nicht nur mit der
Nase zum Feuerzeug sondern sich auch noch hinlegen.
So langsam wurde das bei uns im Verein aufgebaut.
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Auch Kaninchen im Vorgarten, die sich noch nicht mal weg bewegen, möchte sie jagen.
Damit muß man bei einem Jagdhund rechnen, der will jagen. Vor allem wenn er ansonsten nichts zu tun hat.
Vielleicht unterstelle ich euch da was, aber hört sich so an, als ob der Hund nicht viel zu tun hat.
An Erziehung mangelt es, da hast du recht. Und zumindest bei deinem Mann auch an Verantwortungsgefühl.
Und du hast völlig recht, das Verhalten eures Hundes kann mal ganz übel ausgehen wenn ihr das so fördert.
Wie benimmt sich euer Hund denn im Freilauf bei anderen Hunden? Kommt sie da klar? Daraus lassen sich
am ehesten Schlüsse zur Ursache der Pöbelei ziehen. Und größenwahnsinnig ist sie sicher nicht, sie ist innerlich
ein großer Hund, nur die Hülle ist klein 
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Ich denke, du hast es endlich mal geschafft deinem Hund punktgenau zu zeigen was du nicht willst.
Siehst du ja auch an seiner Reaktion, er legt sich ins Körbchen. Kein Problem für deinen Hund. Da du so
schnell warst hat er deine Reaktion mit seinem tun verknüpfen können.
Wenn du ihn dein schlechtes Gewissen spüren lässt verwirrst du ihn, er wird nicht wissen wieso du jetzt
wieder so unklar bist.
Ob dein Hund aus dem Wegsperren, also dem sozial isolieren, die richtigen Schlüsse zieht glaube ich eher nicht.
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Guck mal auf die Seite http://www.Spass-mit-Hund.de. Da findest du eine Menge Infos übers Clickern.
In einigen Fernsehsendungen wurde der Aufbau auch gezeigt. Lies dich mal in Ruhe ein, ist gar nicht so
kompliziert.