Beiträge von YorkieFan

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    Also ich sehe immer noch kein Unterschied zwischen Leckerli und anderen Bestätigungsformen wie Knuddeln, Spielen oder auch nur ein gutes Wort.

    Knuddeln, streicheln, ehrliches Lob, das sich auch so anhört: persönliche Anerkennung.
    Setzt aber voraus, dass man weiß was der eigene Hund als Belohnung empfindet. Auf die
    Körpersprache des Hundes achten, auch auf die Zwischentöne.

    Kekse, Spielzeug und andere Hilfsmittel: Ausweichen in der Meinung selbser nicht genug
    Lob rüberzubringen. Oder der glauben, dass Hunde ausschließlich an Futter interessiert
    sind. Das dem nichts gleichkommt.

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    Er ist der Meinung, er braucht mich nicht und das lässt er mich auch spüren. Was ich damit sagen will: es gibt durchaus Hunde, denen ist der Kontakt zu ihrem Menschen nicht so elementar wichtig, wie Futter und da finde ich mal überhaupt nix dabei, wenn man sich da das Futter zu Nutze macht.

    Wenn das für dich o.k. ist, dann kannst du es ja auch dabei belassen. Für mich wäre das absolut
    nichts. Ich könnte das nicht auf sich beruhen lassen. Aber das ist jetzt meine, persönliche
    Meinung und soll keine Kritik an dir und deinem Verhältnis zu deinem Hund sein.

    :gut:
    Danke dir Bordernäschen. Und nein das funktioniert nicht nur beim Border Collie.
    Länger mag manches wirklich dauern, das stimmt sicher. Aber es lohnt sich.

    Jetzt folgen mit Sicherheit die nächsten zehn Seiten wo man dir erklärt, dass
    du auf dem Holzweg bist und dass eine Keksbeziehung viel schöner, besser und
    erfüllender für Mensch und Hund ist.

    Das kann ich voll verstehen. Ausserdem mußt du damit rechnen, dass die Besitzerin sauer reagieren könnte, wenn sie merkt, dass du besser mit Rico klar kommst als sie selber.
    Jedenfalls habe ich diese Erfahrung früher schon machen dürfen.

    Einen Round Pen hast du nicht zufällig zur Verfügung? Der wäre im Moment sicherer
    als Longieren, da könnte er nicht weg und du könntest dich besser positionieren,
    bzw. Abstand halten und trotzdem Druck ausüben wenn er dich androht.
    Ein Join up wäre für den Anfang nicht schlecht um die Verhältnisse wieder grade
    zu rücken.

    Ist im Grunde wie beim Hund, wer agiert und wer reagiert. Oder wer bewegt wen.

    Ich habe auch einen Hafi und könnt euch Geschichten über meinen Blondi erzählen...
    In 22 gemeinsamen Jahren erlebt man so einiges. Aber der kann genau unterscheiden
    bei wem er sich was herausnmehmen kann.
    Es ist also durchaus möglich, dass du dir den nötigen Respekt verschaffst und dann
    gut mit ihm auskommst. Mußt du letztlich selber entscheiden und wie schon geschrieben
    schon bei Kleinigkeiten anfangen. Und das von dir beschriebene kicken in deine
    Richtung ist schon mal keine Kleinigkeit sondern eine ernste Drohung.

    Meine Meinung: Ein verzogenes, verwöhntes Pferd dem es an jeglichem Respekt fehlt.
    Und das ist nicht Schuld des Pferdes, da gebe ich dir vollkommen Recht. Nur wird
    es für dich sehr schwierig und eventuell gefährlich, wenn nicht alle, die mit dem Pferd
    umgehen dran arbeiten.
    Wenn er immer wieder mit seinen "Spielchen" durchkommt wird er keinen Grund sehen
    darauf zu verzichten.
    Wäre es denn eine Option das Pferd zu übernehmen?

    Der größte Fehler ist für mich der Perfektionsdruck unter den sich manche Welpenbesitzer setzen.

    Wenn ich hier lese, was die alles schon von ihren Welpen verlangen und ihnen beibringen,
    dann habe ich immer alles falsch gemacht ;) . Heraus kamen später ganz nette,
    gesellschaftsfähige Hunde. Also vielleicht doch nicht falsch alles nicht so eng zu
    sehen?

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    Stattdessen wird dann den unsauberen Katern der Puller amputiert wegen der Urolithiasis, es werden DAP Stecker und Sprays verwendet, extra TROCKENFUTTER gegen die Steine gegeben...usw.

    Mein Kater hatte mit einem Jahr auch eine Penisamputation, war aber niemals unsauber. Er hatte
    Struvit und Oxalat und ist seit der OP beschwerdefrei. Spezialfutter hat er noch nie bekommen
    und wirds auch nicht geben.