Beiträge von YorkieFan

    Der slalom ist mit das schwierigste Hindernis und ohne Anleitung wirst du
    es kaum schaffen deinem Hund das richtig beizubringen. Jedenfalls nicht als
    Agi-Anfänger. Gerade beim Slalom sind Aufbaufehler schwer wieder auszubügeln.

    Ich mache Agi auch ohne Turnierambitionen, aber trotzdem lernen meine Hunde das
    sehr sorgfältig. Damit beugt man späteren Verletzungen durch Hindernisfehlern am
    sichersten vor. Und richtig Spaß macht es erst, wenn der Hund selbstständig mit-
    arbeiten kann.

    Das mit dem langsamer laufen habe ich anfangs auch mal gedacht. Vergiß es besser,
    ein schneller Hund will auch schnell sein. Da mußt du dich deinem Hund anpassen nicht
    umgekehrt. Ich habe hier beides ein vom Grundtempo langsamen Hund und einen
    richtig schnellen, den würde ich nie bremsen, sondern ich muß ihn so führen, dass
    er in seinem Tempo laufen kann.

    Dem kann ich nur zustimme, es kommt auf den gesamten Körperbau an.
    Meine Yorkies sind ja auch eher klein, aber es paßt alles zusammen. Nicht
    zu viel Körpermasse auf zu kurzen Beinen.
    Und die haben riesen Spaß dran.
    TA fragen ist sicher gut. Bei einem jetzt 10 Monate alten Hund würde ich
    persönlich aber noch warten. Ich würde so nächstes Frühjahr für einen
    Anfängerkurs anpeilen.
    Bis dahin kannst du am nötigen Gehorsam weiter arbeiten. Oder machst
    erst mal etwas, was körperlich nicht so belastend ist.

    Zitat

    Ja, die armen Tierärzte. ;)
    So viele Jahre hat man immer brav allem zugestimmt, was vom Tierarzt verordnet wurde.

    Nun müssen die Tierärzte erstmal damit klarkommen, dass so ein Hundehalter auch noch mit entscheiden will, was in seinen Hund gespritzt wird.

    Das wird noch etwas Erziehungsarbeit werden, um die Tierärzte zum Umdenken zu bewegen. :lol:

    Meine TÄ hat eher mit den Hunde- und Katzenbesitzern zu kämpfen die unbedingt
    jährlich impfen lassen wollen. Dann macht sie es auch, wenn die Leute nicht davon
    abzubringen sind.

    Erziehungsarbeit ist da weniger nötig, eher Aufklärung.

    Meine sind zwar nicht so futterneidisch, aber Bungee würde sich nie trauen zu fressen
    wenn Sandro ihn scharf anschaut. Also füttere ich Hintern an Hintern, das geht prima,
    wer fertig ist verläßt die Küche.
    Mit Kauartikeln geht jeder auf seinen Platz und frißt da. Ich sorge dafür, dass nicht
    gestört wird. D.H. Kausachen gibts nur unter Aufsicht.

    Natürlich kannst du es ignorieren, wenn du das hinkriegst :D . Dann wird er so weiter
    machen. Woher sollte er auch wissen, dass dich das stört?

    Es kann gut sein, dass sich das nach der Pubertät normalisiert. Im Moment schießen die
    Hormone eh kreuz und quer bei ihm. Das sortiert sich aber wieder.

    Du könntest auch einen Kastrationschip setzen lassen, der wirkt 6-12 Monate und danach
    abwarten wie er dann reagiert.

    Auf jeden Fall nicht an läufige Hündinnen ran lassen zum beschnüffeln, ihn auch draußen nicht
    ewig an einer Stelle schnüffeln und lecken lassen. Das steigert nur unnötig die Erregung.

    Wenn er nein kennt kannst du auch das nehmen und gehst draussen weiter. Drinnen mußt
    du oder deine Hundesitterin ihn erwischen bevor er hinpinkelt und das auch deutlich
    mit nein verbieten. Wenn er Pfui kennt kannst du auch das nehmen, das ist völlig egal.
    Wenn er das schon länger durfte, wird es natürlich etwas dauern, bis er das auch unbeobachtet
    läßt.
    Pinkelt er immer an die selbe Stelle? Dann dieses Stelle gründlich reinigen.

    Ich habe einen 23-jährigen Haflinger und reite den von Anfang an western. Bin damals, also
    vor 20 Jahren, extra umgestiegen und würde nie wieder anders reiten.
    Turniere interessieren mich nicht. Ich reite hauptsächlich im Gelände. Je nach Strecke und
    geplantem Tempo kommen meine Hundis mit. Ich habe allerdings vor zig Jahren das
    Western-Reitabzeichen bei der EWU gemacht, lag aber hauptsächluch an meiner damaligen
    Trainerin. Die hat mich dazu überredet :D .

    Also ich kann das voll verstehen. Und finde es super, dass du nach einem
    anderen Weg gesucht hast und dich nun dafür entschieden hast, die Führung
    in eurer Beziehung zu übernehmen. Diesen Schritt habe ich bereits vor fast zwei
    Jahren gemacht. Du mußt aber auch jetzt immer mal wieder mit Rückschritten
    rechnen und darfst dann nicht aufgeben. Bleib auf deinem eingeschlagenem Weg
    und sage deinem Hund was du von ihm willst, aber vergiß dabei nicht zu loben
    wenn Hund es gut macht. Das ist wichtiger als falsches Verhalten zu korrigieren ;)