Naja, zerstören kann er hier nicht soooo viel, das geht eigentlich ganz gut. Wir müssen bei der langen Zeit nur drauf achten unsere anderen Hunde quasi auszusperren, sonst würde sie die zum toben auffordern und das würde dann nicht klappen. So ist das Zimmer mit einem kindergitter gesichert, sie sehen und hören sich also.
Klar ist bei der Zeit aber auch ab und an mal ne Pfütze im Raum, aber gut damit können wir leben
Beiträge von begga
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Unser Herder Welpe ist jetzt gut 12 Wochen und bleibt problemlos 4 Std alleine, heute wegen Stau waren es sogar fast 6. Das ist aber wirklich ne Ausnahme.
Und die Hunde müssen nicht täglich ne bestimmte Zeit alleine bleiben.Wir trainieren das vom Prinzip ab dem 1. Tag, ich geh nämlich "alleine" aufs Klo und durch die anderen Hunde und meine Kinder hab ich gar nicht die Zeit um immer mit im Raum zu sein. Es ist also völlig normal kurz den Raum zu verlassen, wieder zu kommen, und auch wenn ich irgendwie alle im Blick habe, Aufmerksamkeit gibt es nicht ständig.
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Es ist ja auch immer die Frage was empfindet der einzelne als hibbelig und was nicht. Ich finde meine Herrschaften hier daheim recht ruhig, gut zu führen und nicht überdreht. Meine Schwester dagegen empfindet die alle als völlig nervig, aufgedreht und absolut anstrengend
Die wollte da keinen geschenkt von haben :-) -
Ich bin Fachkinderkrankenschwester für Pädiatrische Intensivpflege und Anästhesie und hab bis zu den Kindern Vollzeit auf einer kinderintensiv und zusätzlich auf 450€ Basis in der ambulanten Pflege gearbeitet.
Mein Mann ist Diensthundeführer in der privaten Sicherheit und arbeitet nur nachts wo die Hunde mit gehen.Aktuell bin ich weiter in Elternzeit zuhause und danach mal sehen, Hundetechnisch gibt es keine Einschränkungen, die Kinderbetreuung ist da deutlich problematischer:-)
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Naja, wobei man da streiten kann, in wie weit Hunde im privaten Wachschutz ernsthaft arbeiten schützen, weil sie es in weiten Teilen vom Hesetz her ja gar nicht dürfen.
Ob das für den Hund jetzt wirklich ein so großer Unterschied ist, oder ob man sich das als Hundeführer nur einredet, sei mal dahingestellt.Bei den meisten "Dienst"hunden in der privaten Wachschutzindustrie hätte ich da jetzt keinen Unterschied erkennen können.
Naja, hier bei uns stehen die Hundeführer der privaten Sicherheit vor der Hundertschaft der Polizei. Natürlich mit Stoßkorb, aber es gab auch schon die Situation wo die Polizei gefordert hat, die Maulkörbe abzumachen.
Und selbst wenn sie nur "irgendwo" stehen und Präsenz zeigen, das ist schon eine ganz andere Belastung als im Training und nichts für junge Hunde, die das nervlich nicht packen. -
Ähm hä?
Ich glaub wir reden aneinander vorbei.Zum kennen lernen darf der Welpe natürlich mit an Einsatzorte wo es möglich ist, wie z.b. den Flughafen.
Aber eben nur wenn es möglich ist, sich ausserhalb vom Dienst da aufzuhalten um eben nur das ganze zu entdecken.Während eben ein Welpe oder junghund auf Einsätzen wie Stadion nichts zu suchen hat bis er wirklich erwachsen ist und das ganze mental auch verpacken kann, eben weil gar keine Zeit und Ruhe da ist um da was spielerisch kennen zu lernen.
Die nötige Prüfung für solche Einsätze kann ab 15 Monate gemacht werden. Trotzdem ist uns das tendenziell noch deutlich zu jung für solche Einsätze.
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Es ist aber schon ein Unterschied ob Frau Welpi mit zum flughafen kommt, sich da alles in Ruhe angucken kann und kennen lernt oder ob sie direkt mit zum Fussball geht wo von Anfang an eine gereizte Stimmung herrscht. Ersteres passiert hier natürlich schon, zweiteres eben noch ne ganze Zeit lang nicht.
Das ist für mich allerdings ehr Sozialisation als Arbeit, und hat eben auch viel damit zu tun das sie lernen soll gemeinsam mit mir sowas zu erleben und uns zu vertrauen -
Wir hatten ja nen offiziell als Mastiff deklarierten Hund. 55kg mit einem dickkopf der nicht schön war.
Mal davon ab, das der gute hier bei uns auf der Liste stand, hatte mein Mann ne Maulkorbbefreiung für ihn. Leinenpflicht hatte der gute immer, wenn der der Meinung war da vorne ist ein Rüde, dann wäre der sich lieber prügeln gegangen zu uns zu kommen.
Ich bin mit dem guten Max an der 1meter leine und Maulkorb zum pinkeln gegangen. Er hat sich nämlich völlig an meinen Mann gebunden und damit war im draußen völlig egal was ich gesagt habe.Im dunklen habe ich selbst das nicht gemacht, auch wenn der Kerl mich für überflüssig hielt, er hätte mich beschützt. Und das ohne große Vorwarnung, einen Schritt zu nahe und er wäre nach vorne gegangen. Möchte ich mir nicht wirklich vorstellen, was das für den fremden und viel schlimmer für den Hund bedeutet hätte
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So ist es hier auch. Ich kann die jeden Tag ueber ihre Grenzen bringen und sie stehen da und machen es mit. Ohne einzubrechen. Das ist ja auch, was man will. Man braucht Hunde, die ueber ihre Grenzen gehen. Nachteil ist halt (mAn) wie einfach es ist, sie da hin zu bringen ohne das sie mehr als deutlich zeigen, wann es genug ist.Meine zeigen es in Kleinigkeiten. Jemand der diese Hund nicht kennt, wuerde es sehr sicher nicht erkennen. Denen haut's nicht die Sicherungen raus, so das es mehr als deutlich waere.
Naja, ich bin mir nicht sicher, ob andere das als Sicherung raus hauen sehen oder ehr als unausgelastet deuten würden. Sie werden zickig, bellen ständig, würden sich in die Haare bekommen.... Schick ich sie dann auf ihre Plätze würden sie Umfallen und schlafen. Mein Vater würde mit denen jetzt 2 Std raus gehen und danach würden sie ebenfalls schlafen, danach aber vor Stress so weiter machen.
Sie wären ja deutlich mehr gewohnt. Ja sind sie, aber nach Einsätzen wie gestern gehen grade die Rüden deutlich über ihre belastungsgrenze. Das ist auch gut so, nur so kommt mein Mann heile wieder heim, aber das muss gescheit aufgebaut werden.
Deshalb würde er nie unsere kurze mitnehmen. Und das noch eine ganze Zeit nicht. Die muss erst mal vom Kopf her soweit sein um sowas verarbeiten zu können. Klar, auch als junghund könnte sie da stehen und pallaver machen, würde wohl auch abschreckend wirken. Aber wozu? Um im Zweifel richtig schlechte Erfahrungen zu machen? Um es nervlich nicht zu verpacken? Nö, das sehen wir leider oft genug. Wir lassen den Hunden lieber deutlich mehr Zeit, haben dann aber abgeklärte Hunde die ihn nicht im Stich lassen.
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Meine Hunde waren gestern 7 Std im Einsatz. Nicht dauerhaft weil der Gatte alle 3 mit hatte und durch wechseln konnte, aber die Belastung war grade am Anfang und zum Schluss ernorm.
Und die drei bekommen heute garantiert nix zu tun. Die würden das gleiche Programm heute noch mal durch ziehen, aber spätestens heute Abend würden hier einige Sicherungen durch brennen.... Also gibt es heute nur Sofa, kuscheln, ok und wie immer 2 Kleinkinder. Und sie pennen tief und fest und wollen nicht mal mit raus wenn die kurze in den Garten geht.
Das mussten alle drei lernen, und natürlich bin ich der böse Hundehalter der bei dem Wetter nicht laufen gehen will. Gesünder für meine Hunde ist es aber