Beiträge von begga

    Was in meinen Augen gegen den Welpenspricht: Ich als frischgebackene Mutter würde mich bedanken wenn mein Mann 24std Schichten hat und dann wenn er heim kommt erstmal ne Runde schlafen geht, sodass ich gut 30 Stunden alleine für das Kind und nen Junghund zuständig bin.

    Grade bei dem Wetter, bis ich und der kurze angezogen sind dauert es schon ohne Zwischenfälle einige Zeit. Was machst du/ihr wenn der Junghund dringend pinkeln muss? Das Kind schreit weil Hunger/volle Windel/einfach nur so....


    Zumal: ich hab z.b ab der 25SSW gelegen. Da hätte ich nicht "mal eben" schnell mit dem Welpen zum pinkeln gehen können.... Wie macht ihr das dann?

    Klar sind meine Hunde im Haus friedlich und schlafen. Aber nur wenn sie draußen gut ausgelastet werden. Bei uns kein Problem, wäre ich als Mutter da auch noch alleine für zuständig, wäre es mir zuviel. Da bin ich ganz erlich.


    Und auch wenn du meinst das Kliniken im Umbruch sind (Haha), grade junge Assistenzärzte haben bei uns (je nach Fachrichtung) gar nix zu lachen. Und selbst wenn dein CA oder OA noch nett sind..... Ärger die Schwestern und du hast ein Problem :-)

    Pünktlich geht bei uns auch fast keiner heim.

    Teilzeit-Mütter schaffen es oft genug nicht pünktlich raus zu kommen, Vollzeitarbeitende noch weniger.

    Was noch dazu kommt: es ist ja nicht mit der Arbeit in deund Klinik getan. Vieles musst du zuhause nachlesen, lernen, dich informieren.
    Glaub mir, ich habe so oft Ärzte "frisch von der Uni" vor mir stehen, die nen tollen Abschluss gemacht haben. Bis sie im Ernstfall vorm Patienten standen und keine Zeit zum lange überlegen haben. Da heißt es dann zuhause nachlernen.

    Ich würde es mir verdammt gut überlegen. Das Kind ist eine Herausforderung, der Klinikalltag ein ganz anderer. Und da noch ein Hund dazu?

    Wer hat den gesagt das auf Kinder bzw Eltern Rücksicht genommen werden soll?? Wobei ich als Mutter eben einige Rechte habe für mein Kind.
    Und das mein Kind "einfach" nur mein Hobby ist, ist einfach echt schräg...


    Hier geht es um einen Chef der diesen Stress in seinem Büro/Firma nicht haben will. Und das muss man manchmal einfach akzeptieren.

    Nur wenn ich dann lese das man nach so kurzer Zeit schon ein gewohnheitsrecht hat dann bin ich ehrlich, würde ich als Chef niemals die Hundemitnahme erlauben.

    Was ich als arbeitnehmer daraus mache ist dann wiederum meine Entscheidung. Aber dieses bestehen auf das Recht der Mitnahme finde ich schon befremdlich.

    Kinder sind auch nichts anderes als en Hobby!


    Und nochmal ... Dann sucht euch ne Betreuung, die auch fürs Kind verdammt viel Kohle kostet!!!
    Oder nimmt hier wer sein Kind mit zur Arbeit ?? Wechselt Abteilungen und bringt evtl Unruhe in den Betrieb? Hat Kollegen die allergisch reagieren??

    Mein Kind muss betreut werden damit ich arbeiten kann!! Ein Großteil meines Gehaltes geht für die Kinderbetreuung später drauf.

    Also lass deinen Hund betreuen, Zahl viel Geld dafür und fertig.

    Diese Vergleiche sind ne absolute Frechheit für jeden der arbeiten möchte, aber keine passende Betreuung hat.

    Ich hätte den Hund auch mit aller Macht von meinen weggehalten. Und warum?
    Warum soll ich meine Hündin hochnehmen um den kleinen Hund zu beschützen weil der nicht abrufbare Hund in uns rein rennt ??
    Ehrlich ich hab auf sowas keine Lust mehr. Und auf 200 Meter Entfernung schon nicht mehr abrufbar sein ist schon sportlich.

    Und kommt mir nicht wieder mit der hat Angst.
    Meine Hündin will einfach ihre Ruhe haben.

    LG Rebecca

    Auch wenn dein Hund mehr als dein Hobby ist (ob das ein Chef auch so sieht ??) und du so behandelt werden möchtest wie die Leute mit Kindern:
    Die Betreuung kostet verdammt viel Geld, ist z. B. Bei mir nicht kompatibel mit meinen Arbeitszeiten sodass ich trotz Betreuung nicht Vollzeit arbeiten gehen kann.

    Dann muss der Hund in eine Betreuung gegeben werden für die Arbeitszeit.


    Sicher ist es total blöd wenn so was plötzlich passiert. Aber dieses anspruchsdenken das man ein Recht auf die Mitnahme hat finde ich sehr bedenklich.
    Ich würde wohl die Hundemitnahme grundsätzlich verbieten wenn ich wüsste das da so ein anspruchsdenken raus entsteht.

    Und wenn ich dieses gewechsel als Chef nicht möchte, dann möchte ich mich da evtl auch gar nicht für rechtfertigen müssen.
    Manche Dinge muss man einfach mal akzeptieren

    Was man dann daraus macht (kündigen, Betreuung etc) ist ja ne völlig andere Diskussion

    Für mein Kind habe ich besondere Rechte.
    Für mein Hobby nicht. Das ist der große Unterschied!!

    Mal davon ab das ich meinem Hund das alleine sein beibringen kann - meinem Kind nicht

    Und wer für sein Kind nur bestimmte Tage / Stunden arbeitet hat halt ne teilzeitstelle. Das steht jedem frei sich die zu suchen.

    Also Hunde mit Kindern vergleichen ist ja immer schwierig, hier finde ich es allerdings sehr schräg.....

    Klar ist das blöd wenn der Chef die Erlaubnis zurück zieht. Aber ich kann doch nicht drauf bestehen mein Hobby mitzubringen ?

    Ich muss die betreuungszeiten meines Sohnes auch meiner Arbeit anpassen.

    Und nur weil ich finde das ein Arbeitsplatzwechsel kein Problem ist, kann mein Chef das anders sehen und dies verweigern. Nicht schön aber evtl hat er ja dafür sogar gute Gründe.

    Deshalb Spucke ich. Ich hab ihr das Stück Fleischwurst am Anfang auch immer gezeigt wenn ich es in den Mund genommen habe.
    Heute noch glaubt sie das ich Fleischwurst im Mund habe wenn ich nur mit der Hand ins Gesicht gehe :-)
    Madam neigt sich dazu unmotiviert und "bedrückt" zu laufen wenn es länger keine Bestätigung gibt. Sie bleibt zwar im Fuß aber sie baut Ausstrahlung ab. Das verhindere ich damit und sie bleibt sehr schön auf Spannung

    Wir haben futtertreiben gemacht bzw mach ich das immer noch zwischen durch.
    Wir haben bestimmt 12 Wochen nur mit Futter getrieben. Danach hab ich die Hand in der grundstellung immer kurz weg genommen, Süd hat mich angeguckt --> Fleischwurst gespuckt oder die Hand wieder nach vorne und leckerchen. Das hab ich wieder ne ganze Zeit gemacht. Danach hab ich den Ball zur Hilfe genommen und ihn unter den Arm geklemmt, und als dann die ersten Schritte gut geklappt haben gab es nur noch Fleischwurst gespuckt.

    Mittlerweile gibt es immer mal wieder leckerchen wie beim futtertreiben weil es ihr einfach viel Spaß macht und sie konzentriert bleibt. So kann ich längere Strecken belohnen ohne aufzulösen und für sie ist die Belohnung so variabel das sie immer glaubt das es jeden Moment was geben könne. Daher läuft sie mittlerweile eine sehr schöne, konzentrierte Unterordnung :-)