Beiträge von begga

    Ich hasse unsere Stadt. Laut, viel zu groß, angeblich so toll grün.... Und fahre ständig raus zum spazieren gehen weil unsere recht nette Strecke vor zwei Jahren komplett asphaltiert wurde und man sich vor Radfahrern und inlineskater nicht mehr retten kann. Ich würde grade einiges dafür geben aufs Land zu ziehen.
    Da würde es wahrscheinlich wenigstens nen Spielplatz fürs Kind geben und deutlich schönere Wege für die Hunde. Ich hasse es erst mit dem Auto los zu müssen.

    Hört sich nach dem Hund meiner Schwester an :-) ebenfalls Berner,
    Mit gut 10/11 Monaten schon in der Gewichtsklasse (angeblich ne canadische zuchtlinie, die wären größer und schwerer ), und auch er wollte zu jedem Hund hin.
    Bei ihm waren es zwei grundsätzliche Probleme: er dürfte als Welpe überall hin, konnte mit jedem spielen etc und der gute nahm meine Schwester nie für voll. Ok das macht er heute noch nicht aber nun ja....

    Sie haben es in den Griff bekommen, das er keinen Erfolg mehr haben durfte, fremde Hunde wurden massiv geblockt und auf keinen Fall zu ihm gelassen (sie sind dazu nur noch zu zweit raus, einer hat geblockt, der andere hatte den Hund ) und sie haben angefangen leinenspaziergänge mit anderen Hunden zu machen. Dabei gab es keinen Kontakt zwischen den Hunden, es wurde konsequent an der leinenführigkeit gearbeitet, anfangs mit sehr großem Abstand, später immer näher zusammen.
    Hinlegen wurde ausgesessen, damit er damit auf keinen Fall aus Ziel kam, ist er schön einen Schritt mitgelaufen gab es Futter, ist er wirklich ruhig geblieben und hat einige Schritte gemacht durfte gespielt werden. Das wurde immer weiter ausgebaut sodass er gelernt hat das er nur über ruhiges Benehmen überhaupt die Chance aufs spielen bekommt. Zusätzlich wurde ihm einfach gezeigt das man fragen muss ob man da hin darf, und das die Antwort auch mal nein heißen kann. Er hofft dann auf das nächste Mal :-)

    Insgesamt hat das ewig gedauert, die lange Zeit des schonens und der Leinenzwang haben natürlich geholfen, er durfte einfach nicht spielen und war durch das Training trotzdem sehr gut ausgelastet

    Züchter können sich noch so oft das lobenswerte Ziel der "freiatmenden Möpse" auf die Fahne schreiben: solange der Mops in einer genetischen Sackgasse steckt, wird sich an der Nase mal genau nichts tun. Da ändert auch das schöne VDH Siegel nichts dran.

    Aufklärung bedeutet starker Outcross oder die Mopszucht komplett zu boykottieren. So hart das klingt.

    Das mag ja sein.

    Und deshalb ist sinnlose Vermehrung mit Hauptsache schön jetzt besser?
    Was genau tun diese Leute für die Rasse?

    Sorry ich hab eure Antworten nicht gesehen während des tippens, kein Grund direkt so rumzupampen. Ich hab von möpsen keine Ahnung, ich sage nur das ich schon glaube das viele Hunde, die man als qualzucht ansieht häufig nicht über Züchter kommen sondern über sinnlose upswürfe

    Aber auch da, warum wird nicht besser aufgeklärt?
    Warum kaufe ich dann da??
    Wenn Züchter diese Hunde nicht mehr verkaufen können ändern Sie etwas.
    Nur ist es der breiten Masse häufig völlig egal warum oder wieso ein Züchter etwas macht oder nicht. Man geht zum vermehrer und zählt nur die Hälfte.

    Und klar gibt es auch deutlich kranke möpse (sieht das blöd aus), aber auch da die Frage, wie viele sind wirklich aus einer guten Zucht?

    Das ich beim Mops die Möglichkeit habe etwas zu ändern. Ich als Züchter die Möglichkeiten habe zu gucken wo dieser Fehler nicht bzw nicht gehäuft Auftritt etc.... Das kann ich als Züchter beeinflussen und ich muss einen brachecephalen Rüden nicht als deckrüde nutzen oder den Rüden nehmen bei dem ich weis das der dies häufig vererbt.
    Der opswurf ist reines Lottospielen mehr nicht

    Eins der größten Probleme -finde ich - sind einfach diese ganzen "ich will mal nen Wurf haben" Hunde. Und grade bei kleinhunden ist es ja nun nicht sooooo ein Riesen Problem den Wurf im Wohnzimmer großzuziehen.
    Ich habe erst heute wieder die Diskussion gelesen, suche Rüden für meine bildhübsche chihündin, die gerne Mama werden möchte.
    Fragt man da nach Untersuchungen bei Hündin und Rüde wird man schräg angeguckt. Der Hund ist lieb und sieht gut aus, oft beim TA war er auch noch nicht.... Wo ist also das Problem. Und das sahen im Grunde 90% der Leute so. Der grundtenor ging ganz klar in die Richtung:
    -lass es, weil die Tierheime voll sind
    Und
    -ist doch ne nette Idee, Züchter machen eh nur Kohle mit so einem Wurf und 1000€ für nen Welpe ist leichtverdienstes Geld und mehr nicht.

    Das bei solchen "Verpaarungen" schnell mal Hunde rum kommen die nicht gesund sind, mit denen dann sogar noch weiter vermehrt wird und man so recht "zügig" qualzuchtmerkmale findet wundert mich nicht.
    Ist lieb, nett und sieht gut aus reicht nun mal nicht.

    Nur außerhalb des DF, grade bei Facebook ist das noch so überhaupt nicht angekommen. Da sind Züchter geldgeile Typen die Welpen sauteuer verkaufen und wo man aus Prinzip nix kaufen sollte. Was da alles an Arbeit und Wissen und vor allem Kosten für die ZZL hintersteckt interessiert die wenigsten. Den jeder kennt die tollen, gesunden Hunde von nebenan und min einen sauteuren Hund der ständig krank ist.

    Da müsste einfach viel mehr aufgeklärt werden, grade die Tierärzte müssten da viel deutlicher drauf hinweisen. Aber auch von da hört man ja gerne das die Hündin einmal werfen solle und dann kastriert wird.
    Und was soll ich dann noch sagen wenn der TA es doch ganz anders sieht. Der hat schließlich studiert und hat Ahnung....

    Hier kennt keiner Bus bzw Bahnfahrten, in der Stadt waren die großen schon ewig nicht mehr, loki noch nie.
    Der muss hier genug Alltag mit den anderen Hunden und unserem Sohn lernen, läuft ansonsten mal die Runden mit, wir fahren zum Platz und er lernt da Leute und Umgebung kenne ... Biergarten oder Feiern oder so brauchen alle nicht.

    Ich finde das Programm schon sehr viel, wenn ich sehe was loki unser Alltag manchmal abverlangt dann weis ich, für uns "unnötige" Dinge zum kennenlernen würden ihn überfordern und aufdrehen. So freue ich mich lieber darüber das er um 7 mit mir pinkeln geht, ich dann Jannick ins Bett bringe und er schon in seiner Box auf mich warten damit ich ihn endlich füttere. Danach kommt er noch kurz, will einmal gestreichelt werden, geht wieder in seine Box, rollt sich ein und um spätestens halb 8 schläft der kleine Kerl völlig friedlich und geschafft.

    Wir haben ja zum einen unseren Senior mit fast 12, und dann die beiden mittleren mit 5 und 6. Die drei Leben schon recht aneinander vorbei, es gibt den Opa und die anderen beiden.
    Loki sollte eigentlich erst nächstes Jahr kommen, allerdings hab ich bei 2 kleinen Kindern und Welpe gestreikt. So ist er jetzt schon da, die beiden finden ihn mittlerweile ganz gut und verstehen sich, der Opa findet die kleine nervensäge völlig überflüssig. Den muss man auch wirklich schützen, der kommt einfach gar nicht schnell genug hoch um vor dem kleinen zu flüchten. Das ist grade etwas nervig.

    "Angst" hab ich auch mal davor, wenn die anderen beiden dann zusammen alt sind. Sie sind ja nur ein gutes Jahr auseinander und hoffentlich einfach noch ewig lange fit

    Ist doch völlig irrelevant.
    Die andere HH hst ihren hochgenommen, der Hund der TE hat gebissen.
    Geh zum Anwalt, lass dir da helfen und gut ist. Diese Diskussion hier führt doch zu gar nix.

    Selbst wenn ich weis das ich den Hund nicht hoch nehmen soll, evtl tu ich es in einer stresssituation ja doch? Aus Angst, schlechten Erfahrungen, was auch immer. Deshalb darf der andere noch lange nicht hoch springen und beißen.