Beiträge von MarthasArko

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    Hach ja, auf der einen Seite ist dieser Führerschein eine super Sache. Regelmentierung und Kontrolle der Hunde und ihrer Halter. Und so lange ich den Klischee-Labbi hab, der das ohne viel Mühe machen kann, reg ich mich nicht drüber auf.

    Aber sobald Ich "Alltagstauglichkeit" höre, schrillen bei mir die Alarmglocken. Weil mein eigener Hund kann das nicht leisten, was man gemeinhin unter Alltagstauglichkeit versteht, und wird es auch nie können. Und wenn man uns dann in ein Schema pressen wollte, käm da nix bei raus. Das sagt erstmal gar nix über meine Qualitäten als Hundehalter aus (in unserem Fall, behaupte ich mal ganz frech, es gibt bestimmt genug Leute, die sich tatsächlich schlicht keine Mühe geben).

    Und das jetzt hier viele dagegen sind: ich glaub da schimmert eine Prüfungsangst durch, die irgendwie jeder hat. Und in einer Welt, wo der Hund "perfekt" funktionieren muss, kann einem schon Angst und Bange werden, wenn von so einem Test abhängen soll, ob man den geliebten Hund behalten darf oder nicht, nur weil er (aus eigener Sich) völlig blödsinnige Dinge können muss.
    Wollen wir hoffen, dass der Hundeführerschein mit viel Augenmaß und gesundem Menschenverstand abgenommen wird.

    Jup, so ist es bei mir, OBWOHL mein Hund keinen angeht und zur Seite, statt drauf geht... Denn würde man mir meinen Hund nehmen, könnte ich mir das nie verzeihen.
    Und ja, ich bin kein Mensch für Prüfungen.
    Ich brauchte sogar Trainerwechsel, weil mir der ein oder andere Trainer zu sehr wie ein Lehrer, der mir gleich die gehasste Lateinprüfung vor die Nase legt, rüber kam. Und das, obwohl ich fleißig übe und mein Hund bei weitem kein schlechter/unfähige/dummer/unerzogener Hund ist.

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    Dem stimme ich als Doggenbesitzerin zu ;)


    Okay, das ist schon mal in so weit eine Aussage, dass ich schon gehört habe, dass der zu hohe Proteingehalt zu einem viel zu schnellen Wachstum führt...

    Gibt es irgendwelche Richtwerte (Prozentsätze), auf die man beim Futter achten sollte?
    Bein manchen Hunden ist das ja so, ist das bei den sehr großen Hunden auch so?

    Sorry, dass ich euch so löchere, aber es interessiert mich sehr und meine Freundin natürlich noch mehr. Und hier sind einfach auch ein paar Personen im Forum, die Ahnung haben und so weiterhelfen können.

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    Naja, was erwartest du denn? Die Rasse ist jetzt nicht soooooo bekannt...


    PocoLoco erfasst es damit sehr gut

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    ]Nunja, es ist ja nicht allein eine Sache des germanischen Bärenhundes wie große Hunde gefüttert werden. Die Doggenbesitzer können genauso ihren Senf dazu geben.[/b]

    Es geht darum, dass große oder sehr große Hunde soweit ich weiß eher groß gehungert werden sollen, so wie es auch biewer schrieb

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    Soweit ich weiß, sollen große Rassen möglichst langsam wachsen und sich quasi eher großhungern.
    Damit die Gelenke nicht überbelastet werden.

    Daher würde ich und natürlich auch meine Freundin gerne wissen, worauf ich achten muss.

    Derzeit erhielt ich ja folgende Antworten:
    - moderater RP-Gehalt (doch welcher ist moderat bei solch einem groß werdenden Hund?
    - bei Kalorien, Kalzium und Proteinen wegen Panositis aufpassen (was heißt das nun? Wie hoch sollte der Gehalt sein?)

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    Meine Antwort auf das Thema kann ich dir beim nächsten Dpaziergang mal mitteilen, aber was ich dir jetzt sagen wollte: Den musst du mir dann unbedingt mal vorstellen. Ich liebe diese Rasse, wenn ihr dann nicht aufpasst; nehm ich ihn mit! Sam wird sich freuen


    Jessi, die "Kleine" wirst du sicherlich auch irgendwann kennen lernen. Sie ist wirklich ein Augenschmaus und vom Charakter einfach der Hammer. Und wie du siehst, es wird kein Herdi (hatte dir ja letztes Mal schon von der Freundin erzählt :) ), aber trotzdem ein großer Hund :)
    Wäre super, wenn du mir evtl. schon per PN ein paar Tipps schicken könntest

    Habt ihr evtl. auch irgendwelche Buch-Tipps? Habe bislang nur gute Bücher zum Thema BARF gefunden :(

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    Ich finde es schadet grundsätzlich nie etwas zu lernen und den hund schon mal gar nicht.

    Es wird wahrscheinlich so sein das Dinge geprüft werden die für den Großteil der Hunde wichtig ist. Ich sehe immer wieder Hunde am Geschäft angebunden. Ich sehe vorallem ständig HH die ihre Hunde im Restaurant nicht im Griff haben.

    Ich bekomme immer einen riesen schrecken wenn ich Essen gehe und unter dem Tisch kommt ein hund bellend vor geschossen. Wie mag es dem Kellner erst gehen?

    Unsere Hunde müssen sich unauffällig verhalten und das üben wir eben immer wieder.

    von der Couch geschrieben


    Das auf jeden Fall.
    Meiner musste ja auch viele Sachen kennen lernen
    - in Einkaufcentrum entspannt herum laufen, auch den Aufzug nehmen (egal ob Glas oder nicht)
    - Im Restaurant entspannt sein
    - Bus/Zug/Bahn fahren
    nur als Beispiel.

    Trotzdem gehe ich nicht mit meinem Hund Klamotten kaufen, gehe lieber alleine ins Einkaufcentrum. Doch ich weiß, dass ich mir eine Rasse ins Haus geholt habe, die gerade bei wilden Sachen unruhig werden kann. Daher wurde so Ruhe und Zusammenarbeit trainiert. ABER das heißt nicht, dass er jede Situation nun freudestrahlend mitmachen würde. Fremde Personen sind dabei nur ein Beispiel. Er LIEBT bekannte Personen, bei fremden jedoch wägt er ab. Sheltie halt. Wichtig ist einfach für ihn, dass ich dabei bin und ihn leite auch ab und an dadurch die Sicherheit gebe.
    Und genau das ist der Grund, warum ich die Tests und deren Auslegungen und Notwendigkeit so interessant finde - ohne sie zu werten.

    RuDako, danke für deine sehr ausführliche Antwort :)

    Gut, meiner würde einem Kind aus dem Weg gehen, so weit es möglich ist. Geht es nicht weiter, verharrt er in der Position, bis er befreit wird - hatte bereits so eine Situation. Einmal und nie wieder.
    Habe in der Situation gerade mein Brot bezahlt.
    Arko war vor dem Laden (für mich gut einsehbar) angebunden. Als das Kind kam, hat es ihn mit der Intention, ihn streicheln zu wollen, bedrängt. Er saß mit dem Hintern zur Wand, den Kopf weggedreht, beschwichtigend, indem er sich über den Mundbereich leckte - diese Situation zeigte sich, als ich mich vom Bezahlen wieder zu ihm drehte (es handelte sich um Sekunden).
    Erst dann konnte ich ihm zur Hilfe eilen und das Kind von ihm wegschicken.

    Ich fände es einfach interessant, wie solche Reaktionen in den unterschiedlichen Prüfungen ausgelegt werden. Immerhin war er nicht entspannt.
    Letztendlich war für mich seid dem klar, dass ich meinen Hund noch nicht einmal irgendwo vor einen Laden anbinde, obwohl ich ihn immer sehen kann. Denn nur in den Sekunden des Bezahlens kann er schon in eine Situation gebracht werden, die für ihn sehr unangenehm sein kann - und in der ich ihm nicht sofort hilfreich zur Seite stehen kann.