Beiträge von Fusselnase

    Dann warte noch ein paar Tage, ist ja alles noch neu für ihn. Und dann probiers wirklich mal mit der Schöpfkelle!

    Bis dahin möglichst viel trinken und möglichst häufig pieseln lassen - und wie die anderen schon schrieben lieber kein Trockenfutter geben.

    Zitat

    Wenn der Hund wirklich Steine hatte, wird man mit Methazid nicht weit kommen.
    Zur Vorbeugung von Struvitkristallen zusammen mit der passenden Diät und auch noch um auflösen von Kristallen - ebenfalls in Kombination mit Struvitdiät - kann es gute Dienste tun, aber Steine wird Methazid defintiv nicht auflösen.

    Ich kenne die Tabletten nicht, aber ich nehme an, dass es Methionin ist?

    Du, ich habe bei Berta 2-3 cm große Struvitsteine wegbekommen, mit L-Methionin und entsprechend angepasster Ernährung. :)
    Der Tierarzt in der Tierklinik Potsdam hatte schon die Messer gewetzt und war vollkommen perplex. Der hatte auch nicht damit gerechnet.

    An die Themenerstellerin: Lass es erstmal gründlich abchecken. Hat er Steine oder Kristalle, wenn ja, welche etc. Gibt dazu eine Urinprobe an, die aber ganz frisch sein muss, am besten von morgens vor dem Füttern (nach dem Füttern ist der Urin immer etwas basischer).
    Das geht ja erstmal auch ohne Hund. Der soll einen Stick reinhalten und den Urin zentrifugieren. Naja, das kann er dir ja alles selbst erklären.
    Tipp für die Urinprobe: Bewaffne dich mit einem sauberen Glas und einer Suppenkelle, am besten einer, die du danach nicht wieder für die Suppe brauchst. Mit der Suppenkelle kannst du den Urin gut auffangen und in dann ins Glas füllen.
    Und dann wie gesagt gleich zum Tierarzt bringen (höchstens eine Stunde später).

    Dann können wir dir auch sagen, wie du am besten weiterhin vorgehen sollst. :smile:

    Zitat


    Und umgekehrt erlebt man das genauso. Man wird regelrecht angeschnauzt, wie man es wagen kann, einen Hund vom Züchter zu holen, wo es doch so viele arme Tiere im Tierheim gibt. Wohlgemerkt: vorher fanden diese Leute Devlin toll, hielten ihn aber - weil die Tierschutzleute ja so hundeerfahren sind - für einen Mischling*g*. Aber sobald man dann sagt: Das ist kein Mischling, puff, kommen lauter Vorwürfe. Alles auch schon selbst erlebt. Und nicht wirklich nachvollziehbar.

    Von daher: sowas gibt es auf beiden Seiten.

    Klar gibt es das auf beiden Seiten. Aber das macht´s ja nicht besser!

    Zitat

    Ich kann es nur begrüßen, dass sich einige Menschen vom Tierschutz distanzieren.
    Sie nehmen sich quasi selbst aus der Vermittlung. So spart man zeit, personal, nerven und geld.


    :gut:


    Ich finde es schade - auch wenn es klar war, dass das passieren wird -, dass sich das wieder zu der üblichen "Hund vom Züchter oder aus dem Tierschutz - und wer ist der bessere Mensch" - Diskussion entwickelt. Im Grunde ging es um das Vorurteil Tierheimhunden gegenüber, nicht mehr und nicht weniger.
    "Vorurteil" heißt, dass man urteilt, ohne wirkliche Kenntnisse zu haben, entweder von der Sache allgemein oder von einem konkreten Fall. Das heißt nicht, dass es keine schwierigen Tierheimhunde gibt oder dass es verwerflich ist, einen Hund vom Züchter zu nehmen.

    So langsam sollte doch klar sein, dass es guten und schlechten Tierschutz gibt, gute und schlechte Züchter, gute und schlechte Hundehalter und jede Menge Grauzonen dazwischen.
    Ob man einen Hund vom Züchter nimmt oder aus dem Tierschutz bleibt glücklicherweise jedem selbst überlassen. Rechtfertigen muss sich dafür keiner, es wäre nur schön, wenn man nicht im Brustton der Überzeugung etwas behaupten würde, was schlichtweg nicht stimmt. Auf beiden Seiten. ;)

    Sachliche Kritik ist an an entsprechender Stelle natürlich in Ordnung und auch wichtig.

    Bei Morbus Addison fressen sie ja meist auch schlecht, oder? Aber vielleicht ist das auch bei jedem Hund anders.
    Ich kann dir leider auch nichts sagen, aber ich drück die Daumen, dass alles nicht so schlimm ist. Ich mache mit meiner Maus gerade Ähnliches durch und weiß, wie blöd das alles ist.

    :cuddle:

    @Devlin: Doch, es ist einfach bzw. es kann einfach sein - und man kann auch viele Probleme nicht haben, die andere haben, deren Hunde von klein auf bei ihnen waren. Es ist ja nicht so, als würde die Sache mit dem "Hund großziehen" immer problemlos laufen.

    Ganz genau das ist es, darum geht es. :gut:

    Wer die vielen glücklichen Geschichten über Tierheimadoptionen nicht kennt, der hört nicht richtig hin.
    Wer mit Tierheimhunden nichts anfangen und nicht verstehen kann, dass man die Menschen ein bisschen kennenlernen möchte, denen man ein Tier anvertraut, der kann sich ja vom Tierschutz fernhalten.

    Also - alles gut. ;)

    Zum Thema nochmal: Was ich auch bemerkenswert finde ist, dass erstaunlich viele Menschen solche Sprüche klopfen, die selbst noch nie was mit Tierheimtieren zu tun hatten. Aber sie wissen natürlich trotzdem bestens Bescheid, besser als wir, die Erfahrung damit haben (denke da an einen bestimmten Arbeitskollegen...). Seltsam, oder?

    Aber es lohnt sich wirklich nicht, andere überzeugen zu wollen. Wenn jemand explizit ein Tier vom Züchter will - bitte. Aber wenn er im gleichen Atemzug behauptet, Tierheimtiere hätten alle einen Schaden, dann kann ich das nicht so stehen lassen, während zwei der liebsten vorstellbaren Tierheimhunde neben mir sitzen.

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    Mit Menschen, aus deren Mündern so ein Quark kommt, könnte ich ehrlich gesagt nur schwer befreundet sein... (merke: Ich meine nicht Menschen, die Tiere vom Züchter haben ;) ).

    Ich kenne das glücklicherweise nicht, jedenfalls nicht so extrem. Vorurteile begegnen mir schon recht häufig, aber meistens kann man mit denen ja ganz einfach aufräumen. Und in meinem näheren Umfeld hat inzwischen auch der Begriffsstutzigste eingesehen, dass Tierheimhunde ganz wunderbare Begleiter sein können.

    Komisch finde ich die Dialoge auf der Straße, die ich öfter habe. So zum Beispiel:

    "Ach, Sie haben aber nette Hunde! Die sind aber brav und so verschmust"

    "Ja, die sind wirklich sehr freundlich und unkompliziert"

    "Die haben Sie aber wirklich gut erzogen!"

    "Ach, ich habe die gar nicht erzogen, die sind einfach so"

    "Ja, aber man merkt deutlich, dass die es immer gut hatten, so freundlich, wie die sind"

    "Naja, die hatten es eigentlich nicht immer gut, im Gegenteil, die waren viele Jahre in nicht sehr schönen Tierheimen"

    "Oh! :fear: Oh, da sind sie aber mutig. Nein, also das würde ich ja nicht machen. Da weiß man ja nicht was man kriegt und was die vorher erlebt haben. Die haben ja alle einen Knacks weg. Nee, also das würde ich lieber nicht machen"

    :muede:

    Genauso habe ich das schon mehrfach erlebt. Einmal hat sogar ein Mann an der Bushaltestelle losgeprustet, als er das mitbekommen hat.

    Das klingt doch eigentlich alles sehr gut! :gut:

    Ich finde es in eurem Fall auch wirklich vollkommen in Ordnung. Besonderer Hund, besondere Situation, besondere Maßnahmen. Ich bin nur etwas vorsichtig, wenn daraus allgemeingültige Schlussfolgerungen abgeleitet werden (könnten), denn es heißt ja nicht, dass es grundsätzlich gut für einen Hund ist, 8 Stunden alleine zu bleiben.
    Aber vielleicht bin ich da auch überbesorgt, und natürlich gibt es auch jenseits vom Optimum wunderbare Mensch-Hund-Umfeld-Konstellationen. :)