Beiträge von Fusselnase

    Selbst wenn du keine Verwandten dort hättest - ist doch deine Entscheidung. Ich habe keine Verwandten in Italien, aber ich versuche da trotzdem zu helfen. Mein Geld, meine Zeit, meine Entscheidung.
    (Ich habe übrigens auch schon so einige Hunde vorm Tierheim - vorm örtlichen Tierheim - bewahrt. Einer davon wurde sogar an einen DF-User vermittelt. :p )

    Zu Slowenien: Da kenne ich leider keinen Verein. Wenn deine Verwandten in Grenznähe zu Italien, Ungarn oder Kroatien wohnen, könntest du deine Suche vielleicht auf diese beiden Länder ausdehnen, falls du in Slowenien selbst nicht fündig wirst. Hoffentlich habe ich das jetzt geographisch richtig gesagt.
    Freut mich jedenfalls zu lesen, dass die Situation in Slowenien nicht (mehr?) schlimm zu sein scheint. Mach Hoffnung! Aber du hast schon Recht, vieles sieht man vielleicht auch einfach nicht.

    Kann man nicht pauschalisieren. Auch ein ängstlicher und auch traumatisierter Hund kann sich hier gut einleben und gut entwickeln. Man muss den richtigen Platz für den Hund finden.
    Es gibt aber auch Hunde, die so viel Angst haben, dass ich sie lieber da lassen würde, als sie in ein Leben zu zwingen, mit dem sie eigentlich nicht zurecht kommen.
    Zumal es auch viele Hunde gibt, die damit nicht so große Probleme haben, und die haben´s ja auch nötig.

    Deshalb finde ich es ja auch wichtig, dass man mit seiner Arbeit ein Tierheim im Ursprungsland unterstützt, so dass man z. B. Angsthasenzwinger o. ä. einrichten kann.

    Ansonsten gibt es auch vereinzelt Hunde, die nur aus Angst bestehen, und zwar immer, auch in ihrem Zwinger. Da würde ich sogar ans Einschläfern denken.

    Wollte noch was hinzufügen.

    Ich würde mir bei der Suche nach einem Verein ganz viele Beschreibungen ansehen und schauen, wie differenziert sie sind. Das gibt Aufschluss darüber, wie ehrlich die Beschreibungen sind.

    Zu den Pflegestellen: Auch da steht oft was auf den Seiten. Wichtig wäre mir zu wissen, wie es mit dem Tierarzt läuft - manche Vereine haben feste Tierärzte, was mir nicht unbedingt gefallen würde. Aber meist kann man die Rechnung einreichen oder aber der Tierarzt schickt die Rechnung direkt an den Verein. Das muss natürlich alles vorher mit dem Verein abgesprochen werden. Aber wie das läuft, würde ich vorher klären wollen.
    Auch die Vermittlungsmodalitäten: Wie viel Mitsparcherecht habe ich als PS?
    Ist der Hund über den Verein versichert (ist wohl in den meisten Fällen so, oder sogar immer?).

    Tja, das sind so die wichtigsten Dinge, die mir spontan einfallen.


    edit: Alex (biewer): Ich habe deinen Beitrag eben auch nicht gesehen! :???: Jetzt ist er da und du schreibst im Prinzip das Gleiche wie ich (nur nicht so wirr). Sorry!

    Wollte noch was hinzufügen.

    Ich würde mir bei der Suche nach einem Verein ganz viele Beschreibungen ansehen und schauen, wie differenziert sie sind. Das gibt Aufschluss darüber, wie ehrlich die Beschreibungen sind.

    Zu den Pflegestellen: Auch da steht oft was auf den Seiten. Wichtig wäre mir zu wissen, wie es mit dem Tierarzt läuft - manche Vereine haben feste Tierärzte, was mir nicht unbedingt gefallen würde. Aber meist kann man die Rechnung einreichen oder aber der Tierarzt schickt die Rechnung direkt an den Verein. Das muss natürlich alles vorher mit dem Verein abgesprochen werden. Aber wie das läuft, würde ich vorher klären wollen.
    Auch die Vermittlungsmodalitäten: Wie viel Mitsparcherecht habe ich als PS?
    Ist der Hund über den Verein versichert (ist wohl in den meisten Fällen so, oder sogar immer?).

    Tja, das sind so die wichtigsten Dinge, die mir spontan einfallen.

    Zitat


    Hm...wie sucht man sich eine TS-Orga raus? Welche Kriterien wären so wichtig? Außer natürlich die offensichtlichen Rahmenbedingungen....gibt ja aber auch Erfahrungswerte und Empfehlungen und nach diesen würde ich euch gerne Fragen.


    Zum Thema nochmal: Also ich finde es gut, wenn es eine gute Durchmischung der Tiere gibt, das heißt, dass nicht nur junge Hunde vermittelt werden, sondern auch alte, auch mal kranke etc. Sonst hätte ich dsa Gefühl, dass sich er Verein nur die Rosinen herauspickt.
    Ich persönlich mag es, wenn ein Verein nicht so viele Baustellen hat, sondern nur ein oder zwei Tierheime unterstützt. Das liegt aber auch daran, dass ich schnell überfordert bin mit zu vielen solcher Baustellen. Das ist also eine ganz persönliche Sache.
    Am besten ist es, wenn die Vereinsarbeit Tierschützer vor Ort in ihrer Arbeit unterstützt. Inwiefern das nur Schadensbegrenzung ist oder echte aufklärerische Arbeit mit Kastrationsaktionen etc., hängt auch ein bisschen von dem Ort ab, an dem das stattfindet. Grundsätzlich ist es natürich begrüßenswert, wenn vor Ort gute Arbeit geleistet wird (für die die Hundevermittlung ins Ausland eine sehr wichtige Unterstützung sein kann, finanziell und emotional).
    Dann finde ich es auch wichtig, dass die Arbeit transparent gemacht wird. Wo genau befinden sich die Hunde, wie ist die Situation, wie soll die Situation verbessert werden etc.

    Ich mag es auch nicht, wenn es zu gefühlsduselig ist.