Beiträge von Fusselnase

    Solange ich kein Auto hatte, habe ich auch meist keins vermisst.
    Mittlerweile habe ich das Auto und faende es wirklich anstrengend und zeitraubend ohne.

    Oh, so geht es mir auch. Erstes eigenes Auto mit 37, vorher bin ich mit den Hunden immer Zug gefahren.
    Jetzt weiß ich: Nie wieder!
    Ich möchte die Freiheit mit Auto nicht mehr missen.

    Die Mutter eines Schülers erzählte mir, dass die Anschaffung des Autos für sie ein einschneidenderes Erlebnis war als die Geburt ihres Kindes.

    Externer Inhalt www.cosgan.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Aber natürlich geht es auch ohne Auto.

    Wie sind denn eure Erfahrungen bzgl. Tierheim? Ich habe in verschiedenen TH schon unterschiedlichste Erfahrungen gemacht, allerdings immer nur als Gassigeher und von dem, was man da so zufällig mal mitbekommen hat. Da hat man schon teilweise das Gefühl, manche TH wollen ihre Hunde gar nicht hergeben, teilweise wird überhaupt nicht an Berufstätige abgegeben.

    Ich würde das auf jeden Fall gleich ansprechen. Damit zeigst du, dass dir bewusst ist, dass ein Hund nicht dafür gemacht ist, den ganzen Tag allein zu sein (schlecht forumuliert, aber ich denke du verstehst, was ich meine). Natürlich solltest du dann auch gleich einen hieb- und stichfesten Plan für die Betreuung bzw. den ausgiebigen Gassigang zwischendurch haben.
    Es kann trotzdem passieren, dass gleich abgewunken wird. Dann musst du es eben woanders probieren. Ist ja auch nicht leicht fürs Tierheim, denn man kann ja nicht mit Sicherheit voraussagen, ob ein Hund allein bleiben können wird.

    Genau so sehe ich das auch - aber ich fürchte, die Positionen werden sich hier nicht annähern leider.

    Ach - ich finde gar nicht, dass hier so gegensätzliche Meinungen vorherrschen. Natürlich bewegen sich die Meinungen ein wenig auseinander, aufgrund der unterschiedlichen Erfahrungen und/oder Empfindlichkeiten. Aber hier wurde doch oft geschrieben, dass es nicht so extrem abgelaufen ist und auf der anderen Seite für ein bisschen Verständnis für die Seite der Vereine/Pflegestellen geworben.
    Ich finde es auch gut zu sehen, dass manche sich mit dieser Selbstauskunft überrumpelt oder ausgefragt fühlen. Darüber habe ich mir noch gar nicht so viele Gedanken gemacht, weil ich selbst eher auskunftsfreudig bin.
    Ich finde den Austausch hier eigentlich ganz gut!

    Ich find es halt teilweise zu privat und vor allem sind das Sachen, von denen man sich in einer VK ja persönlich überzeugen könnte. Schreiben kann ich in einer Selbstauskunft ja viel....

    Die Vorkontrolle ist nach meiner Interpretation nur dazu da, um die vorher bereits besprochenen Punkte (ob nun mündlich oder schriftlich) soweit möglich zu überprüfen und sich einfach nochmal ein Bild vor Ort zu machen. Fürs Gesamtbild eben.
    In der Regel sollte da die Vermittlungsarbeit bereits abgeschlossen sein, es sei denn, die Vermittlerin selbst führt die VK durch. So sehe ich das zumindest, aber ich weiß, dass das oft anders gehandhabt wird.
    Ein Selbstauskunftsbogen ersetzt natürlich nicht das persönliche Gespräch mit dem Vermittler/der Pflegestelle.

    Das meine ich ja. In der Selbstauskunft kann ich doch sonst was schreiben. Selbständig, steinreich, immer zu Hause, Hund darf sogar im Bett schlafen etc. und wenn die VK durch ist, bau ich mir nen Zwinger in den Garten, Hund rein und das wars (natürlich NICHT ernst gemeint).

    Dann hast du´s aber schriftlich. So kann man die Daten gleich weiter geben, z. B. an die Person, die die Vorkontrolle macht. Ich mache z. B. keine Vorkontrollen mehr, ohne nicht vorher entsprechende Informationen zu bekommen.
    Über die Fragen in so einem Bogen kann man sich natürlich streiten. Die meisten Dinge, die du aufgeführt hast, kann ich aber nachvollziehen. Fragen nach dem Einkommen oder nach der bevorzugten Fütterungsart gehen auch für mich zu weit, die wurden mir bisher allerdings noch nie gestellt. Ich würde das einfach frei lassen oder unverfänglich antworten und schauen, wie drauf reagiert wird.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, haben dich erstens vor allem einige Fragen gestört, die dir überzogen erschienen, und zweitens, dass es vor dem Ausfüllen kein Gespräch gab und du den Hund nicht vorher kennenlernen konntest. Ich würde auf dieses Gespräch bestehen (grammatisch richtig? bin grad verwirrt*), gerne auch mit der PS. Aber nicht darauf, den Hund kennenzulernen, bevor der Verein nicht schon was von dir weiß. Wie Jana schon schrieb, stell dir vor, ein Interessent fährt hin, verliebt sich und fällt dann als Adoptant aus irgendwelchen Gründen weg.
    Ich fänd´s als Pflegestelle auch nicht so toll, wenn jemand meinen Pflegehund besuchen will, der mir aber (erstmal) nichts von sich verraten möchte. Keine gute Grundlage für mich, meinen u. U. geliebten Pflegehund wegzugeben. Ist so schon schwer genug!

    Im Kern geht es ja nur um die Frage, ob erst die Selbstauskunft mit allem Pipapo ausgefüllt oder erst ein Kennenlernen stattfinden sollte. Ich denke, das kann man auch davon abhängig machen, wie weit die PS entfernt ist. Je mehr Umstände für die Interessenten, desto mehr würde ich vorher abklären wollen.

    Ein persönliches Gespräch vorzuschalten ist natürlich immer sinnvoll. Dann kann man schon vieles klären. Und die Zeit sollten sich die Vermittler schon nehmen, andernfalls lieber weniger Hunde in der Vermittlung haben.

    *http://www.spiegel.de/kultur/zwiebel…n-a-338517.html

    Ja, das stimmt schon, ich habe da auch eher an meine Hunde gedacht, die schon auf die leisesten Andeutungen geachtet haben. Da die aber alle so waren, habe ich es generalisiert. Man könnte besser sagen: Erstmal leise versuchen, dann bestimmmter. Wenn das nicht fruchtet, dann kann man ja streng werden. Man muss ihnen ja erstmal die Chance geben, zu kapieren, was erwünscht ist und was nicht.