Beiträge von Fusselnase

    Bisher hatte Remus in England noch keine einzige Zecke und das ganz ohne Behandlung =). Soweit ich weiss gibt es die Zecken hier nicht wirklich- als ich erzaehlt habe das Remus in Deutschland im Sommer ohne Kokos etc. gleich mehrere pro Tag heimschleppt wurde ich hier nur unglaeubig angesehen und mir wurde gesagt, dass der Hund von besagten Leuten noch nie eine Zecke oder Zeckenbehandung gesehen haette. Bisher kann ich die Zeckenfreiheit bestaetigen wobei ich mich damit jetzt nicht vebreitungstechnisch beschaeftigt habe.

    OK, ich wandere aus: In deine Gegend!

    Hunde sind hier (leider) nicht in Restaurants erlaubt. Zumindest ich habe es immer genossen auf laengeren Wanderungen auch mal im gutbuergerlichen Biergarten oder Restaurant einzukehren und Hund hat dann unterm Tisch geschnarcht. Das gibt es hier nicht wirklich. (Zumindest wurde mir das vond en Englaendern so beigebracht, die fanden es lustig als ich erzaehlt habe, dass Remus im Restaurant immer schoen unterm Tisch schlaeft...''In the what?! RESTAURANT?!'' da gehoeren Hunde wohl hier nicht hin- ooops.

    OK, doch nicht.

    Ich schalt mich mal unauffällig ein, weil ich dir sagen wollte, dass ich deinen kurzen gesellschaftlichen Abriss total interessant fand!

    Vor allem auch das hier, weil ich mich tatsächlich gefragt habe, weshalb das ausgerechnet ein Labrador ist - habe immer gedacht, dass ein Pointer oder English Setter da viel besser reinpassen würde. :)

    Es ist im Übrigen kein Zufall, dass der Hund in 'Downton Abbey' ein gelber Labrador ist... soll ja die Zielgruppe ansprechen - und das ist nun mal die middle class.

    Also bei unserem Daniel war es auch so, dass er am Anfang umkompliziert im Umgang war und nach einer Zeit hat er dann gezeigt, dass er jetzt nicht unbedingt mit fremden Rüden kann. Man kann sagen, umso mehr er sich eingelebt hat umso mehr haben sich seine schlechten Seiten gezeigt.

    Klar, das gibt es! Aber ich würde niemals sagen, dass das häufig der Fall ist.
    Es hängt auch davon ab, ob ein Hund überhaupt schlechte Seiten hat, denn das trifft ja nicht auf jeden Hund zu!

    Deshalb sage ich immer: die ersten zwei Wochen aus dem Protokoll schreiben.
    Aber "aggressiv" auf Umweltreize reagieren - damit kann ich irgendwie nichts anfangen.

    Jedenfalls war es bei mir nie so. Da ging es immer nur bergauf.
    Wenn sie sicherer werden, hören sie auf einmal etwas sparsamer - das kenne ich allerdings auch. ;)

    nach einer gewissen frist fängt der hund nun aber an aggressiv auf sehr viele oder auch alle umweltreize zu reagieren

    Das erlebst du sehr oft? Ich habe das noch nie erlebt, weder bei mir noch bei anderen. Bzw. ich kann mir nicht vorstellen, wie sich das äußern soll, wenn ein Hund aggressiv auf Umweltreize reagiert. Was genau meinst du denn damit? :???:

    Aber Ruhe reinbringen finde ich auch richtig und wichtig!

    Das weiß man aber als Anfänger nicht. Und vielleicht auch nicht als jemand, der immer einfache Hunde hatte. Das ist das Problem, man kann es sich vorher einfach nicht vorstellen!
    Vorher schon zu denken, dass man hinterher sagt: "Wenn ich das vorher gewusst hätte..." ist doch paradox.

    Deshalb sage ich: Lieber entweder einen Hund wählen, bei dem es zumindest wahrscheinlicher ist, dass es relativ einfach wird oder wenn man einen bestimmten Hund haben will, mit dem es möglicherweise nicht so einfach wird, diesen vorher kennenlernen, und zwar gründlich. Nicht nur ein bisschen bei der PS mit dem Hund kuscheln, sondern so, dass man eine Vorstellung davon hat, was auf einen zukommt.