Beiträge von Fusselnase

    Das muss wohl so sein, mit Auslandshunden, oder wie seht ihr das?

    Nein, das sehe ich ganz anders. Ich hätte für alle meine Hunde meine Hand ins Feuer gelegt. Ganz besonders für Alma, die Hündin auf meinem Avatar. Die hätte ich auch mit einer Horde Kleinkinder allein gelassen.

    Hätte ich natürlich nicht wirklich, aus Prinzip nicht. Aber ich hätte alles verwettet, was ich habe, dass da nix passiert. Also jedenfalls den Kindern nicht.

    Ja, nimm das nicht persönlich (tust du auch nicht, glaube ich), es werden schnell mal Grundsatzdiskussionen draus (was ich nicht unbedingt schlecht finde). Hier sind eben alle möglichen Leute vertreten, mit einigen ist man auf einer Wellenlänge, mit anderen weniger. Mit manchen verbindet einen nur die Tatsache, dass beide Hunde mögen - und manchmal nicht mal das, ist mein Eindruck.

    Das ist wohl normal in einem so großen Forum! Aber ich finde es mitunter auch etwas schräg.

    Ich kenne da auf die Schnelle auch nichts. Aber vielleicht könntet ihr die Hunde tagsüber in eine Pension bringen! Im Grunde ist es ja egal, wo sie im Zwinger sitzen, sie kennen die Umgebung ja ohnehin nicht.
    Darf ich mal fragen, weshalb die beiden nicht zusammen in einem Zwinger sitzen können? Ich stelle es mir für einen 6-Monate alten Hund schwierig vor, wenn er das nicht kennt.

    Aber abgesehen davon brauchen wir an dieser Stelle doch nicht über das Ideal sprechen. Natürlich sind wir alle mehr oder weniger weit davon entfernt. Ich glaube aber, dass es dieses Lebenskonzept (wenig allein sein, viel gemeinsam mit dem Menschen machen, auch ruhen) den meisten Hunden gut tut.

    Und auch wenn ich es nicht richtig finde, Hunde in für sie unpassende Konzepte zu zwingen, weil es dem Menschen so gefällt, muss man irgendwo auch mal realistisch bleiben.

    Aber das Leben von unserem neuen Freund von Anfang an mitzuerleben ist natürlich auch wirklich etwas tolles.

    Im Grunde ist das bei einem Tierschutzhund aber auch so, weil das Leben vorher für viele dieser Hunde kein schönes war.

    Klingt etwas melodramatisch, aber ein bisschen ist es so. Meine Hunde waren z. B. immer sehr lange im Tierheim, eine sogar nachweislich ihr ganzes Leben lang. Und es ist soooo schön, wenn die das erste Mal über die Wiese rennen, so frei und froh...

    Bei einem Tierschutzwelpen müsst ihr sehr, sehr genau hinschauen. Erstens müsst ihr sicher sein, dass es sich um einen seriösen Verein handelt (die Welpen sollten bei den Vermittlungshunden also deutlich in der Minderheit sein) und zweitens müsst ihr euch im Klaren darüber sein, dass man bei diesen Hunden sehr wenig voraussagen kann, da man nur die Mutter und manchmal nichtmal die kennt.

    Ich persönlich bin ein Fan von erwachsenen Hunden. Man kann schauen, was man will und was man nicht will und mit guter Beratung (wenn es an eigener Erfahrung fehlt) genau den richtigen Hund finden.
    Also, ich überspringe jedenfalls immer gern die anstrengenden Phasen. ;)

    Das würde ich z. B. nicht als Klaps bezeichnen. "Klaps" ist ein Onomatopoetikum, d. h. es ist das, wonach es klingt. Es muss eben im Gegensatz zum Schlagen nicht unbedingt schmerzhaft sein, aber schön ist es trotzdem nicht.
    Wie genau das in dem Fall war oder ist, weiß ich natürlich nicht. Aber ich kann es verstehen, wie unschön es ist, wenn man das Gefühl hat, dass ein vermittelter Hund nicht gut behandelt wird. Das ist ja der worst case für eine PS.


    Deshalb: hinfahren, Gespräch suchen.