Beiträge von Fusselnase

    Mir ist es gleich, ob der Hund aus Deutschland oder dem Ausland kommt, im Tierheim leiden sie alle. Manche mehr, manche weniger, aber ein Zuhause hat jeder verdient, da kann man nicht unterscheiden finde ich. Der Hund in D weiß nicht, dass die Umstände im Ausland oftmals schlechter sind- und selbst wenn er das wüsste, das tröstet wohl kaum.

    :bindafür: Mein Reden! Sie brauchen es alle, und sie haben es vor allen Dingen und wie du sehr richtig schreibst auch alle verdient!

    Wo ist Fusselnase? Das ist doch hier genau ihr Thema.


    Im Sommerhäuschen! Aber jetzt wieder zurück in Berlin!

    Zum Thema: Schau mal, das hier sind meine Erfahrungen:
    https://www.dogforum.de/index.php/Thre…n-das-gutgehen/
    Ich bin also grundsätzlich absolut dafür! Und meine Hunde kamen alle aus dem Ausland, ich habe damit die allerbesten Erfahrungen gemacht. :)

    Meine Senioren waren allerdings höchstens 10 Jahre alt (so genau weiß man das natürlich nicht), als sie zu mir kamen, und die Einwände, die hier genannt wurden, sind nicht ganz von der Hand zu weisen.
    Allerdings kann man nicht sagen, dass ein Hund, der bisher wenig kennengelernt hat, in dem Alter grundsätzlich überfordert mit einem ganz neuen Leben sein muss. Dazu kenne ich einfach zu viele Gegenbeispiele und ich denke, dass es eine Typfrage ist, ob das gut geht oder nicht.
    Manche dieser Hunde brauchen ganze 30 Sekunden, um zu kapieren, in welchem Schrank die Leckerlis sind und dass das Sofa der bequemste Ort ist.
    Manche brauchen auch länger, aber ich würde das wirklich nicht am Alter festmachen. Für diese Hunde ist meist ein netter Ersthund eine große Hilfe.

    Wichtig wäre z. B. auch zu wissen, wie genau ihr wohnt und wie euer Alltag aussehen soll bzw. wie flexibel ihr da seid. Vielleicht habe ich das auch überlesen.
    Bei uns ist es so: Ich wohne zwar in der Innenstadt, habe aber ein tolles Auslaufgebiet in der Nähe. Bisher sind alle meine Hunde sehr gut in der Stadt zurechtgekommen, aber sollte ich doch mal ein Exemplar erwischen, das da etwas mehr Probleme haben sollte, dann kann ich die Stadtspaziergänge aufs Notwendigste reduzieren und die Waldspaziergänge ausdehnen (im Grunde mache ich es ja schon so).

    Ob Mäxchen ein Hund ist, der sich mit neuen Situationen gut zurechtfindet oder eher Schwierigkeiten hat, das müssen die Tierschützer in Griechenland beurteilen. Die Tendenzen kann man eigentlich ganz gut erkennen.
    Was ihn von meinen Hunden unterscheidet, ist, dass meine immer mit anderen Hunden zusammen waren. Den Punkt kann ich bei so einem armen Hund wie Mäxchen nicht einschätzen.

    Ihr müsst halt damit rechnen, dass gesundheitliche Probleme auftreten, die dann auch eine umfassendere Pflege nötig machen. Manche Hunde kann man dann nicht mehr alleine lassen. Meine Berta z. B. (kam mit 10 Jahren, wurde 17) habe ich irgendwann überhaupt nicht mehr alleingelassen - die rutscht oft nach hinten weg und kam dann nicht mehr hoch, auch nicht auf dem Teppich.

    Grundsätzlich sollte man, wenn man so einen alten Hund aufnimmt, für alles offen sein und einfach nicht mehr so viel erwarten. Das ist alles nicht mehr Pflicht, nur noch Kür!

    Aber es ist auch total schön, so einen Senior aufzunehmen und zu sehen, wie er aufblüht und alles in vollen Zügen genießt. Die zahlen einem alle Mühe tausendfach zurück! :smile:

    Und wenn ich auf die ganzen Anti-Stimmen gehört hätte, hätte ich 6 grooßartige Hunde verpasst.

    Was spricht denn dagegen, einen Tag damit zu verbringen? Du bist doch nicht 90 Jahre alt, es ist Sommer, die Sonne scheint und das Tierheim Verlorenwasser ist z. B. sehr schön gelegen. :)
    Wenn du einen Hund hast, wirst du sicher auch Ausflüge machen, damit der seinen Auslauf bekommt.

    Ja, aber nur, weil sie eine Hündin ist. Bei Rüden siebt das ja oft ganz anders aus.
    Ich begegne oft rüdenunverträglichen Rüden. Die Halter sind dann immer ganz erleichtert, wenn ich sage, dass meine beiden Mädels sind.
    Edit: Bezog sich auf den Beitrag davor.

    Feli galt ja auch als sehr ängstlich, ihr Name bedeutet auch "die kleine Ängstliche". Sie hat hier allerdings einen Senkrechtstart hingelegt, sonst hätten wir sie auch gar nicht behalten. Jetzt, nach 5 Monaten, wirkt sie wie ein ganz normaler Hund, als wäre sie von Anfang an hier gewesen.
    Was natürlich bei weitem nicht bei jedem scheuen Hund so ist!

    Allerdings hatte sie mit Ylvi auch einen Hund zu Orientierung da, und ich bin ziemlich sicher, dass ihr das enorm geholfen hat.

    Ich frage mich gerade, ob es gegen Hündinnen auch so Vorurteile gibt?


    Ich habe ja sehr viele Rüden im Bekanntenkreis, und oft denke ich: Nee, das wäre nix für mich.
    Da ist das ja aber dann kein Vorurteil, sondern etwas, das ich real beobachte.

    Vielleicht gibt es tendenziell diese Attribute, die den Rüden und den Hündinnen zugewiesen werden, mal mehr und mal weniger (oder auch mal gar nicht) ausgeprägt, und es hängt eben davon ab, was einem selbst mehr liegt.
    In meinem Fall wäre das: Ich komme mit der "Pflänzchen rühr mich nicht an"-Art besser zurecht als mit "Hengstmanieren".

    Ein Vorurteil wäre es, wenn ich sagen würde, dass alle Rüden sich so verhalten. Das Problem ist ja, dass ich es vorher nicht unbedingt weiß, wie Rüde xy tickt.
    Zickigkeit (was dann z. B. so ein Vorurteil bei Hündinnen wäre) finde ich irgendwie leichter erkennbar, vor allem, wenn es die Verträglichkeit mit anderen Hunden betrifft, was ja meistens der Falls ist. Die kann ich irgendwie leichter beim Aussuchen ausschließen.

    Ich bevorzuge eben liebe, eher zurückhaltende, kastrierte Hündinnen. Es kann aber auch sein, dass das schlichtweg das System "never chance a winning team ist". :smile:

    Aber es gibt auch viele Rüden, die ich sehr gern mag.