Beiträge von Fusselnase

    Ich bin eher beleidigt, wenn jemand meinen Hund nicht streicheln will. Wie kann man so nette, herzige Hunde nicht streicheln wollen? Frechheit!

    Vorhin waren wir im Hundeauslauf und saßen ein bisschen am Strand, neben uns setzte sich eine Dame (auch mit Hund) und Ylvi, ging ganz freundlich wedelnd zu ihr und wollte Kontakt aufnehmen (aber nicht aufdringlich, gar nicht). Aber die Dame hat sie null beachtet, dabei sah sie super niedlich aus. Da dachte ich: Pöh, dann eben nicht! Komm Ylvi, wir gehen! Das haben wir ja gar nicht nötig!

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    ;)

    Aber ernsthaft, ich gehöre auch zu der Fraktion, die sich eher freut, wenn Menschen meinen Hunden freundlich gegenübertreten. Übermäßige Grabschereien kenne ich auch gar nicht.
    Bei Kindern freue ich mich am allermeisten, aber ich erkläre denen ggf. schon, dass es besser ist vorher zu fragen.

    Na klar!! Ich hätte gern alle 6 auf einen Haufen! :smile:

    Der einzige Hund, der mich viel Kraft gekostet hat, war mein Reserl.
    Aber die war vom Wesen her so unglaublich liebenswürdig, dass ich froh bin, es nicht vorher gewusst zu haben.
    Ich würde sie auf jeden Fall wieder nehmen (vermisse sie sehr!), aber ich würde ein paar Sachen anders machen.
    Z. B. würde ich den perfekten Tierarzt finden, der sie gesund zaubern kann. :/

    Ich finde das Alter da auch nicht relevant

    Ja eben! Nur darum geht es ja!

    Dass nicht jeder Tierschutzhund an jeden Ort passt, sollte außer Frage stehen. Aber es kamen ja Aussagen, die sich generell dagegen aussprachen, einen alten Hund oder auch nur einen Hund aus reizarmer Umgebung in eine deutsche Stadt (oder überhaupt nach Deutschland) zu verpflanzen.

    Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich nicht weiß, ob das für Mäxchen der richtige Platz ist, und sogar, dass ich bei zwei, drei Punkten Bauchgrummeln habe.

    Noch eine kleine Anmerkung: Ich habe ja beides, Stadtwohnung und Haus auf dem Land mit 2000 m². Bei keinem der Hunde, auch nicht bei denen, die schon alt zu mir kamen, hatte ich das Gefühl, dass die sich in der Stadt weniger wohl fühlen als auf dem Land.
    Ylvi vielleicht ein bisschen, aber die mag einfach bei schönem Wetter in der Sonne liegen - und das ist ja auch nicht immer der Fall.
    Gerade die alten Hunde, die immer draußen waren, sind tendenziell eher Stubenhocker und scheinen sich drinnen sehr wohl zu fühlen.

    Du kannst dir sicher sein, dass ich das nicht schreibe, weil ich auf Teufel komm raus Recht haben will (was hätte ich davon?), sondern weil es einfach Tatsache ist.
    Die Hunde sind eben da, wo wir sind, und da geht es ihnen auch gut.

    Hast du vielleicht Lust, mal mit mir eine Runde im Grunewald zu drehen? :smile:
    Dann kannst du einen Griffon kennenlernen, der mindestens 5 Jahre in einem italienischen Tierheim saß (also fast sein komplettes Leben) und eine Dackelmix-Hündin, die im ungarischen Tierheim in der Pampa geboren wurde und 5 Jahre lang nichts anderes kennengelernt hat, bis sie zu mir kam.
    Beide leben jetzt bei mir in Berlin-Schöneberg.

    Wenn du danach immer noch sagst: Das war nicht richtig!, dann akzeptiere ich deine Meinung.

    und strauß hatte er vorher noch nie,die schlachtabfälle waren wild und pute/huhn,die straußenfarm ist ein dorf weiter;)


    Ok, bleibt aber der Punkt, dass man eine Ausschlussdiät über mindestens 8 Wochen machen sollte!
    Ich würde das nochmal machen, aber richtig. Z. B. mit Pferd, Süßkartoffel und Leinöl. Vorausgesetzt, er hat noch nie Pferd oder Süßkartoffel bekommen.
    Und nichts, aber auch rein gar nichts anderes, auch kein kleines Fitzelchen. Auch nichts Getrocknetes!

    Wenn es damit besser wird, dann hast du einen Ansatz, wenn es nicht besser wird - nun, dann hat der Hund eben ein paar Wochen Pferd und Süßkartoffel gefressen, ist ja auch nicht schlimm.

    Also, wenn da ein Hund ist, der weg soll, weil die Familie kein Interesse mehr an ihm hat, dann sollte man zumindest versuchen, einen Platz für ihn zu finden. Ist doch vollkommen egal, ob der Hund in Polen oder in Deutschland ist.
    Für mich ist Polen näher als Niedersachsen. ;)

    Ich würde Folgendes machen: Schreib verschiedene Tierschutzvereine an, schildere ihnen die Situation und bitte sie um Übernahme des Hundes. Sie können ja dann sagen, ob sie Kapazitäten frei haben. Parallel würde ich mich privat um einen Platz bemühen, also versuchen, jemanden zu finden, der ihn aufnehmen möchte.
    Im ersten Fall muss eben eine geeignete Pflegestelle frei sein, was nicht ganz einfach sein wird. Aber du kannst es versuchen! Besser wäre natürlich gleich ein Endplatz, aber es hat auch Vorteile, wenn ein Verein dahinter steht.


    Hier ist ein deutscher TSV der mit einem polnischen Tierheim zusammenarbeitet.

    In dem Tierheim war ich sogar schon mal. :smile:

    Ich würde auch diesen Verein anschreiben, aber auch andere. Mehr als nein sagen können sie ja nicht.

    Auf jeden Fall können die dir was zu den Einreisebestimmungen sagen.

    Übrigens: Falls du ihn gegen Tollwut impfen lässt (was du ja tun musst, solltest du ihn nach Deutschland bringen wollen), dann denk dran, dass er vorher gechippt werden muss, nicht andersherum.

    Viel Glück!