Beiträge von Fusselnase

    Hat euer spanischer Verein das denn irgendwie begründet?
    Wenn nein, könnt ihr da evtl nochmal anrufen und nach deren Erfahurungen fragen.

    Ich kenne den Verein absolut nicht und würde auch um eine Begründung bitten.
    Ich finde das immer schwierig zu beurteilen, auch Internetrecherchen helfen nicht immer. Eigentlich sind die nur aussagekräftig, wenn sich entweder ähnliche Beschwerden häufen oder wenn jemand glaubwürdig Dinge berichtet, die man ablehnen muss.
    Ansonsten ist es wie so oft im Leben - man muss nur lange genug suchen, dann findet man immer negative Erfahrungen. Der eine ist von Tierarzt xy begeistert, den anderen würden keine 10 Pferde dort hinbringen.
    Ich habe auch schon Negatives über Vereine gelesen, mit denen ich gut zusammenarbeiten konnte.
    Ich habe das mal erlebt, da schrieb jemand in einem Forum, er würde nie, nie, niemals mit Verein xy zusammenarbeiten, niemals! Auf Nachfrage stellte sich als Grund heraus: Die vermitteln alte Hunde für geringere Schutzgebühren als junge, und das sei ja wohl unmöglich! Alte Hunde seien doch nicht weniger wert!
    Ich schließe mich also Blue Dreams an - bitte um konkretere Hinweise und entscheide notfalls nach Bauchgefühl.

    Immerhin geht es ja auch um die kleine Maus da - die kann ja nun gar nix dafür. Und Vermehrerei und dergleichen wird man mit ihr wohl kaum unterstützen. :/

    Innenstadt einer Großstadt ist dagegen ja auch nochmal etwas ganz anderes.

    Ein Bild von gerade eben aus der Innenstadt einer Großstadt:

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    OK, die Weite kommt da nicht rüber, aber die gibt es da auch, ehrlich. Relativ, natürlich, aber dafür wirklich mittendrin. 1 Stunde können wir da locker laufen, mit viel Abwechslung: Wiese, Wald und Wasser. Wir können halbwegs alleine laufen oder Hundegesellschaft suchen.

    Und wenn es nieselt oder auch nur bewölkt, ist man da komplett alleine. Bis auf ein paar andere Hundebesitzer.

    Aber natürlich hast du Recht, am Stadtrand ist es natürlich ruhiger und grüner, aber auch Innenstadt ist nicht gleich Innenstadt.

    Ich mag das auch. Die Hunde wissen hier auch ganz genau, wo es Leckerchen gibt, z. B. beim Italiener an der Ecke oder in einer bestimmten Apotheke. Die Rattenlöcher sind auch höchst spannend. Leider gab es in letzter Zeit eine Rattenbekämpfungsmaßnahme, ich hoffe, die Bestände erholen sich wieder (hehe).
    Und Ylvi kennt alle Birnbäume im Tiergarten, was für sie von großer Bedeutung ist, sowie die Reiher-Stehplätze.

    Ich habe es sowieso gut, erstens haben wir den Tiergarten und den Grunewald in der Nähe und zweitens habe ich ein Sommerhäuschen auf dem Land. :smile:
    Und Feli ist momentan sowieso am allerliebsten drinnen (leider).

    Naja, gut - in Lappland hast du noch mehr Natur als bei dir... aber worüber reden wir hier eigentlich? Dass Hunde das brauchen oder dass du das brauchst?
    Wenn es hier um die Erfüllung der Bedürfnisse eines Hundes geht, dann sollten wir die erstmal definieren - und ich finde, dass zu hohe Ansprüche da nur ein schlechtes Gewissen oder Rechtfertigungszwang erzeugen.

    Wir weichen schließlich alle mehr oder weniger vom Ideal ab.

    Für mich ist es einfach wahnsinnige Lebensqualität aus der Tür zu treten und stundenlang zu laufen ohne auch nur einen einzigen Menschen zu treffen. Das ist in der Stadt, so gut wie unmöglich.

    Das ist eine Typfrage. Die einen mögen dies, die anderen das.
    Ich kenne und habe beides, und beides hat Vor- und Nachteile.
    Ich glaube, wenn man sich in der Stadt wohl fühlt, dann fühlen sich auch die Hunde wohl. :smile:
    Klar, ein riesiges Grundstück plus Wälder und Wiesen und ggf. noch mit Hundefreunden und Abwechslung - das ist sicher optimal. Aber Stadt ist auch nicht gleich Stadt.

    Aber eigentlich war das Thema ja ein ganz anderes, merke ich gerade. :???:

    Ja, das Ableinen muss man von Hund zu Hund entscheiden. Ich bin da recht schnell mutig, bei Resa und Ylvi war´s nicht so leicht wie bei den dreien davor.
    Nun mache ich es so, dass ich sie das erste Mal entweder in einem eingezäunten Gebiet ableine, oder erstmal an der Schleppe laufen lasse und dann schaue, wie sie reagieren.

    Was genau meinst du mit "fliegt raus"? Aus dem Raum, also bekommt Konsequenzen im Haus oder der wird abgegeben?

    Naja, das war etwas flapsig ausgedrückt. Deshalb habe ich das noch relativiert, als ich geschrieben habe, dass ich nicht besonders streng sein muss. Muss man auch nicht, man kann einen Hund auch freundlich rausschmeißen. :D
    Nein, jetzt ernsthaft. Also, bei der oben beschrieben Situation war es z. B. so, dass ich Resa vom Sofa geschoben habe. Aufs Sofa darf also nur, wer sich ruhig verhält. Das verstehen die ziemlich schnell!
    Im Extremfall würde ich einen Hund auch vor die Tür setzen, aber nur kurz.
    Aber wie gesagt, meist ist das gar nicht nötig.
    Dann lieber erwünschtes Verhalten verstärken!

    Wo und wie fütterst du eigentlich die Katzen? Futtern die immer gleich alles auf oder bleibt was stehen? In dem Fall würde ich einen hundesicheren Platz zum Füttern wählen, Hunde stehen auf Katzenfutter.

    @Fusselnase, haben sich die anfänglichen Probleme "in Luft aufgelöst", ohne dass ihr da intensiv trainiert habt? Also ihr habt ihnen bestimmt einfach Beständigkeit, Halt, Sicherheit und Liebe gegeben, dann hat sich das gelegt?

    Ja, genau! Dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen, das trifft es schon ziemlich gut.

    Das einzige, was ich trainieren musste, war das Alleinbleiben (mit Berta). Da hatte ich den Fehler gemacht, sie anfangs überhaupt nicht allein zu lassen.
    Jetzt sage ich immer: Bringt den Hunden gar nicht erst bei, dass immer einer da ist!
    Aber das war auch nicht dramatisch. Spätestens als Fricka dazukam, blieb sie problemlos allein.

    Es kann natürlich sein, dass ein Problem auftaucht. Aber das seht ihr dann ja und könnt die entsprechenden Maßnahmen ergreifen. Man muss sich ja nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten.

    Das ist auch meine Erfahrung. Die älteren Damen sind da eher freundlich-distanziert, das heißt, wenn die anderen nicht gerade rüpelig auf sie zurannten. Aber das muss man ja auch nicht mögen.

    Bis auf Feli waren aber alle nicht so verrückt nach Artgenossen, die hatten´s sich auch nicht immer leicht. Resa war total zerbissen, aber trotzdem immer lieb, auch zu Hunden. Sie hatte halt vor manchen Hunden Angst.
    Und Berta war super in Junghund-Rüpel einnorden. Da hat´s schon so manchem die Sprache verschlagen. :D


    Fusselnase, du wusstest doch gar nichts bis sehr wenig über die Hunde, oder? Die Beschreibungen bei Hunden aus solchen Stationen sind ja meistens sehr knapp und allgemeingültig. Bei uns kommt in 2 Wochen auch eine 11-jährige Hündin aus Ungarn an. Aber ich wundere mich, dass bei dir alle so toll verträglich sind. Nicht, dass ich das nicht glaube oder denke, Tierheimhunde sind böse (wir bekommen selber eine), aber ich hätte gedacht, dass die Zusammenführung da schon schwierig ist?
    Oder hattest du zum Sozialverhalten Infos?
    Meinen größten Respekt für dich!


    Nein, kein Respekt haben bitte! Wofür? Den haben die verdient, die sich anspruchsvolle Hunde nehmen, in die man richtig viel Arbeit reinstecken muss.
    Ich will´s nur einfach haben.

    Nee, ich wusste nicht viel über die Hunde, ich wollte das nie und will das auch jetzt nicht. Man nehme eine ältere, liebe, verträgliche, nicht zu ängstliche und eher ruhige Hündin und setze sie mir vor die Tür. Alles andere findet sich.
    Wobei ich jetzt auch eine ängstliche (und jüngere) Hündin habe, und das geht auch.

    Wenn ich jetzt wer weiß wie ausführliche Beschreibungen bekomme, nutzt mir das auch nichts, denn allzu viel sagen die ohnehin nicht aus. So ein Hund kann in einem Massenlager oder in einem Tierheim ganz anders sein als in seinem Zuhause. Habe ich jetzt gerade wieder erlebt, man erwartete einen sehr scheuen, misstrauischen Hund, der von Geburt an (?) im Tierheim ist - seit 14 Jahren - und bekommt einen selbstbewussten, willenstarken, neugieren und lernbegierigen und lieben Kumpel, der sofort angekommen ist. Das ist natürlich auch in andere Richtungen denkbar.
    Und ich würde mich von bestimmten Punkten eher abschrecken lassen, daher will ich das gar nicht so genau wissen. Ob ich Resa genommen hätte, wenn ich ihren Gesundheitszustand gekannt hätte? Vermutlich nicht. Und oje - das wäre ja schrecklich gewesen. Dann hätte ich mein Reserl nie kennengelernt.
    Von ihr wusste ich nur: Nicht böse, eher resigniert.
    Als sie dann in Aidar war, kamen noch ein paar mehr Infos, z. B. dass sie futterneidisch sein soll - das war mir schon wieder zuviel Info, das wollte ich gar nicht hören.
    War sie hier dann auch gar nicht.

    Aber zur Verträglichkeit: Das ist mir wirklich wichtig. Ich wohne ja mitten in Berlin und habe keine Lust, die Straßenseite zu wechseln, wenn mir ein anderer Hund entgegenkommt. Und hier zuhause gilt: Wer stänkert, fliegt raus.
    Wobei ich da auch unterscheide, ob es wirklich stänkern ist oder ob nur jemand seinen Platz verteidigt, oder seinen Kauknochen (vermeide ich anfangs) oder sich berechtigt genervt fühlt. Dann darf er das dem anderen sagen.
    Aber Resa hat z. B. zu knurren angefangen, wenn Ylvi mit zwei Meter Abstand am Sofa, auf dem sie lag, vorbeigegangen ist - schwupps, war das Sofa wieder frei.
    Glücklicherweise war es hier nie nötig, strenger zu werden. Aber ich bestehe auf eine gewisse Harmonie. :D

    (Wie bei den Hoppenstedts: Nun seid doch mal ein bisschen gemütlich!)

    Meine erste Hündin, die Berta, die ja ein English Setter war, hätte da problemlos mitgehalten. Allerdings erst nach einer Aufbauphase, denn sie hatte nach 7 Jahren Tierheim natürlich weder Muckies noch Ausdauer.

    Für die anderen wäre es wohl eher nix gewesen - die waren und sind mit einer Stunde zufrieden.

    Ich freue mich übrigens, dass der Thread wieder belebt wurde, hurra!