Beiträge von Fusselnase

    Ich glaube, für ein Verhaltenstraining ist die Zeit ganz schön knapp, zumindest fürs kommende Silvester.
    Ich würde mir jetzt aber noch nicht den Kopf zerbrechen, vielleicht hat Stuart ja gar kein Problem. Es klingt ja danach!
    Ich hatte vor drei Jahren auch Schiss mit zwei Neulzugängen gleichzeitig - aber die beiden sind im 22 Uhr noch pieseln gegangen als wär nix.

    Im meinem Seminar habe ich gelernt, dass es aber immer gut ist, Hunde an plötzliche und unerwartete Geräusche zu gewöhnen. Die können ja auch im Laufe ihres Lebens eine Geräuschangst entwickeln.

    Die Leute, die hier so kritisiert werden, die machen wenigstens was. Und das honoriere ich, auch wenn ich konstruktive Kritik für OK und auch für wichtig halte.
    Ich mag so einiges nicht, wie ich schon schrieb: z. B. keine unsachlichen Texte, kein Drücken auf die Tränendrüse, keine Texte in Ich-Form etc.
    Meine Lösung: Ich versuche es selbst zu machen (wenn auch nur im Mini-Rahmen), und zwar so, wie ich es gut finde.

    (Und merke, dass es unmöglich ist, es allen recht zu machen, und das Gute ist: Es ist auch gar nicht nötig, unsere Welt ist bunt und jeder kann sich das Passende raussuchen)

    Dann wurde es so dosiert, dass sie noch normal am Leben teilgenommen hat? Das fänd ich ja auch schön. Einen betäubten Hund will ich ja nicht haben.

    Und das kommt von solchen Beiträgen wie von WolfKa, der/die ja leider auch überhaupt nicht mehr auf meine Fragen und Einwände eingegangen ist.
    So entstehen dann völlig falsche Vorstellungen. Das ärgert mich wirklich. :wuetend:


    Paula bekommt nichts an irgendwelchen Mitteln. Sie hat mich, ich bin Silvester für sie da.
    Ich werde normal, wie immer mit ihr umgehen und versuchen sie in der Wohnung mehr abzulenken. Auch diesen Jahreswechsel werden wir wieder gemeinsam schaffen

    Es ist vollkommen OK, wenn man seinem Hund mit bestimmten Mitteln über so eine schwierige Zeit hilft. Aber nicht mit "irgendwelchen", sondern mit denen, die helfen und bei denen der Einsatz mit dem Tierarzt abgesprochen ist.
    Es geht hier im anderen Thread zur Silvesterangst um Hunde, die gravierende Probleme haben, die nicht nur ein bisschen Angst zeigen, sondern extremen Stress über mehrere Tage, bis hin zu Panik, die so schlimm sein kann, dass die Besitzer denken, ihre Hunde würden sterben!
    Ich glaube, jemand, der das noch nicht erlebt hat, kann sich das kaum vorstellen.

    Ich möchte verhindern, dass hier der Eindruck entsteht, man würde den Hund der Einfachheit halber mit irgendeiner Pille ruhig stellen. Denn leider scheint das immer noch unterschwellig angenommen zu werden.
    Gut möglich, dass das in manchen Fällen auch so ist! :/
    Man muss immer abwägen, was man dem Hund gibt und was nicht, das gilt auch für Medikamente bei Schmerzen o. ä. Und es ist immer ratsam, das mit dem Tierarzt des Vertrauens zusammen zu machen.

    Nichtsdestotrotz sollte ein Medikament nur eine flankierende Maßnahme sein, neben einer Verhaltenstherapie. Und gerade wenn ein Hund das ganze Jahr über eine (Geräusch-)Angst hat, ist ein Psychopharmakon zu Silvester wohl nicht die richtige Wahl. Ich weiß nicht genau, wieso, deshalb: Tierarzt fragen! Muss man bei solchen Medikamenten ja sowieso.

    Ich hoffe, es nervt nicht, wenn ich immer antworte. :D

    Sie würden mir keinen Hund geben, weil ich Studentin bin und der berufliche Werdegang danach noch nicht klar ist. Natürlich ist es richtig, dass ich nicht in die Zukunft blicken und sicher sein kann, was sein wird – aber diese Aussage, ich weiß nicht: Besteht nicht auch bei jedem anderen Menschen, der arbeitet, die Gefahr, dass irgendwas nicht klappt?

    Ja!

    wenn man es so sieht, kann man doch NIE sicher sein, dass man für sein Leben lang immer ganz, ganz viel Zeit für einen Hund hat?


    Richtig. Aber man muss immer dafür sorgen (von Durststrecken mal abgesehen), dass der Hund nicht zu kurz kommt. Einem Studenten steht aber nicht auf der Stirn geschrieben: Bald arbeite ich 12 Stunden am Tag und werde keinen Hundesitter bemühen! So!
    Daher gilt:

    Kommt es nicht eher darauf an, was man für ein Mensch ist, ob man zu seiner Entscheidung steht?

    Genau das.

    Ich habe schon oft Hunde an Studenten vermittelt bzw. war Teil der Vermittlung z. B. durch Vorkontrollen.
    Und meinen ersten Hund habe ich ja auch während des Studiums bekommen, wie ich oben geschrieben habe. Und das sogar während einer sensiblen Phase und kurz vor dem Eintritt ins Berufsleben. War für den Verein auch kein Problem, offensichtlich. Die haben mir einfach geglaubt, dass ich immer gut für den Hund sorgen werde.

    Daher kann ich das auch null nachvollziehen, aber gut, andere vermitteln nicht in die Stadt, nicht in Wohnungshaltung oder weiß der Kuckuck was.