Aber wenn du dir das Leben nicht so großartig anders vorgestellt hast, als es jetzt ist - warum hast du dir dann einen Hund angeschafft?
Beiträge von Fusselnase
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Ja, eben, vielleicht hängt auch vieles von der eigenen Sichtweise ab. Wenn ich gern Unkraut jäte, ist ein großer Garten nicht so belastend wie wenn ich es nicht tue, auch wenn ich es in beiden Fällen genieße, einen Garten zu haben.
Aber es ist doch so, dass die wenigsten, die es als schwieriger empfinden als gedacht, das an der Hundehaltung an sich festmachen als doch eher am bestimmten Hund, oder?
Wobei es vielleicht auch Menschen gibt, die sich nach dem ersten Hund keinen mehr anschaffen (oder ihn gar abgeben), weil sie sich die Hundehaltung anders vorgestellt haben. Aber die sind wahrscheinlich eher nicht in einem Hundeforum zu finden.Ich will auch nochmal konkreter werden. Was ich besser finde als gedacht, ist:
- welche innige Beziehung man zu einem Hund aufbauen kann
- wie viel Spaß die Spaziergänge machen
- wie schön es einfach ist, dass die Hunde da sind
- wie beruhigend es ist, wenn da ein schnarchender Hund rumliegt
- wie viele Menschen man kennenlernt (wobei das auch ein Nachteil sein kann)Nicht so schön ist es,
- wenn der Hund krank ist, vor allem nicht, wenn man nicht so recht weiß, was los ist - und womöglich für längere Zeit
- wenn Verhaltensprobleme auftreten, die sich nicht so leicht lösen lassen
- dass man sich manchmal als Freak fühlt, weil man einen Hund hat, den man (un-)möglicherweise auch noch irgendwo ohne Leine laufen lassen möchteAber wie so viele geschrieben haben: Wo Licht ist, ist auch Schatten! Aber aufs Licht würde ich deshalb nicht verzichten wollen.
Kurt Steinkrauß hat es wunderbar ausgedrückt:
Mein treuer Wegjefährte
Du bist so´n Stückchen Himmelreich
und deine Ooren sind zwee Sterne!
Du machst det Herz mir teechlich weich!
Ick sah dir und ick wusste gleich:
Nur dir alleene habick jerne!
Wenn du mit deine Oan winkst,
und deine Neese glänzt wie Seide,
und wenn de mir een Ständchen bringst
und mir dein Hundeliedchen singst,
denn is der janze Tach voll Freude.
Det Tierheim war mal dein Zuhaus!
Jetzt lebste bei mir janz vagnüglich!
Wir beede loofen teechlich `raus
Und toben uns so richtich aus, -
Mensch, Du und ick, wat sind wa glücklich!
Een Dasein ohne dir, meen Freund,
det könnt ick jarnich mehr ertraaren!
Du fühlst jenauso wie ma scheint,
und du willst ooch, det wa vaeint
einst fröhlich in den Himmel fahren! . . .(aus: "Heißjeliebtet Berlin")
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Das wird eher das "Problem" sein. Alles unter 2000 km sehe ich als erreichbar an.

Aber der Bub hier findet bestimmt was, der ist ja wirklich goldig!
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https://www.facebook.com/ulrike.ziegler…057?pnref=story
wäre er nicht soo weit weg, wäre ich vielleicht schwach geworden
Wo ist der denn, auf dem Mars?
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Ja, aber du schreibst ja, dass nicht alle Hunde zwingend einen Artgenossen brauchen. Stimmt.
Aber so wie ich das verstanden habe, spricht Leinenträger von den Hunden, die gern einen Kumpel hätten. Z. B. von dem in diesem Thread hier.
Ich habe es jetzt nicht so verstanden, dass sie (?) sagt, dass jeder Hund einen anderen Hund zum Glücklichsein braucht. Aber manche schon, womit wir jetzt wieder bei dem Hund hier im Thema wären.
Feli ist auch so ein Kandidat, die wäre als Einzelhund nicht froh, glaube ich. -
Aber es gibt doch Hunde, die einfach gern mit anderen Hunden zusammen sind.
Ich verstehe die Diskussion nicht so ganz, redet ihr jetzt über diesen konkreten Fall oder nur allgemein über Hunde? -
Ich kann keine Vermutung aussprechen, aber es ist eine schöne Geschichte!

Mein Beileid zum Tod deiner Mutter.Coco, hm,.... vielleicht steckt da eine Rasse drin, die in Bosnien häufiger vorkommt als hier. Ich kenne mich da leider nicht aus. Sieht aber süß aus, der schwarze Deibel.
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Im Eingangsbeitrag steht:
Da Balu aber leider nicht viel Hundekontakt hat und wir ihm leider nicht mehr bieten können, möchten wir einen Zweithund.
Und später:
Balu ist extrem auf andere Hunde fixiert und unser Hundetrainer meint auch das es sicher gut wäre.
Wo lest ihr heraus, dass der Neue als lebendes Spielzeug missbraucht werden soll? Nur weil das Wort "Spielgruppe" in Eingangsbeitrag vorkam?
Für mich steht da:
"Mein Hund ist gerne mit anderen Hunde zusammen, hat aber (zu) selten Kontakt zu Artgenossen. Ihm würde ein Zweithund gut tun!"Ich finde nicht nur OK, sondern auch hundefreundlich: Der Retriever wäre nicht mehr allein und der Neuzugang hätte auch einen Kumpel.
Ist doch schön!
Also, ich sehe hier kein Problem, zumal ich davon ausgehe, dass die Themenerstellerin weiß, dass ein zweiter Hund nicht nur Deko oder Spielzeug ist. -
Aber es hat doch keiner gesagt, dass jeder mit jedem Hund glücklich ist. Ist doch auch ganz klar, und natürlich kennt jeder auch unglückliche oder schwierige Konstellationen.
Wie man den richtigen Hund findet ist doch eine ganz andere Frage als die (obwohl das dann vielleicht die Konsequenz daraus ist), wie es bei uns persönlich gelaufen ist und vor allem, ob und wie das von unseren vorherigen Vorstellungen abweicht. Bei mir war´s nunmal so, dass ich es noch deutlich besser finde als ich es mir vorher vorgestellt habe.
Und so einfache Hunde wie ich sie habe kann (bis auf wenige Ausnahmen) jeder haben, nur die meisten wollen es nicht. -
Oh, das kenne ich auch. Wenn ich kurz vor der Autobahnabfahrt bin, denke ich immer: "Gleich bin ich wieder bei meinen Hunden, gleich bin ich wieder bei meinen Hunden..."
Und wenn die dann nicht da sind, bin ich ehrlich enttäuscht!