Beiträge von Fusselnase

    Also, ich bin kein Experte und gespannt, was die anderen noch schreiben. Ich finde auf den ersten Blick den Anteil von Herz recht hoch und den Anteil von Obst/Gemüse ziemlich niedrig. Bin auch kein Fan von Fischöl.

    Aber es ist vermutlich nicht groß anders als andere hochwertige Dosen, also Ok, würde ich meinen.

    Was mir gefällt ist, dass kein überflüssiger Quatsch mit wohlklingenden Namen drin ist (sowas wie Lichtwurzelsalz, Grünlippmuschelextrakt, Chiasamen, Hibiskus-Blüten-Wurz oder was weiß ich).

    Ich hatte immer jeweils zwei Hündinnen, ich ziehe Hündinnen Rüden einfach vor, und ich suche die Hunde nach Verträglichkeit aus.
    Sie waren und sind alle kastriert und aus der Tierheimzeit Kummer gewohnt. ;)
    Wie haben aber auch jeden Tag einen Rüden hier zu Besuch, und das funktioniert auch problemlos.

    Ich denke, es ist eine individuelle Frage, die man nicht nur am Geschlecht festmachen kann. Es scheinen ja alle Kombis zu funktionieren oder eben auch nicht!

    Ich habe ja auch schon Ähnliches geschrieben (siehe auch hier), aber ich glaube tatsächlich, dass es da einen eklatanten Unterschied zwischen Langzeitinsassen in Deutschland oder Österreich und denen im südlichen oder östlichen Ausland gibt. Dort sitzen auch liebe und unkomplizierte Hunde sehr lange, weil einfach keiner einen Hund aus dem Tierheim holt und einfach auch sehr viele abgegeben/eingesammelt werden.
    Sitzt hier einer lange, hat das meist einen Grund. Oder sehe ich das falsch?
    Ich will den Hunden auch nicht Unrecht tun, aber so ein Hund wie meine Alma z. B. (die vom Avatar) - die wäre in Deutschland keine 2 Wochen im Tierheim geblieben. In Italien wurden 8 Jahre draus.

    Aber es kann natürlich auch sein, dass zu viele Menschen zu schnell weitergehen, wenn der Hund irgendetwas Abschreckendes an sich hat (am Gitter hochspringt o. ä.), obwohl er eigentlich ein ganz toller, braver Kerl ist. Dann ist es auch schade, wenn sich niemand die Zeit nimmt, da mal etwas genauer hinzuschauen. Oder er hat die falsche Rasse.
    Insofern finde ich es prima, dass ihr die Hündin besser kennenlernen wollt und sich nicht gleich abgehakt habt! :smile:

    Da hast du Recht, Ellen - deshalb schrieb ich oben auch, dass der Jagdtrieb echt nochmal eine Nummer für sich ist und dass es eigentlich eine Höchstleistung von Hund und Halter ist, wenn man das umgelenkt bekommt. Und umgekehrt ist es nicht mit fehlender Bindung zu erklären, wenn ein Hund seinem Jagdtrieb nachgeht.
    Aber Ralf schrieb ja auch "UND lange wegbleibt" - also nach der Jagdsequenz noch dies und das macht, statt zurückzukehren.

    Ob ein Hund ohne Probleme alleinbleiben können wird oder nicht, lässt sich einfach nicht prognostizieren.
    Da würde ich mir für jeden Hund einen Plan B überlegen (mitnehmen, betreuen lassen - beides Punkte, die mit einem unkomplizierten Hund einfacher zu lösen sind!).

    Ich hatte einen Hund aus dem Tierheim, allerdings war er total unproblematisch, vermutlich weil er erst ein paar Tage dort war, bevor ich ihn genommen habe.

    Das glaube ich nicht. Der wäre nach einigen Jahren im Tierheim vielleicht genauso unkompliziert gewesen! Ich hatte schon so viele total liebe Langzeitinsassen hier (bis zu 8 Jahren Tierheim!), dass ich sicher sagen kann: Der Tierheimaufenthalt allein macht einen Hund nicht zwangsläufig schwierig.
    Andersherum ist es aber so, dass die schwierigen Hunde länger sitzen als die einfachen - zumindest in deutschen Tierheimen. Und daher ich bei diesem Hund auch skeptisch.
    Wobei ich mich natürlich für die Maus freuen würde, wenn sich jemand ihrer annehmen würde.

    Ela, ihr könnt euch aber auch sagen: Diese Hündin braucht ein passendes Zuhause, aber es gibt auch viele andere, die das brauchen und die vielleicht einfacher wären!
    Ich finde es gut, wenn ihr sie noch ein wenig besser kennenlernen wollt. Aber ein schlechtes Gewissen braucht ihr nicht zu haben, wenn ihr euch gegen sie entscheidet.

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass von den Hunden auch ganz schön viel verlangt wird. Klar, der Rückruf ist wichtig, und es ist unfassbar nervig, wenn ein Hund den so gar nicht beherrscht.
    Aber wenn da so ein Hase vorbeiflitzt ist es eigentlich logisch, dass ein Hund hinterher will oder sogar muss.
    Darf er nicht, klar - aber ich frage mich, ob man dem Hund dann nicht irgendwas anderes bieten muss, was ihm richtig viel Spaß macht!

    Aber das sind nur allgemeine Überlegungen dazu, ich stelle mir selbst diese Frage auch öfter. Z. B. immer dann, wenn ich sauer bin, dass Ylvi wieder sonstwo herumstöbert. Sie will halt herumstöbern und nicht einfach nur laufen. Ich frage mich dann: Ist es richtig, sauer auf sie zu sein, weil sie nicht das macht, was ich möchte oder müsste ich den Spaziergang nicht etwas mehr so gestalten, dass sie ihre Neigungen ausleben kann?

    Ach so, das meinst du. Ja, klar, das stimmt natürlich, daran habe ich gar nicht gedacht. Das spielt natürlich auch mit rein!
    Aber ansonsten ist das eine individuelle Sache, zumal alle drei ungefähr gleich aktiv sind.
    Und vergleich mal Resa mit Ylvi. xD