Beiträge von Fusselnase

    In der Situation ist das wohl verlorene Liebesmüh, aber zum Trainieren gut geeignet! Soweit ich weiß wirkt sich aber eher das Schlecken beruhigend aus als das Kauen, aber genau weiß ich es nicht.
    Es gibt auch Hunde, die sich die Pfoten schlecken, um sich zu beruhigen.

    Aber wie gesagt: Es muss trainiert werden! Hinsichtlich Silvester würde ich z. B. jetzt anfangen (bzw. hinsichtlich der EM, die im Sommer ansteht - auch da wird möglicherweise wieder geknallt werden).

    Hunde können leider in jeder Altersphase eine Geräuschangst entwickeln.

    Man kann versuchen, das zu therapieren. Da kenne ich zwei Möglichkeiten: Entweder du versuchst es über ein Markerwort, das natürlich vorher fest etabliert sein muss, so dass du sie in der Sekunde, wenn sie das Klopfen hört aber noch nicht reagiert, belohnst.

    Oder aber du versuchst eine Desensibilisierung, indem du sie lange an etwas schlecken lässt (mind. 30 Sekunden lang!), während plötzliche und unerwartete Geräusche auftreten.

    Beides muss kleinschrittig aufgebaut werden, und zwar zunächst mit Geräuschen, die ihr keinen Stress bereiten!

    Als flankierende Maßnahme kann konditionierte Entspannung sehr hilfreich sein. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, über Entspannungssignale, Düfte etc.
    Belies dich da mal, du findest dazu einiges im Netz (z. B. bei Ute Blaschke-Berthold).

    Ich kann ein möglicherweise unterschiedliches Verhalten schon deshalb nicht beurteilen, weil ich meist gar nicht weiß, ob der andere Hund einen Migrationshintergrund hat oder nicht.
    Wenn ich die mir bekannten Hunde im Geiste duchgehe, ist Herkunft und Verhalten eigentlich ziemlich gut durchmischt.
    Durch Felis Geräuschangst bin ich z. B. mittlerweile mit vielen Menschen im Gespräch, die ähnliche Probleme haben, und da sind einige mit Hunden aus deutschen Zuchten dabei (zuletzt grad eine mit zwei entzückenden Basenjis).

    Meine persönliche Erfahrung mit etlichen Tierheim-Langzeitinsassen ist die, dass die alle nicht an Konflikten interessiert sind. Daher kann man vieles laufen lassen. Ob ich eingreife oder nicht ist Hunde- und situationsabhängig. Ylvi rette ich eher mal als Feli, die kann sich nämlich sehr gut selbst durchsetzen. Wenn ein Rüde es dann beim 3. Mal nicht kapiert hat, dass Feli nicht interessiert ist, dann helfe ich ihr natürlich schon, oft reicht es ja, einfach weiterzugehen.
    Ansonsten schafft die Kleine es irgendwie, auch auf aggressiv auftretende Hunde deeskalierend zu wirken. :herzen1:


    Ich glaube nicht, dass ich es bei Ylvi irgendwie unterstütze, dass sie sich nicht selbst durchsetzen kann (zumindest nicht ausreichend, bellen kann sie ganz gut und sehr laut). Ich habe sie ja nicht von Anfang an von allem ferngehalten. Die musste sich wie alle meine Hunde immer allein durchschlagen (auch in Tierheim) und sie ist eben so, wie sie ist. Bei Fricki war es auch so, die war ein typisches Mobbingopfer und hat immer was aufs Badehöschen bekommen. Immer! Auch da war sicher nicht der Mensch schuld, zumindest nicht direkt.

    Also: Nein, es ist nicht immer der Mensch, der das verursacht.

    Das stimmt, Romina, ich könnte mich wegschmeißen, wie sie da mit Friedrich Anthony auf dem Arm vor der Eisdiele steht und fragt: Willst du Caramel-Fleur de Sel oder Hibiskus-Lavendel?
    xD

    Auf Facebook bekomme ich auch immer lustige Postings von ihr zu sehen. Musst du mal liken. :)

    Irgendwie dreht sich alles nur ums Essen, auch meine Tipps. Hehe, das lässt wohl tief blicken.
    Man kann hier aber auch wirklich überall so schön draußen sitzen und relativ günstig essen (noch!). Aber damit es nicht so aussieht, als sei ich verfressen: Man kann da auch schön einen Rotwein oder ein Bier trinken.

    :D

    Aber: Ich lebe seit 42 Jahren in Berlin und habe noch nie eine Currywurst gegessen! Wohl mal bei anderen probiert, aber noch nie eine für mich selbst gekauft.
    Aber wenn, dann würde ich es wohl am Wittenbergplatz machen, da gibt es welche von Neuland.

    Ich wohne 5-10 Laufminuten vom KaDeWe entfernt und bin vormittags zuhause. Also, wenn ihr da hin wollt und euer Hund das mitmacht, könnt ihr ihn auch gerne bei mir abliefern. Bei mir kann man auch parken und von da aus Richtung Ku-Damm loslaufen. :smile:

    Zum Laufen gehe ich in den Tiergarten (eigentlich Leinenzwang), in den Grunewald (starte entweder in der Pücklerstraße oder am Waldparkplatz am Kleinen Stern oder in der Hüttenstraße gegenüber von Lidl > Dachsheide!) oder auf die Felder südwestlich von Lichtenrade (z. B. vom Schichauweg aus). Wenn du in Tempelhof wohnst, ist das wohl am nächsten.
    Tempelhof selbst ist öde, nur die UFA-Fabrik ist sehenswert.

    In der City kannst du eigentlich überall schöne Ecken finden, ich warte mal, bis ich weiß, wo genau du unterkommst. Mein Bezirk ist Schöneberg, und den liebe ich - der Kiez rund um den Winterfeldtplatz/Akazienkiez ist toll. Da kann man sich auch schön draußen hinsetzen, frühstücken etc.
    Der Bergmannkiez ist auch klasse und nicht weit von Tempelhof. Aber eben auch laut und voll.

    Was ich dir auch empfehlen kann, ist der Schleusenkrug am Zoo (Biergarten, gutes Essen!). Das kann man gut mit einem Ku-Damm-Bummel verbinden (das ist natürlich hardcore für einen Hund), aber auch mit einer Runde durch den Tiergarten. Im Tiergarten gibt es auch einen Biergarten am See ("Café am See"? Weiß grad nicht), das ist auch ein Biergarten, in dem man Pizza mampfen kann. Haben wir aber noch nicht getestet, wollen wir noch tun. Das ist total schön, man kann vom Biergarten auch mit dem Boot auf den See fahren. Très romantique!

    Mir fällt aber bestimmt noch mehr ein!

    Laut Lauras Ausführungen damals beim Einzug, war aber von Anfang an ganz klar kommuniziert, dass die ursprüngliche Pflegestelle den Hund für diese 14 Tage nicht betreuen kann - aus Gründen auf die nicht weiter eingegangen wurde - und deshalb eine zumindest vorübergehende Fremdunterbringung notwendig ist.


    Ah, OK. Ja, das ist dann natürlich blöd. Ach, ich kenne solche Geschichten ja auch zur Genüge von der anderen Seite. Da klingt das dann oft ganz anders.

    Aber wie auch immer:

    Sollte die Pflegestelle den Hund nicht abholen, kurz informieren, dass er im nächsten Tierheim abgegeben wird und gut.

    Genau. Ich würde nur vorher Bescheid sagen, dass das dann so laufen wird.

    Ich habe es jetzt auch eher so verstanden, dass das Problem nicht die zwei Stunden sind, sondern eher, dass die PS ihn gar nicht mehr nimmt und dabei schwer nachvollziehbare Gründe anführt, weshalb es nicht früher geht.

    Und die Frage ist: Was macht man dann mit dem Hund? Da würde ich auch ins Schwitzen geraten.
    Aber vielleicht klappt ja auch alles.

    Wir kennen hier nur eine Seite der Geschichte, und die auch nur bruchstückhaft. Aber für die Klärung dieser Frage ist das ja eigentlich egal.