Beiträge von Fusselnase

    Der Hündin einer Freundin hat das bei ihrer tauben alten Hündin gemacht. Die hatte am Geschirr so ein Tau (so ein geknotetes Teil, vielleicht war´s ein Zergel), an dem die jüngere Hündin sie dann zurückführte.
    Ich nehme an, dass sie das auch mit diesem Spielzeug aufgebaut hat. Das war echt praktisch!

    Also, so etwas geht schon. Aber dein Fall ist ja anders gelagert, ich glaube auch, dass das nicht funktionieren wird.

    Während ich halt mit Stadtstress Kudammverhältnisse meine. Da reden wir, glaube ich, aneinander vorbei. Ich hatte doch betont, dass es genug ruhige Ecken in Berlin gibt und dass ich die nicht meine. Würde ich schon nur auf der anderen Seite des Blocks leben, hätte ich deutlich mehr Ruhe.

    Nee, das habe ich schon verstanden. Ich hatte meine Antwort gar nicht speziell an dich gerichtet, sondern allgemein darauf bezogen, dass die Stadt Hunde nicht prinzipiell überfordert. Ich müsste jetzt alle Beiträge nochmal lesen, um die Gedankengänge nachzuvollziehen. Natürlich gibt es zahlreiche Fälle, wo Hunde mit der Stadt überfordert sind. Die tun mir auch wirklich leid. Und natürlich sind die Anforderungen hier höher als in Posemuckl. Man muss sich dessen bewusst sein und schauen, wie man den Tag so gestalten kann, dass es den Hunden gut geht.
    Ich löse das so: Ich meide trubelige Ecken, soweit möglich, und drehe die Hauptrunde im Wald. In dem Zusammenschrieb ich: Ich gehe nicht mit denen auf den Ku-Damm.

    Also, lange Rede, kurzer Sinn: Stressiger ist es hier sicher, aber es muss nicht zu einer Überforderung führen. Das wollte ich wohl damit sagen. :smile:

    Ach ja, und Ylvi z. B. ist nach einem Waldspaziergang platter als nach einem Stadtspaziergang. Vermutlich, weil sie ein Jagdhund ist und es sie mehr fordert, wenn es nach Wildschwein riecht.
    Bei einem Spaziergang hier im Kiez sucht sie nur Kekse und andere Fressalien.

    Du kannst darüber grinsen. Für mich bedeutet Stadtleben, dass mein Hund drei bis vier mal täglich durch Menschen- und Hundemassen über eine Hauptstraße mit sich stauenden Autos muss, nur um sich lösen zu können. Das verstehe ich unter Stadtstress.


    Herrje - das Grinsen war doch nicht gegen dich gerichtet. Und nein, das muss ein Hund nicht unbedingt in der Stadt. Es gibt ja auch ruhigere Straßen. Und selbst Feli schnüffelt und markiert in aller Seelenruhe neben Müllautos und rollenden Mülltonnen, mit Rute oben - so schlimm kann es also nicht sein!
    Wobei es ganz sicher auch jede Menge Hunde gibt, für die das zuviel ist. Aber nicht für jeden Hund.

    Klar - ich denke, damit rennst du bei den meisten von uns offene Türen ein. Wenn nun allerdings jemand bewusst ein sehr krankes Tier aufnimmt, ist das ja auch OK, vorausgesetzt, es wird im Sinne des Hundes entschieden.
    Es gibt Hunde, die vermittelt werden, die ich längst hätte einschläfern lassen. Aber das sollen die entscheiden, die die Verantwortung haben.

    Aber unabhängig davon, was man alles schlecht machen kann im Tierschutz, kann man doch auch vieles gut machen, oder?

    Ja, genau, da stimme ich die 100%ig zu! Und genau solchen Tierschutz versuche ich zu unterstützen! :smile: Ist ja nicht so, dass es das nicht gibt. Und es wird ja nicht durch die Vermittlung von Hunden nach Deutschland ausgeschlossen, sondern kann sich gut ergänzen.
    Der Verein, von dem ich meinen letzten Hund habe, baut dort ein Tierheim auf, steht in regem Austauch mit den verantwortlichen Politikern der Region, organisiert Tage der offenen Tür und erfährt auch immer mehr Unterstützung durch die Einheimischen.
    Böse Worte gegenüber den Einheimischen habe ich da auch noch nie gelesen, das ist alles sehr sachlich.
    Aber es ist mühsam, und die Mühlen mahlen langsam, sehr langsam. Viel zu langsam für die kurze Lebensspanne eines Hundes!
    Da nun Hunde nach Österreich und Deutschland vermittelt werden, gibt es hier auch zahlreiche Unterstützer, die mit Geld und auch Tatkraft mithelfen.

    Ob ich meinen nächsten Hund von dort bekomme oder nicht, werde ich sehen - ich stehe halt auf diese alten italienischen Jagdhunde, und wenn ich da so einen verlottertes Ding aus einem Canile holen kann, dann werde ich das tun, auch wenn da vielleicht kein vorbildlich arbeitender Verein dahintersteht.