Wenn ich Trockenfutter füttern würde, würde ich das glatt auch probieren. Ich glaube, mit meinen Mädels könnte das funktionieren.
Aber mit frisch/Dose geht das wohl nicht. :/
Wenn ich Trockenfutter füttern würde, würde ich das glatt auch probieren. Ich glaube, mit meinen Mädels könnte das funktionieren.
Aber mit frisch/Dose geht das wohl nicht. :/
Aaaaaah - ja, genau da mag ich die Texte schon gar nicht mehr lesen, furchtbar.
Aber einen Hund würde ich trotzdem von ihnen nehmen, wenn´s passt - ich meine, der Hund ist ja nicht für den Text verantwortlich. Sonst würde ich ihn nicht nehmen. ![]()
Die Kleine preise ich auch schon seit Wochen an wie verrückt, aber ohne Erfolg. :/
Wie die anderen schrieben, es kommt auf den Hund an. Ich hätte ungefähr die Hälfte meiner Hunde schon am 2. Tag ableinen können, mache das aber auch Prinzip nicht. Die kennen ja nichts, und ich weiß nicht, wie die auf bestimmte Geräusche oder unerwartete Vorkommnisse reagieren.
Daher lasse ich auch die, die ich eigentlich vom Gefühl her gleich laufen lassen könnte, mindestens 1 bis 2 Wochen an der Leine.
Dann gehe ich entweder in ein eingezäuntes Gelände oder ich lasse sie an der Schleppleine. Dann sehe ich weiter... ich musste bisher nur bei Ylvi den Rückruf trainieren, alle anderen hatten das von selbst drauf.
Grundsätzlich bin ich aber eher mutig mit dem Ableinen. Ach, und eine Pflegehündin aus dem Berliner Umland, die alles schon kannte, die haben wir auch am 2. Tag ohne Leine laufen lassen. Da kamen wir uns blöd vor, sie an der Leine zu lassen.
Sie kannte aber wie gesagt alles und war ein anderer Typ Hund (vermutl. Kart-Schäferhund) als meine Jagdhunde.
Ja, das, aber meiner Meinung nach spielen auch noch zwei andere Punkte eine Rolle: Einmal falsche Erwartungen und falsche Selbsteinschätzung seitens der Interessenten, zum anderen aber auch Pech. Manches kann man einfach nicht vorhersehen.
Aber schlechte Vermittlungen sind schon das Hauptübel, das denke ich auch.
Aber auch bei den "Guten" sind unterschiedliche Erfahrungshorizonte ein Problem. So können zwei ganz unterschiedliche Dinge gemeint sein, wenn ein erfahrener Vermittler oder ein jagdhundunerfahrener Interessent von "Jagdtrieb" sprechen.
Mein Eindruck ist: Zu oft steht das "Haben Wollen" im Vordergrund und weniger, dass der Hund wirklich gut zu einem passt!
Abstriche bzg. Haarkleid, Größe, Alter etc. werden so gut wie nie gemacht, das sieht man hier im Forum doch auch immer wieder bei diversen Suchanfragen!
Seid ihr mit euren Überlegungen inzwischen schon weitergekommen?
Auf alle Fälle einer war auf der PS medikamentös ruhig gestellt.
Bei den Anderen kann ich es nicht sagen.
Wenn das so war, ist das natürlich eine denkbar üble Sache, aber ich glaube nicht, dass das so häufig vorkommt, dass man das jetzt als typisch für Auslandshunde-Vermittlung werten kann.
Zumal es ja reichlich wirklich unkomplizierte Hunde gibt.
In meinem Seminar zur Geräuschangst, bei dem ich mit Feli war, waren auch einige Nicht-Tierschutzhunde. Das kann jeder Hund entwickeln!
Der Hund einer mir bekannte Tierarzthelferin kommt aus einer wirklich guten Zucht, ist aber so ängstlich, dass sie überlegt, für ihn aufs Land zu ziehen.
Bei einem Tierschutzhund scheint schnell klar zu sein: Aha, depriviert aufgewachsen, Fall geklärt.
Und zum Hören - also, mal ganz ehrlich: Man kann nun wirklich nicht sagen, dass sämtliche Nicht-Tierschutzhunde bzw. Inlandshunde gut hören, Auslandshunde aber nicht. Wenn ich da so im Geiste die Hunde in meinem Kiez durchgehe... nein, das kann man wirklich nicht behaupten!
(Ich lache hier niemanden aus, denke nur an so ein, zwei Spezialisten in meiner Gegend)
Aus meiner unmittelbaren Erfahrung heraus: Ich habe das Wochenende mit einer Hündin aus einem italienischen Tierheim, einer aus einem ungarischen Tierheim und einem Hund vom Züchter im Sommerhäuschen verbracht. Einer der drei stand unter ständiger Beobachtung, weil er sich gern selbstständig macht und auf Zuruf nur kommt, wenn er es grad sowieso vorhatte. Ihr dürft gerne raten, wer von den dreien das war - ein Tipp: Es war keine Italienerin und keine Ungarin. ![]()
Die ängstliche, reizarm aufgewachsene Ungarin mit der bescheinigten Geräuschangst hört am allerbesten von den dreien. Es darf nur nicht knallen, dann ist sie weg - kommt aber wieder.
Ich denke bei Feli oft: Wenigstens einen vernünftigen Hund habe ich! ![]()
Ich wiederhole mich gern: Meine Auslandshunde waren alle wunderbar. Den kleinen Züchterhund hier neben mir liebe ich auch, auch wenn er nicht immer hört. Lieb waren/sind sie alle, ängstlich war bisher nur eine, aber die ist sonst einfach nur ein Superhund.
Es gibt natürlich auch weniger pflegeleichte Exemplare im Tierschutz.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt nicht den Tierschutzhund und auch nicht den Auslandshund, ebensowenig wie es den Zuchthund gibt. Die Frage ist vielmehr: Wie finde ich den richtigen Hund für mich und meine Lebensumstände?
Drei von den Fünfen die so ängstlich sind, wurden den Leuten als super sozialisiert und unkomplizierte Anfängerhunde verkauft!
Kamen von einer Pflegestelle in Deutschland.
Als es dann zuhause auffiel, waren weder PS noch Orga zu erreichen.
Wie kann das sein? Wie kann ich einen Hund von einer Pflegestelle als super sozialisiert und unkomplizert nehmen, bei dem es dann erst zuhause auffällt, dass er extrem ängstlich ist?
Da stimmt doch was nicht. Entweder, die Leute haben weder bei dem Verein, noch bei der PS noch beim Hund richtig hingeguckt, oder die Hunde sind erst bei ihnen so ängstlich geworden. Eine andere Erklärung fällt mir dazu nicht ein.
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Ich kenne ja auch nicht nur meine Hunde, sondern unzählige andere. Ein derartig schlimmer Fall ist mir nicht bekannt, zumindest keiner, bei dem man das nicht vorher wusste.
Man kann natürlich nicht einen Hund ausschließlich nach Foto aussuchen und dann erwarten, dass das schon alles gut geht!
Da muss man schon ein bisschen mehr Informationen einholen, dann muss mal jemand den Hund aus dem Zwinger holen, ihm Geschirr und Halsband umlegen und ein bisschen mit ihm herumlaufen, schauen, wie er auf fremde Hunde und Menschen reagiert etc. Da sieht man doch schon einiges!
Meine Freundin Johanna aus Italien fährt mit bestimmten Hunden bei Bedarf sogar mal in die Stadt, um zu sehen, wie sie darauf reagierten.
Wenn man nun bei Facebook einen knuffigen und armen Hund sieht und den sofort haben will und sich mit "der ist total lieb" zufrieden gibt, dann geht man eben ein ziemlich großes Risiko ein.
Auch wenn man alles nach bestem Wissen und Gewissen macht, kann man mal daneben liegen. Aber solche extremen Fälle könnte man damit wirklich minimieren.