Beiträge von physioclaudi

    Wenn die Familie wenig Zeit hat mit dem Hund zu arbeiten gelingt es ja aber vielleicht jemanden zu finden der Spaß an der Arbeit mit Hunden hat und den Hund regelmäßig abholt um ihn auszulasten.

    Wäre das eine Möglichkeit?

    Es muss ja gar nicht unbedingt die Arbeit an den Schafen sein. Gegebenenfalls Nasenarbeit, Tricksens, Dogdance oä

    LG

    Franziska mit Till

    Ja, das kann ich auch noch vorschlagen. Ich setze auch etwas Hoffnung in die Kinder. Aber ohne Trainer geht halt nix und ich hab den Eindruck, das ist denen schon zu viel.

    Ihr Lieben, ich weiß schon der Rat der als erstes kommen wird ist, sie sollen den Hund abgeben, das werden sie aber nicht.

    Es geht um eine Familie mit zwei Kindern. Beide Eltern arbeiten in eigener Kanzlei, der Hund ist Bürohund.

    Es sind Kunden meines Mannes, aber ich kenne sie auch und den Hund auch. Die Maus ist, glaub ich 2 Jahre alt. Sehr schmal, ich weiß nicht ob das als Anhaltspunkt ausreicht, aber ich würde sie eher als Arbeitslinie einstufen.

    Die Hündin war immer sehr nett und aufgeschlossen, hat alle Mandanten freundlich begrüßt, so kenne ich sie.

    Mein Mann erzählte mir jetzt aber, dass die Hündin anfängt zu lauern, wenn jemand kommt, sie jagt Schatten und wenn Herrchen zuhause ne Kerze anzündet bellt sie wie verrückt.

    Mein Mann hat sie darauf hingewiesen, dass das Zwangsverhalten ist (ich hab ihn instruiert), ihnen ist auch bewusst, dass "was nicht stimmt", aber als mein Mann meinte sie müssten irgendwas mit der Hündin arbeiten, meinten sie, da hätten sie ja keine Zeit für. Mein Mann kam ihnen mit MT, aber ich hab ihm schon gesagt, dass das eher nicht das passende für so einen Hund ist.

    Jetzt möchte mein Mann, dass ich ihnen was rate. Ich wäre ja eher bei Sachen wie Agi, Hoopers, Longieren, oder Dogdance. Ja ich weiß, dass das keine Arbeit an Schafen ersetzt, aber vllt besser als wie bisher in der Kanzlei rumhocken?

    Ich frag mich auch, wer ihnen diesen Hund verkauft hat. Die haben bestimmt keinen Blödsinn erzählt beim Kauf, was sie alles machen, die wissen schlicht nicht, dass der Hund arbeiten muss. Also kann das ja wohl nur ne "liebevolle Hobbyzucht" gewesen sein.

    Wie rate ich solchen Leuten was? Das geht ja jetzt schon in die Hose. Die werden die Hündin nicht abgeben, soviel ist sicher. Hab schon überlegt, ob die mal im Umland nach Schäfern suchen, die ausbilden. Weiß da jemand was von euch? Berliner Umland eher südlich?

    Wenns frisch geschneit hat, fahr ich mit meiner 3 und 5jähigen wenns geht erstmal zur Runde, wo sie ne Spielwiese haben, da können sie verrückt im Schnee spielen. Haben wir heut früh auch gemacht, da übt ich aufjeden Fall keine Leinenführigkeit und lass sie erstmal sich des Lebens erfreuen.

    Finde auch echt, es ist das einzig schöne am Winter. Schneeblöde Hunde, die Schneemänner verbellen :hugging_face: