Beiträge von physioclaudi

    Ach was, ich halte mich daran fest, dass kreative Verhaltensweisen ein Zeichen von Intelligenz sind . Bestimmt... :klugscheisser:

    Allerdings war Emil mit zwei auch noch nicht wirklich zurechnungsfähig... vllt so mit drei langsam? :denker:

    :headbash: :hilfe:

    als habe sie niemals was gelernt

    Boah ja, solche Tage kenne ich auch noch... "Juro? Wer ist das? Sitz? Was ist das? Warte? Was heist das?" :ka:

    Haha, ja ich fühle mit Euch. Momentan hat der Teufel eine sehr angenehme Phase, zumindest beim Gassi.

    Aber zuhause gibt es ne neue Macke. Er langweilt sich, stellt sich mitten ins Wohnzimmer und bellt. Mit einem ganz speziellen Gesichtsausdruck. Beschreiben kann ich das nicht so richtig. Die Nase etwas angehoben, Maulwinkel kurz, dann guckt er halt so halb hoch und bellt. Einfach so. Weil das Leben so langweilig ist. Anfangs dachte ich er hört irgendwas, aber ne. Is nicht.

    Sprich ich komplimentiere ihn in seine Kudde, wo er dann mürrisch hin latscht, da legt er sich dann maulend und seufzend hin und Ruhe kehrt ein.

    Manchmal mach ich mir auch Sorgen, dass Bjarni cerebral einfach abgestürzt ist, weil er wie aus Marmor gehauen endlos stehen und reglos glotzen kann.

    Hah, das kenne ich auch. Lucifer muss Leuten auch hinterher glotzen. Ich lasse das i.A. nicht zu, denn es ist halt ein Collie. Leise kann der das nicht. Er jodelt, quietscht oder grunzt hinter den Leuten her beim Beobachten. Und wenn die sich dann noch angesprochen fühlen und gucken, dann ist der Zwonkel sofort on fire und will hiiiiin.

    Heute waren wir auf dem Feld und Feld ist ja hier mein Endgegner, weil da so viel Wild rumlatscht. Aber Lucifer war sehr brav. Ich bin noch genauer geworden mit beobachten, weil Jagdambition ja vor dem Abdrehen anfängt. Nase geht in den Wind, ich spreche ihn an und er orientiert sich zu mir. Er biegt vom ,Weg auf einen Wildwechsel ein, bekommt ein "raus da" und ist vom Kopf wieder bei mir. Gerade dieses kurze Einbiegen hab ich bislang nicht unterbrochen, weil er immer nur etwa einen Meter auf den Wildwechsel geht, kurz schnüffelt, oder markiert und dann zurück kommt. Aber grundsätzlich isses ja auch jagdorientiert, daher bekommt er da schon Rückmeldung von mir. Und siehe da, irgendwann konnte er dann auch frei laufen. Klar, ich behalte die Umgebung und vor allem ihn im Auge, rufe beide Hunde immer mal ran, belohne das und dann dürfen sie wieder los. Bis vor ein paar Wochen war da gar nicht dran zu denken, da war er so aussenfokussiert, ich hätte auch ein Baum sein können, oder mit ner halben Sau winken. Insofern bin ich extrem zufrieden mit dem Vogel.

    Die Mutti hat gerufen:

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    Und der kleine Faulpelz kann auch im Liegen zergeln

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    Hier ist es ein Raum im OG, wo die Hunde "gelagert" werden, wenn ich sie aus dem Weg haben will. Nicht großartig aufgebaut. Was ich allerdings immer mache, sie bekommen dort ein Kaninchenohr. Und inzwischen ist es so, dass wenn ich hoch gehe mit den beiden und die Tüte mit den Kaninchenohren greife, dann flitzen sie schon in besagtes Zimmer und sitzen artig und freudestrahlend vor mir.

    Mache ich die Tür zu wird eben gekaut. Emil bellt dann schon gerne mal, aber zum einen ist es eh sein Hobby, zum anderen meldet er gerne mal und dann kommt von unten ein "Hey" und er hält die Gusche. Lucifer sagt selten was, wenn sie oben sind, der pennt halt.

    wenn Hunde etwas tun dürfen, wofür sie brennen (und macht sie so richtig tief zufrieden). Ich liebe das so sehr!

    Jaaa, ich auch. Lucifer und trailen, das ist es einfach. :smiling_face_with_hearts: :smiling_face_with_hearts: :smiling_face_with_hearts:

    Sehr interessant fand ich, ich war das erste Mal mit Lucifer trailen und er bekam drei sehr kurze Trails, um erstmal einen Plan zu haben. Und er hat ab dem ersten Trail gewusst, was er machen soll. So grundsätzlich. Jetzt, wo er schwerere Trails kriegt ballert er auch nicht mehr so los, sondern man merkt, dass er nachdenkt, Wege probiert, verwirft, etc.

    Na jedenfalls dachte ich ok, Hunde kapieren das offenbar sofort. Ist ja spannend. Die meiste Arbeit habe ich mit Leinenhandling, Position zum Hund, etc.

    Dann hab ich gestern das erste Mal den Emil mitgenommen. Der bekam auch drei Trails und hatte schlicht, keinen Plan. Ok, da hält mir jemand was hin, kurz gerochen, und dann halt los getrödelt, Pipi gemacht, so halt. Dann stand die gesuchte Person hinter einem Baum, er guckt sie an und latscht weiter. Sprich, dem war gar nicht klar, was zu tun ist. Mein erster Impuls danach war, dass ich meinte das wäre dann ja wohl nichts für Emil, was die Trainerin allerdings nicht fand. Ich soll ihm Zeit geben, dass er einen Plan bekommt, was ich von ihm will. Bringt er halt nicht mit als Idee.

    Du schreibst, dass Tamilo fürs Longieren Ruhe, Warten und Frustrationstoleranz lernt. Das übst Du ja beim Longieren auch. Die Frage, die ich mir stellen würde, ist, ob er nicht auch Übung/Training für das genaue Gegenteil braucht: Eigenständig handeln (innerhalb antrainierter Grenzen) und volle Leistung geben. Und ich denke, das ist hier mit der Frage nach Arbeit bzw. rassegerechter Auslastung gemeint.

    Was ich mich frage: Wenn Ihr warten wollt, bis Ihr den Grund für Tamilos Unruhe herausgefunden habt, bevor Ihr mit Auslastung durch Arbeit anfangen möchtet - wie wollt Ihr weiterkommen, wenn das Fehlen von entsprechender Arbeitsmöglichkeit der Grund für die Unruhe ist?

    der milli ist ausgelastet worden,nur haben wir sehr schnell gemerkt das alles was mit "richtiger" auslastung,das wo andere hunde hinterher zufrieden im körbchen liegen und schlafen,für ihn einfach zuviel /stress pur ist.

    das waren schon kleinigkeiten ,halt das was man sonst so mit jungen hunden so macht,normale alltags begebenheiten wie mal mit in den baumarkt o.ä.

    danach hat er hat er die nacht sehr unruhig geschlafen und erbrochen(ist nach neuen eindrücken mehrfach so gewesen)

    Vllt ist es ja schon geklärt, aber ich meine ihr redet aneinander vorbei.

    Das eine ist ein, für den jungen Hund anstrengendes, mit sich zusammenreissen und Frust verbundenes Erlebnis - Baumarkt

    Das andere ist Spaß, seine Fähigkeiten einsetzen, seinen Körper nutzen, hinterher glücklich sein - den Anlagen entsprechende Auslastung.

    Zwei verschiedene Paar Schuhe. Ersteres fällt Lucifer mit seinen 2 Jahren noch sehr schwer, letzteres, bei ihm das Mantrailen, macht ihn unendlich glücklich.

    Tatsächlich könnten wir in einem Baumarkt trailen, das wäre überhaupt kein Thema, könnte er dann völlig ausblenden. In einem Baumarkt shoppen ist aber ein durchaus schwieriges Thema.

    Wir waren letztens in einem Hochhauskomplex trailen. Häuserschluchten, drölfzig kläffende Hunde beim Gassi, Kinder auf Rollern, Mütter, die von Balkonen brüllen, der absolute Supergau. Und die gesuchte Person stand in einem klaustrophobischen Kellerniedergang, dunkel und eng. Ich hab schon beim Ausladen des Hundes Schnappatmung bekommen, Lucifer bekam den Geruch, blendete ALLES aus und hat seinen Job gemacht. Und war danach unfassbar zufrieden mit sich selbst.

    Und ich hoffe schon, dass solche, für den Hund tolle Erfahrungen ihm dann auch helfen solche Situationen im Alltag besser zu meistern. Dennoch sind es zwei Paar Schuhe.

    persönlich würde ich selbst nie bei jemanden den ich nicht kenne ,behaupten sein hund (mali,border,jagdhund,schäferhund,aussie,ridgeback,usw) wäre falsch bei ihm.

    Ich glaube wirklich, das hast Du falsch verstanden. Es geht um Lösungsvorschläge, nicht um Vorwürfe. Ist einfach bei der geschriebenen Kommunikation manchmal etwas schwieriger, als würde man an einem Tisch sitzen.

    das gebrüll im auto

    Um das mal raus zu picken, das hat Lucifer in dem Alter auch gemacht. Generell war er in dem Alter die absolute Pest. Und ich ziemlich verzweifelt.

    Als Welpe hat er im Auto gekotzt, war also auch nicht so sein liebster Aufenthaltsort. Das war recht schnell vorbei, aber danach kamen Ungeduld, Erwartungshaltung, generell fehlende Frustrationstoleranz und Impulskontrolle. Es bellte, jodelte, murrte in ohrenbetäubender Lautstärke. Passanten mit und ohne Hund wurden aus dem Auto heraus angemotzt, etc.pp. Ich dachte, ich werde wahnsinnig. Aushalten, Abbruch, einfach durch die Gegend fahren, Einladen und gleich wieder ausladen, wir haben alles mögliche getestet, quasi ohne nennenswerten Erfolg. Bei ihm hat es schlicht, einfach aufgehört. Wir hatten einen Brake, wo ich mit den Hunden beruflich mit Womo unterwegs war, da saß er drei Wochen gar nicht mehr im PKW, danach war es einfach vorbei. Das ist natürlich nicht allgemeingültig, aber es gibt auch Dinge, die sich verwachsen.

    Was Junghund und ich dieses Jahr vor haben?

    Den ein, oder anderen passenden Lehrgang finden, Nasenarbeit weiter ausbauen, Freilauf weiter ausbauen, usw. Nix aufregendes.

    Im vergangenen Jahr hat der Jungspund einen ziemlichen Sprung gemacht, die Pubertät ist auf dem Rückzug, die Mittelkralle weniger im Einsatz. Er kann ja frech und distanzlos sein, aber eiiiigentlich ist er ein sehr sensibles Kerlchen. Er macht von Tag zu Tag mehr Spaß und jeder, der ihn kennenlernt schließt ihn sofort ins Herz. Er ist everybodys Darling und ein absoluter Gutelaunehund.

    ls ich mal 2 Wochen weg war und die Hunde mit am Flughafen waren um mich abzuholen - was wurde da gegrölt! Alle haben geglotzt |)

    Oh ja, das ist nicht zu verbergen.

    Als ich in der Reha war hab ich meine Spinner so endlos vermisst. Dann hat mein Mann sich erbarmt, sie eingepackt und wir sind in den Park neben der Klinik. Also schlicht ganz Tegel hat das Spektakel mit bekommen. Und wenn der eine sich halbwegs beruhigt hat, dann hat der andere wieder losgelegt.

    Lucifers Gesang von brummknurren untermalt, wenn er mit dabei in arme und Füße beissen musste. Er ist ein sehr orales Kerlchen irgendwie