Beiträge von physioclaudi

    Och, ich habe es mit über 40 geschafft meinen Sheltie über die Uhr zu drehen und da haben wir heute noch gelegentlich was von.

    Wir haben einen dreimonatigen kalten Entzug mit dem Hund gemacht. Die erste Zeit konnte ich mich nicht bewegen, ohne dass er hektisch aufsprang. Ständiges Kläffen und neurologische Auffälligkeiten kamen dazu. Dann wurde jeder pups in der Nachbarschaft gemeldet, etc.

    Heute machen wir Dogdance, seeehr in Maßen und nie regelmäßig, damit er keine Erwartungshaltung aufbaut.

    Ich würde einen Trainer bitten einen vernünftigen Plan auf zu stellen, nachdem der Hund eine Weile auf Null gesetzt wurde. Und diesen Plan zu begleiten.

    Mal zum positiven, ich wäre froh gewesen, wenn meine Töchter in der Pubertät ein bisschen mehr Interesse für unsere Hunde gezeigt hätten. Finde das an sich toll, daß deine Tochter sich da so rein gehängt hat und der Hündin ja auch viel beigebracht hat. Hut ab. Sie hat es übertrieben und nun braucht sie Hilfe, bzw beide brauchen sie die. Bleibt noch immer ein Kind, was die ihr übertragene Verantwortung erfüllt. So gut sie es halt versteht.

    Ihr werdet das mit Struktur und Hilfe bestimmt wieder hin kriegen.

    Habt ihr ein Wohnmobil? Dann gibt es in Oberhaverbeck einen Stellplatz, von dem aus sehr schöne Wanderwege in alle Richtungen führen. https://maps.app.goo.gl/fJutX9PekZ7uNJVv6

    Ja, da war ich jetzt schon viermal. Dank der Tips von SavoirVivre und Schaefchen2310 . Der Platz ist schattig, man steht direkt in der Heide, wenn man vom Platz los geht. Ich war letztes Jahr im November zuletzt da. Heide blüht dann logischerweise nicht, aber die Landschaft ist ja trotzdem toll. Und ausserhalb der Heideblüte ist es sehr einsam, was ich ja total schätze.

    Von diesem Jahr auf dem Stellplatz:

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    Was für eine schreckliche Situation für Dich. Was du über den Welpen schreibst klingt jetzt nicht ungewöhnlich. In Beine beissen, einen frech anbellen, das gehört beim Welpen schon auch ins Gesamtpaket. Aber in dem Moment wo du Angst hast dich in deiner Wohnung zu bewegen, hört der Spaß einfach auf. Zumal sie noch bedeutend größer und eindrucksvoller wird.

    Und die Familie deines Freundes.... mEn müsste Dein Freund seine Familie in die Schranken weisen und zwar deutlich. Und Dich nicht fragen OB er den Hund zurückgeben soll, das ist einfach selbstverständlich. Die Maus ist noch jung genug neue Hundeeltern zu finden. Das Angebot der Züchterin würde ich unbedingt annehmen.

    Niemals hilft euch in der Situation ein Hundetrainer. Der Hund ist ja nicht wirklich Kern des Problems.

    Du tust mir furchtbar leid, ich finde das alles Dir gegenüber unfassbar unfair. Lass dich virtuell mal drücken :streichel:

    Gewöhnungsbedürftig finde ich einige italienische Touristen. Die schicken ihre Kinder zum spielen zu Gustaf.. einfach so. Und natürlich auch zu anderen Hunden. Schon mitbekommen wie andere Hundehalter sie anranzen und die Kinder stoppen.

    Ein Mali-Mix fand das gar nicht witzig und hing fletschend in der Leine angesichts drei auf ihn zustürmenden Kinder (alle unter 6 schätze ich). Der Vater ist richtig zusammen gefaltet worden vom spanischen Hundehalter.

    Dazu kann physioclaudi auch etwas beitragen...

    Sie hatte das zweifelhafte Vergnügen in Italien.

    Das scheint dort verbreitet zu sein.

    Es war ein Alptraum. Das Schlimmste war ein etwa vierjähriger Junge, der im Cafe durch Tische zum liegenden Emil gerannt ist, die Hände schon nach ihm ausgestreckt, ich hab meine Kaffeetasse quer über den Tisch geworfen und Emil am Geschirr hoch gerissen, der just ausgeflippt ist, weil der Junge in dem Moment schon nach ihm gegriffen hatte. Die etwa 6-jährige Schwester wollte dann nach dem bellenden Emil treten.

    Aber auch Erwachsene haben immer wieder, ohne zu fragen nach ihm gegriffen. Restaurants für den Abend haben wir danach ausgesucht, wo eine Ecke ist, dass wir Emil da versteckt ablegen können. Und sobald jemand nur in Emils Richtung guckte, hab ich Puls bekommen. Sowas wäre mit Lucifer definitiv einfacher, der findet Menschen ja großartig. Stressen würde es ihn auch, aber er würde die Leute eher anspringen, wo ich dann denke würde, selbst Schuld. Die Geister, die ich rief und so...

    Ich sah in Florenz eine Frau mit drei großen DSH, alle drei mit MK und fast komplett schwarz. DIE hatte Platz um sich.

    Mir tat das unheimlich leid für Emil, denn er hat sich eigentlich gut verhalten, war unauffällig, hat brav unter den Tischen gelegen und dann sowas. Ich denke nicht, dass ich mit Hund nochmal nach Italien fahre, jedenfalls nicht mit Emil.

    Ui, das ist krass. Also krass wenig.

    Ich finde so Pauschalaussagen immer etwas schwierig und es kommt bei meinen Hunden immer auf den Gesamtzustand an.

    Beide haben Phasen, da ist weniger mehr. Das stimmt schon. Ist aber immer von äußeren Faktoren mit abhängig. Sind wir auf dem Feld ist Lucifer immer erstmal aufgeregt, weil es Wild geben könnte. Kommt da nix um die Ecke, dann geht er zum schnüffeln über und ist ziemlich entspannt. Da können wir auch drei Std laufen.

    Auf Fehmarn waren definitiv die kürzeren Runden besser wegen zu vieler fremder Reize.

    Emil hat immer eher mal zwischendurch so Phasen beim Gassi, aber generell nicht mehr oft. Vom Kopf her könnte er endlos Gassi gehen, vom Bewegungsapparat her leider nicht.

    Wieviele weitere Runden es am Tag gibt ist eher davon abhängig, ob ich Zeit habe, oder nicht. Bin ich den ganzen Tag weg, lässt mein Mann sie nachmittags in den Garten und abends gibt es ne Pipi runde. Hab ich nachmittags Zeit, gehe ich Einzelrunden. Für Lucifer dann entweder was spannendes (Enten gucken, zum Markt,...), oder eine unspektakuläre Runde und dann im Garten noch bisschen Dummy, oder UO. An Tagen, wo Lucifer trailt gibt es danach nur noch kurze Runden.

    Emil bekommt nachmittags nach seiner Einzelrunde so alle zwei Tage etwa, eine Einheit tricksen hinterher. Nicht regelmäßig, sonst entwickelt er Verhaltensketten und bellt mich taub. :hear_no_evil_monkey:

    Verstehe das bei Leuten die mehrere Hunde haben oder der Hund vor Liebeskummer nicht mehr frisst oder nur noch jault. Aber das sind nach meinen Erfahrungen die wenigsten.

    Ja, war auch meine Ansicht.... und dann kam Lucifer.

    Ich will auch gar nicht den Teufel an die Wand malen. Aber es gibt sie leider doch. Die Hunde, die nicht mehr klarkommen. Ich habe/ hatte ja auch immer unkastrierte Rüden. Aber leider bekommt man nicht alles so in den Griff.

    Lucifer ist ja nun kastriert, den zweiten Chip hab ich nicht mehr auslaufen lassen, vorher wurde er kastriert. Und er ist noch immer.... gerne laut, aussenfokussiert, jagt,... aber er ist wieder er selbst. Und das war er zwischen den Chips nicht. Noch nie hab ich sowas erlebt. und nach einer sehr schmerzhaften Hodenentzündung mit bleibenden Veränderungen der Hoden stand der Entschluss fest. Und ich bereue es nicht.

    Ich finde aber auch, dass man nicht oft genug betonen kann, dass das keinen anderen Hund generiert, wenn man kastrieren lässt. Aber leider kommt man nicht immer darum herum.