Beiträge von physioclaudi

    Ich hätte auch nie gedacht, dass ich mit so einem großen Hund solche Probleme habe aber es passiert immer wieder. Und wie Massai schon sagt, weil der ja sooo hübsch ist oder Bekannte auch einen haben :see_no_evil_monkey:

    Hatte ich doch letztens im Fressnapf in Konstanz. Colliekind total drüber, weil mit Womo unterwegs und drei verschiedene Orte an drei Tagen, gerade 6 Std gefahren, gehen in den F um ein HB zu kaufen. Collie jodelt SEHR SEHR LAUT. Die Dame vor mir an der Kasse bedauert ihn, bückt sich und küsst ihn auf den Kopf WTF. So schnell kann man auch echt nicht reagieren. Daraufhin löste Lucifer sein "Sitz" auf und sprang ihr begeistert ins Gesicht. Sie taumelt rückwärts und versichert, dass das gaaar kein Problem ist. Ich wäre ihr auch am liebsten ins Gesicht gesprungen, für mich war es nämlich ein Problem. Würde jemand ungefragt Emil auf den Kopf küssen könnte ich nicht garantieren, dass Emil demjenigen nicht die Nase abbeisst.

    Sheltie habe ich doch Respekt vor der Lautstärke. Ansonsten sehr freundliche und wirklich lustige Gesellen.

    Shelties sind Fremden gegenüber durchaus reserviert. Also everybodys darling nicht unbedingt. Kann klappen, muss nicht. Mein Sheltie mag meinen Mann, meine Töchter und meine Schwester. Das wars. Allen anderen Menschen geht er aus dem Weg.

    Klar, wenn immer die gleichen Personen den Hund betreuen würden, wie die TE es überlegt, das würde mit meinem auch klappen. Ausreichende Zeit zum Kennenlernen voraus gesetzt.

    LanghaarCollie auch sehr freundlich, leiser als Sheltie.

    Najaaaaa.... nicht zwingend leiser:rolling_on_the_floor_laughing:

    Also Kläffer sind hier Lucifer und Fiete nicht. Aber sie haben einen bunten Strauß an interessanten Geräuschen und Tönen zu bieten. Und dank sehr tiefem Brustkorb siedel ich meinen Lucifer db-mäßig irgendwo zwischen Martinshorn und Güterzug an.

    Ich kann beide Hunde abstellen, so isses nicht. Aber es sind schlicht beides keine Rassen, die dafür bekannt sind leise zu sein.

    Wie sind eure so drauf beim Arzt?

    Emil steht wie festgewachsen auf dem Tisch und starrt mich an. ALLES kann man mit ihm machen. Er hebt keine Lefze, nix. Seit er Peng kann, lasse ich auch nicht mehr zu, dass man ihn beim TA auf die Seite legt. Ich lasse ihn Peng machen und auch da bleibt er dann super artig liegen. Musste man nie üben. So sehr er fremde Menschen kacke findet, TA lässt er mit sich machen.

    Lucifer war als Welpe auch total offen und entspannt beim TA. Dann hatte er als Junghund eine Augenentzündung. Wir stellen ihn auf den Tisch, die TÄ will nun also in sein Auge gucken und er flippt total aus. Warum auch immer. Wir waren alle recht überrascht. Jedenfalls wollte er dann über meine Schulter klettern und ich hatte einen denkwürdigen Augenblick lang seinen Hinterfuß im BH, während der Rest vom Hund über meiner Schulter hing. Meine Tochter hat ihn auf der anderen Seite aufgefangen. Und seitdem ist er ein Häufchen Elend beim TA. Allerdings flüchtet er nicht mehr. So weit möglich, wird er auf der Erde behandelt, vor dem Tisch graut ihm.

    Wo ich mich aber IMMER drauf verlassen kann (jaja ich weiß, es gibt keine 100% beim Hund), er schnappt nicht.

    Das hat Fiete durchaus schon gemacht, der trägt MK beim TA. Dafür rennt Fiete nicht weg. Steht halt da und fletscht.

    Ich finde es gut, dass ihr Euch zu einem Kurs angemeldet habt. Aber....

    Wenn ich deine Beiträge lese, lese ich von jemandem, der keinen jungen Hund will, geschweige denn einen Welpen. Ihr wollt/ könnt Euch nicht auf diese anstrengende, aber unwiederbringliche und zauberhafte Zeit einstellen. Da sehe ich das Problem. Deine Frage "Wann wird das besser...." heißt in meinen Ohren, "wann liegt er so friedlich herum, wie unser alter Hund..." Das dauert JAHRE. Berner werden eh nicht alt.

    Aber es ist doch furchtbar bei einem Lebewesen darauf zu warten, dass es ALT ist. Denkt ihr das bei euren Kindern auch? Da ist man doch auch immer ganz verzückt, was sie nun wieder für Ideen haben. Beim Welpen sollte das genauso sein. Ist es für dich nicht so, muss er schnellstmöglich woanders hin. Wo er Baby sein darf. Wo er für seine wilde, knuffige, bärige Art geliebt wird.

    Mein Lucifer war die Pest auf vier Beinen als Welpe und Junghund. Hat mich so manche Träne gekostet. Aber genauso oft musste man über ihn lachen, hat sich über wilde Tobereien gefreut und ihm kopfschüttelnd das Ladebabel aus den Zähnen sortiert. Während er übrigens gebissen hat wie ein Hai. Aber das weiß man doch, wenn man einen Welpen holt.

    Kannst Du Dich nicht an einem Welpen erfreuen und darüber die weniger schönen und anstrengenden Dinge vergessen, dann ist ein Welpe bei dir falsch. So einfach ist das, fürchte ich.

    Ich kenne Shrek seit 6 Jahren und er war noch nie aggressiv, zu niemanden, egal ob Hund oder Mensch.

    Fast das Gleiche habe ich vor ein paar Jahren auch gesagt. Es war ein Osteosarkom, das dann erst 2 Jahre später, als es viel zu spät war, endlich gefunden wurde.

    Damals ging es auch so los. Und ja, zu dem Zeitpunkt hat mein Hund auch noch getobt und ist gerne gerannt und wirkte komplett gesund.

    Deswegen meine Frage.

    Ja, Schmerzen machen da viel aus. Hier hat der Wirbelsäulenschaden des Sheltie auch dazu geführt, dass die Lunte kurz wurde. Später auch Fremdhunden gegenüber. Inzwischen ist er, außer mit Lucifer, wirklich unverträglich (was er vorher schlicht gar nicht war). Auch eben aus der Angst vor Schmerzen, wenn ihn einer umbolzt. Ich würde bei deinem Labbi ein ursächliches Schmerzgeschehen auch nicht ausschließen.

    Ich musste vor einiger Zeit einen meiner Rüden abgeben. Es waren insgesamt drei unkastrierte Rüden.

    Die beiden älteren haben anfangs, als wir den zweiten (er war 10 Monate alt) dazu geholt haben im Garten gespielt, und ja, wirklich gespielt, unterwegs zusammen die Lage mit Fremdhunden gecheckt, was man halt so macht. Dann passierten mehrere Dinge. Der jüngere (aber deutlich größere) Hund wurde erwachsen und erteilte dem Älteren auf Spielanfragen eine Abfuhr nach der anderen. Sie lebten dann so nebeneinander her, interagierten wenig, aber was solls. War auch ok.

    Dann kam ein unfassbar anstrengender Welpe dazu und die Beziehung kippte immer mehr, auch wegen der häufigen Unruhe im Haus. Obwohl ich den älteren Hunden das kleine Untier viel vom Hals gehalten habe, bringt es ja dennoch alles durcheinander. Und der Brummbär, liebt seine Ruhe.

    Dann hatte der kleine (ältere) Hund ein Frontaltrauma mit folgender chronischer Schmerzgeschichte und seine Lunte wurde kurz. Naja, jedenfalls knallte es zwischen den beiden immer öfter, bis schließlich Blut floß. Und da meine Hunde mich auf geschäftlichen Touren im Wohnmobil begleiten ging das so nicht weiter. Der Brummbär zog zu meiner Tochter (nach knapp 2 Jahren Management). Da ist er Einzelhund, wird sehr geliebt und ist viel entspannter und freundlicher im Alltag geworden. Die beiden Knallköpfe, die hier noch leben, waren ihm immer zu viel.

    Positiv für mich ist halt, dass er noch Teil meines Lebens ist und ich viel mit ihm zu tun habe.

    Meine beiden verbliebenen Hunde sind ein Arsch und ein Eimer. Sie passen vom Energielevel zusammen und der Jungspund nimmt jede hochgezogene Augenbraue (symbolisch zu verstehen) vom kleinen Napoleon ernst. Daher harmonieren sie sehr gut und gelegentliche Frechheiten vom Jungspund, so im Eifer des Gefechts, werden inzwischen auch huldvoll vom Zwerg akzeptiert. Passt halt einfach. Der Stress ALLER Hunde ist erheblich gesunken.

    Weswegen ich den Roman schreibe, dieser Brummbär ist das erste Tier (von etlichen in meinem Leben), was ich weggegeben habe. Und ich hab mich schrecklich schwer damit getan, OBWOHL er ja bei meiner Tochter, 10 Minuten entfernt, wohnt. Aber inzwischen weiß ich, dass das die absolut richtige Entscheidung war. Wirklich eine win - win- Situation für alle Beteiligten.

    Uuuuund, wenn die süße Lani Geburtstag hat, dann hat mein Teufelchen natürlich auch Geburtstag.

    Alles Gute mein weltbestes Nasentier.

    Bleib wie Du bist, laut, frech und wunderbar.

    Und das sagt er dazu:

    "Alles blöd, ich will hier nicht warten"

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    "Können wir jetzt endlich weitergehen? Mannooooo"

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    "Jetzt aber. Die anderen Hunde sind weg. Guck wie brav ich hier sitze"

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    Ich schließe mich dem allgemeinen Tenor an. Guck nach einer passenden Rasse, oder schau Dich in TH um.

    Und verabschiede dich von der Idee, dass ein junger Hund nicht zum TA muss. Gerade wenn man wenig Geld zur Verfügung hat, ist eine Krankenversicherung für den Hund Pflicht, meiner Ansicht nach. Das sind dann ja zumindest kalkulierbare Kosten.

    Mein Alter Rüde hat mich vor seinem Tod den Gegenwert eines Kleinwagens an Klinikkosten gekostet. Zahlt man, würde ich auch wieder zahlen, war aber der Grund dafür, dass alle meine folgenden Hunde eine KV hatten/ haben.

    Ich würde mal im Bereich der Begleithunderassen gucken. Das sind handliche Hunde, die einen auch nicht so schnell von den Beinen holen, wenn ein Kaninchen vor ihnen sitzt.

    Einen Husky auf ner Hundewiese stelle ich mir.... ganz besonders vor :hundeleine04: